Leipzigs Süden verbindet Seenlandschaft, Wassersport und Geschichte - Wissen, was im Tourismus los ist!



Deutschland
Leipzigs Süden verbindet Seenlandschaft, Wassersport und Geschichte
Zwischen Neuseenland, historischen Schauplätzen und Bauhaus-Architektur präsentiert sich der Süden Leipzigs als vielseitige Freizeit- und Kulturregion
Leipzigs Süden verbindet Seenlandschaft, Wassersport und Geschichte

Südlich von Leipzig treffen weitläufige Seenlandschaften auf historische Orte und moderne Freizeitangebote. Die Region rund um Markkleeberg, Lützen und Zwenkau verbindet Wassersport, Naturerlebnisse, Kultur und Geschichte auf engem Raum und entwickelt sich zunehmend zu einem vielseitigen Ausflugs- und Reiseziel.

Mehr als 20 Seen mit rund 70 Quadratkilometern Wasserfläche prägen heute das Leipziger Neuseenland. Die ehemaligen Tagebauflächen wurden in den vergangenen Jahren zu Freizeit- und Erholungsgebieten umgestaltet und bieten zahlreiche Möglichkeiten für Familien, Aktivurlauber und Wassersportler.

Wassersport und Familienerlebnisse im Neuseenland

Markkleeberg gilt als eines der Zentren des Leipziger Neuseenlands. Zwischen Villenvierteln und Seenlandschaft gelegen, hat sich insbesondere der Kanupark Markkleeberg seit seiner Eröffnung 2007 zu einer bedeutenden Wassersportanlage entwickelt.

Neben internationalen Wettkämpfen bietet der Park zahlreiche Freizeitangebote und wird derzeit erneut als mögliche Olympia-Anlage diskutiert. Ergänzt wird das Angebot durch den modernisierten Kletterpark Markkleeberg mit mehr als 80 Kletterelementen.

Ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders ist die 7-Seen-Wanderung, die inzwischen als größte Wanderveranstaltung Mitteldeutschlands gilt. Die Touren reichen von drei bis 105 Kilometern Länge und verbinden Naturerlebnisse mit thematischen Angeboten, Schifffahrten und Aktivitäten wie Stand-up-Paddling oder Kanu-Lichtertouren.

Auch Familienprogramme mit Lama- und Alpaka-Wanderungen sowie Natur- und Gesundheitsangeboten gehören inzwischen zum Konzept.

Lützen erinnert an den Dreißigjährigen Krieg

Lützen verbindet historische Bedeutung mit kulturellem Erbe. Die Stadt gilt als einer der wichtigsten Schauplätze des Dreißigjährigen Krieges. Hier fielen 1632 sowohl der schwedische König Gustav II. Adolf als auch der kaiserliche General Pappenheim während der Schlacht bei Lützen.

Heute erinnern Museen und Gedenkstätten an die Ereignisse. Rund um den 6. November veranstaltet die Stadt jährlich die „Tage des Erinnerns“ mit Lesungen, Gottesdiensten und Kranzniederlegungen.

Im Ortsteil Röcken befindet sich zudem die Gedenkstätte für Friedrich Nietzsche. Dort können Besucher Geburtshaus, Kirche und Grab des Philosophen besichtigen.

Bauhaus-Architektur in Zwenkau

In Zwenkau zählt das Haus Rabe zu den bedeutenden Bauhaus-Denkmälern der Region. Das zwischen 1929 und 1931 von Architekt Adolf Rading entworfene Wohn- und Praxisgebäude gilt als herausragendes Beispiel der Klassischen Moderne.

Besonders bekannt ist das Gebäude für seine Wandmalereien des Bauhaus-Künstlers Oskar Schlemmer. Heute dient Haus Rabe als Ausstellungs- und Veranstaltungsort und beschäftigt sich mit den Ideen und dem kulturellen Erbe des Bauhauses in Verbindung mit aktuellen gesellschaftlichen Themen.

Bildnachweis: © PRB


Unsere Webseite ist auf allen Computern und mobilen Geräten gut nutzbar.
Tourexpi, turizm haberleri, Reisebüros, tourism news, noticias de turismo, Tourismus Nachrichten, новости туризма, travel tourism news, international tourism news, Urlaub, urlaub in der türkei, день отдыха, holidays in Turkey, Отдых в Турции, global tourism news, dünya turizm, dünya turizm haberleri, Seyahat Acentası,