15 Jahre Bayerisches Gartennetz stärken Gartenkultur und Tourismus in Bayern - Wissen, was im Tourismus los ist!



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15 Jahre Bayerisches Gartennetz stärken Gartenkultur und Tourismus in Bayern
Ein Netzwerk verbindet seit 15 Jahren Gärten, Initiativen und Fachwissen und macht Gartenkultur als touristisches und gesellschaftliches Thema sichtbar
15 Jahre Bayerisches Gartennetz stärken Gartenkultur und Tourismus in Bayern

Vor 15 Jahren entstand aus einer einfachen Beobachtung eine Initiative mit nachhaltiger Wirkung. Dr. Sabine Freifrau von Süsskind erkannte, dass es in Bayern zahlreiche engagierte Gartenbesitzer, Vereine und Initiativen gibt, die jedoch oft parallel statt gemeinsam arbeiten. Aus diesem Gedanken entwickelte sich das Bayerische Gartennetz – eine Plattform, die Akteure der Gartenkultur miteinander verbindet und ihre Projekte stärker sichtbar macht.

Vom Gedanken zum Netzwerk

Als Ideengeberin und Präsidentin formulierte Sabine Freifrau von Süsskind früh eine klare Leitidee: Gartenkultur sollte nicht nur als ästhetisches Thema verstanden werden, sondern auch als Beitrag zu Bildung, Biodiversität, Heimatpflege und nachhaltiger Entwicklung. An dieser Schnittstelle setzt das Bayerische Gartennetz bis heute an.

Statt einzelne Projekte isoliert zu fördern, entstand ein Netzwerk, in dem Wissen ausgetauscht, Kontakte geknüpft und Kooperationen ermöglicht werden. Entscheidend war dabei der verbindende Ansatz der Initiatorin. Mitglieder sollen nicht nur Teil einer Organisation sein, sondern sich als Gemeinschaft verstehen, die voneinander lernt und sich gegenseitig stärkt.

Formate, die Gartenkultur sichtbar machen

Der Erfolg des Bayerischen Gartennetzes zeigt sich besonders in Veranstaltungen und Initiativen, die Gartenkultur einem breiten Publikum zugänglich machen.

Der Lucie-Pückler-Preis für Landschaftsarchitektinnen bringt hochwertige Garten- und Landschaftsgestaltung in den Fokus. Der jeweilige Siegerentwurf wird auf Landesgartenschauen als realer Garten umgesetzt und macht zeitgemäße Gestaltung, Pflanzenwissen und regionale Themen erlebbar.

Große Aufmerksamkeit erzeugt auch das Aktionswochenende „Rendezvous im Garten“, das jedes Jahr am ersten Juniwochenende stattfindet. Mehr als 100 Gärten öffnen gleichzeitig ihre Tore und bieten Sonderführungen, Vorträge, Musik und thematische Programme.

Mit dem „Goldenen Gartenherbst“ wird die Gartensaison über den Sommer hinaus verlängert. Gärten präsentieren sich im Spätsommer und Herbst als attraktive Ausflugsziele und bündeln ihre Veranstaltungen zu gemeinsamen Terminen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Kooperationen über regionale Grenzen hinweg. Unter dem Titel „Traumgärten im Süden“ präsentieren sich Parks und Gärten gemeinsam, empfehlen einander weiter und laden zu Gartenreisen in Bayern und Süddeutschland ein.

Auch literarische und fachliche Impulse gehören zum Netzwerk. Der Deutsche Gartenbuchpreis würdigt Veröffentlichungen rund um Gartenkultur, ergänzt durch Sonderpreise etwa für Naturgärten und Stauden.

Ein Netzwerk als Brückenbauer

Das Bayerische Gartennetz hat sich zu einer Plattform entwickelt, die Menschen und Ideen zusammenführt. Es verbindet Generationen, stärkt den Austausch zwischen Stadt und Land und fördert Kooperationen zwischen privaten Gartenbesitzern, Institutionen und Initiativen.

Viele Beteiligte beschreiben die Wirkung des Netzwerks ähnlich. Projekte, die früher nur lokal bekannt waren, erreichen heute ein größeres Publikum und finden leichter Partner für gemeinsame Vorhaben.

Gartenkultur als Zukunftsthema

Sabine Freifrau von Süsskind prägt das Netzwerk bis heute. Neben ihrer repräsentativen Rolle bringt sie praktische Erfahrung ein, denn sie leitet den Schlosspark Dennenlohe in Franken. Ihr Ansatz besteht darin, Räume für unterschiedliche Ideen zu schaffen und gleichzeitig ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: Gärten als lebendige Zukunftsräume zu stärken.

Heute gilt das Bayerische Gartennetz als Beispiel dafür, wie aus einer Idee ein dauerhaft tragfähiges Netzwerk entstehen kann. Es fördert Austausch, stärkt Qualität und macht deutlich, dass Gartenarbeit weit über das Private hinausreicht. Themen wie Biodiversität, klimaresiliente Gärten, Bodenpflege und regionale Pflanzenvielfalt stehen dabei zunehmend im Mittelpunkt.

So ist aus vielen einzelnen Gärten ein gemeinsames Netzwerk geworden – und aus einer Vision ein nachhaltiger Impuls für Gartenkultur und Tourismus in Bayern.

Bildnachweis: © Tanja Stumpf


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