Flughafen München erreicht Level 4 im Klimaprogramm Airport Carbon Accreditation - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Flughafen München erreicht Level 4 im Klimaprogramm Airport Carbon Accreditation
Internationale Zertifizierung bestätigt Fortschritte auf dem Weg zu Netto-Null-Emissionen bis 2035
Flughafen München erreicht Level 4 im Klimaprogramm Airport Carbon Accreditation

Der Flughafen München ist erstmals mit Level 4 im internationalen Programm „Airport Carbon Accreditation“ (ACA) zertifiziert worden. Das Programm des europäischen Flughafenverbands ACI Europe bewertet weltweit die Klimaschutzleistung von Flughäfen. Die neue Einstufung bestätigt, dass der Airport sein CO₂-Management konsequent an den Zielen des Pariser Klimaabkommens ausrichtet und auf das Ziel hinarbeitet, ab 2035 keine klimaschädlichen Netto-Emissionen mehr zu verursachen.

Internationales Programm mit klaren Klimastandards

Das ACA-Programm bewertet die Klimaschutzperformance von Flughäfen anhand eines Systems mit fünf Zertifizierungsstufen. Weltweit nehmen rund 650 Flughäfen daran teil, in Deutschland sind derzeit zehn Airports vertreten.

Level 4 wird Flughäfen verliehen, die ihre Klimastrategie nachweislich an internationalen Klimazielen ausgerichtet haben. Voraussetzung sind konkrete Reduktionsziele für die Emissionen der sogenannten Scopes 1 und 2 sowie ein langfristiger Carbon-Management-Plan, der Maßnahmen und Fortschritte dokumentiert.

Darüber hinaus verlangt die Zertifizierung Fortschritte bei der Senkung wichtiger Scope-3-Emissionen. Diese entstehen etwa durch Airlines, Dienstleister oder weitere Partner am Flughafen. Entsprechend setzt Level 4 eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Stakeholdern voraus, um Emissionen im gesamten Flughafenökosystem zu reduzieren.

Signal für Klimaschutzstrategie des Airports

„Die erstmalige Zertifizierung unseres Airports auf Level 4 ist ein starkes Signal für unser Engagement im Klimaschutz. Sie bestätigt, dass wir auf gutem Kurs in Richtung unseres Ziels sind, den Flughafen ab 2035 so zu betreiben, dass er kein klimaschädliches CO2 in der Atmosphäre hinterlässt. Inzwischen wurden am Flughafen mehrere hundert Maßnahmen durchgeführt, um die CO2-Emissionen erfolgreich zu reduzieren. Level 4 zeichnet aus, dass wir auch die am Flughafen ansässigen Unternehmen und Stakeholder stark in unsere Klimaschutzanstrengungen eingebunden haben. Allein 20 Maßnahmen werden dazu durchgeführt“, sagt Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.

Weitere Investitionen in klimafreundliche Infrastruktur

Der Flughafen plant zusätzliche Maßnahmen, um seine Klimaziele zu erreichen. Dazu gehören unter anderem die weitere Elektrifizierung des Fuhrparks, der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Gebäuden und Freiflächen sowie die Umrüstung technischer Anlagen und der Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technologie.

Ein weiterer Schritt ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. 2025 wurde am Flughafen Bayerns größter öffentlicher Ladepark eröffnet, der auch Passagieren das Laden ihrer Fahrzeuge ermöglicht.

Offshore-Windstrom für den Flughafenbetrieb

Auch bei der Energieversorgung setzt der Airport verstärkt auf erneuerbare Quellen. Anfang 2026 schloss der Flughafen München einen Stromliefervertrag mit RWE über jährlich 40 Gigawattstunden grünen Strom aus einem neuen Offshore-Windpark in der Nordsee. Die Anlage soll Anfang 2027 in Betrieb gehen und einen weiteren Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung des Flughafens leisten.

Bildnachweis: © Flughafen München GmbH


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