Tourexpi
Mit
dem Ferienbeginn in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland rollt am kommenden
Wochenende die erste große Sommerreisewelle des Jahres an. Nach Einschätzung
des ADAC steigt das Verkehrsaufkommen auf den deutschen Fernstraßen deutlich
an. Gleichzeitig sorgen Ferienstarts in mehreren europäischen Nachbarländern
für zusätzlichen Reiseverkehr auf den wichtigsten Urlaubsrouten.
Reiserouten
in Richtung Süden und an die Küsten besonders betroffen
Bereits
ab Freitagmittag ist auf vielen Autobahnen mit dichtem Verkehr zu rechnen.
Besonders stark belastet werden die klassischen Verbindungen in Richtung Alpen
sowie zur Nord- und Ostsee sein. Am Samstagvormittag kommt zusätzlich
Ausflugsverkehr in Richtung Mittelgebirge, Seenlandschaften und
Naherholungsgebiete hinzu. Am Samstag- und Sonntagabend nimmt schließlich der
Rückreiseverkehr zu.
Auch
Urlauber aus der Schweiz, Polen und Dänemark starten in die Ferien. In
Norwegen, Schweden und Finnland haben die Sommerferien bereits begonnen.
Dadurch erhöht sich das Verkehrsaufkommen auch auf den internationalen
Hauptverbindungen.
Baustellen
verschärfen die Verkehrslage
Mehr
als 1.000 Baustellen auf deutschen Autobahnen sorgen derzeit zusätzlich für
Engpässe und längere Fahrzeiten. Besonders in Baustellenbereichen ist mit
stockendem Verkehr und Staus zu rechnen.
Als
besonders staugefährdet gelten unter anderem die Autobahnen A1, A2, A3, A5, A6,
A7, A8, A9, der Berliner Ring A10, die A24, A81, A95, A96 sowie der
Autobahnring München A99.
Auch
im Ausland sind Verzögerungen zu erwarten
Auf
den wichtigsten Urlaubsstrecken in Österreich erschweren Baustellen und
Ferienverkehr die Anreise. Betroffen sind unter anderem die Westautobahn (A1),
die Pyhrn-Autobahn (A9), die Tauern-Autobahn (A10), die Inntal-Autobahn (A12),
die Brennerautobahn (A13) sowie die Rheintal-/Walgau-Autobahn (A14). Auch die
Arlbergstraße (B197) und die Fernpassstraße (B179) gelten als staugefährdet.
Besondere
Einschränkungen gibt es am Samstag, 27. Juni, auf der Fernpassstraße: Die B179
wird zwischen Reutte und Nassereith von 10 bis 12 Uhr vollständig gesperrt.
Bereits vor und nach der Sperrung ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu
rechnen. Der ADAC empfiehlt, den Fernpass an diesem Tag weiträumig zu umfahren.
In
der Schweiz bleiben vor allem die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen,
die Gotthard-Route auf der A2, die A3 zwischen Basel und Chur sowie die
San-Bernardino-Route auf der A13 stark belastet. In Italien zählen die Strecken
von der Schweizer Grenze über Mailand nach Genua (A9/A7) sowie die
Brennerautobahn A22 zu den stauanfälligen Verbindungen.
Abfahrtssperren
und Grenzkontrollen
Um
Ausweichverkehr durch Ortschaften zu vermeiden, gelten auf mehreren Straßen in
Bayern sowie auf zahlreichen Landesstraßen in Tirol Abfahrtssperren. Betroffen
sind unter anderem die Regionen um Rosenheim, Garmisch-Partenkirchen und das
Ostallgäu sowie die Tiroler Bezirke Innsbruck, Kufstein, Imst und Reutte.
Zusätzliche
Wartezeiten können außerdem bei der Einreise nach Deutschland aufgrund der
bestehenden Grenzkontrollen entstehen.
Bildnachweis:
© ADAC
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