Six Senses Fiji siedelt seltene Fiji-Kammleguane auf Nachbarinsel um - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Six Senses Fiji siedelt seltene Fiji-Kammleguane auf Nachbarinsel um
Mit der Umsiedlung von Fiji-Kammleguanen auf die Insel Qalito haben Six Senses Fiji und Castaway Island Fiji ein neues Kapitel im Artenschutz aufgeschlagen
Six Senses Fiji siedelt seltene Fiji-Kammleguane auf Nachbarinsel um

Das gemeinsame Naturschutzprojekt soll dazu beitragen, das Überleben einer der seltensten Eidechsenarten der Welt langfristig zu sichern.

Die Umsiedlung erfolgte von der Insel Malolo Island auf die benachbarte Insel Qalito. Unterstützt wurde das Projekt unter anderem von der Mamanuca Environment Society, dem Umweltministerium Fidschis, dem Reptilienexperten Dr. Peter Harlow sowie den traditionellen Landeigentümern der Insel Qalito.

Bedrohte Art soll neue Population aufbauen

Der Fiji-Kammleguan zählt zu den am stärksten bedrohten Reptilienarten weltweit. Auf Qalito galt die Art seit den frühen 1980er-Jahren als verschwunden. Gleichzeitig verfügt die Insel über einen der am besten erhaltenen einheimischen Trockenwälder Fidschis und gilt deshalb als besonders geeignet für die Wiederansiedlung.

Nach Angaben von Dr. Peter Harlow könnte Qalito künftig eine zentrale Rolle für den langfristigen Erhalt der Art übernehmen.

Die Ausgangspopulation stammt aus dem geschützten Trockenwald des Resorts Six Senses Fiji. Dort hat sich die Population seit 2022 laut Projektpartnern um 65 Prozent vergrößert. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch Aufforstungsmaßnahmen mit mehr als 800 einheimischen Bäumen auf einer Fläche von rund 0,5 Hektar. Für das kommende Jahr ist die Erweiterung des geschützten Lebensraums um weitere 1,5 Hektar geplant.

Zwölf Leguane für den Neustart auf Qalito

Für die Umsiedlung wurden zwölf gesunde ausgewachsene Tiere ausgewählt. Ziel ist der Aufbau einer genetisch vielfältigen und langfristig stabilen Population auf Qalito. Solche Umsiedlungen gelten international als anerkannte Methode im Artenschutz, insbesondere bei endemischen Inselarten, deren Lebensraum auf wenige Regionen begrenzt ist.

Eine wichtige Voraussetzung war die Vorbereitung der Insel auf die Rückkehr der Tiere. Castaway Island Fiji investierte dafür in langfristige Maßnahmen zur Kontrolle eingeschleppter Raubtiere.

Der fidschianische Naturschutzstudent Manasa Vula begleitet das Projekt wissenschaftlich. Mithilfe von Radiotelemetrie überwacht er die ausgewilderten Tiere. Unterstützt wird seine Arbeit durch eine Förderung des Auckland Zoo.

Resorts setzen auf regenerativen Tourismus

Die beteiligten Resorts sehen das Projekt als Teil ihres Engagements für regenerativen Tourismus und den Schutz lokaler Ökosysteme.

„Bei Castaway steht Umweltverantwortung im Mittelpunkt von allem, was wir tun. Dieses Projekt ist ein Beweis für unser anhaltendes Engagement im Bereich Naturschutz und für den Erhalt der natürlichen Schönheit Fidschis für künftige Generationen", sagt Steven Andrews.

Auch Mark Kitchen betont die Bedeutung des Projekts: „Wir sind unglaublich stolz darauf, dass unsere Naturschutzarbeit zur Erholung dieser Art beiträgt. Unser Wald floriert und das tun auch die Leguane – was bedeutet, dass wir nun die Verantwortung tragen, ihre Zukunft über unsere Insel hinaus zu sichern."

Weitere Umsiedlungen geplant

Sollte sich die erste Population erfolgreich entwickeln, planen die Projektpartner weitere Umsiedlungen nach Qalito. Langfristig könnte dort eine stabile Population entstehen, die später wiederum Tiere für andere wiederhergestellte Insel-Lebensräume bereitstellt.

Bildnachweis: © Six Senses Fiji


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