BARIG fordert wegen Nahost-Krise schnelle Entlastungen für Airlines - Wissen, was im Tourismus los ist!



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BARIG fordert wegen Nahost-Krise schnelle Entlastungen für Airlines
Der internationale Airline-Verband BARIG warnt vor steigenden Kosten im Luftverkehr und fordert kurzfristige politische Maßnahmen zur Stabilisierung des Standorts Deutschland
BARIG fordert wegen Nahost-Krise schnelle Entlastungen für Airlines

Die eskalierte Nahost-Krise verschärft nach Einschätzung des Airline-Verbands BARIG die wirtschaftliche Lage der Luftverkehrsbranche deutlich. Vor allem steigende Rohölpreise und damit verbundene höhere Kerosinkosten erhöhen den Druck auf Fluggesellschaften und Passagiere. Der Verband fordert deshalb von der Bundesregierung schnelle und spürbare Entlastungen.

Nach Angaben von BARIG bleibt Deutschland im europäischen Vergleich weiterhin hinter dem Luftverkehrsniveau von 2019 zurück. Hohe staatliche Abgaben, Gebühren und zusätzliche Kostenbelastungen würden die Erholung des Marktes weiterhin bremsen.

Steigende Kerosinpreise verschärfen die Lage

BARIG Chairman und Executive Director Michael Hoppe sieht insbesondere die Kombination aus hohen Energiekosten und bestehenden Standortbelastungen als problematisch.

„Die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten treffen den Luftverkehr in Deutschland mit voller Wucht, denn die gestiegenen Preise am Rohölmarkt lassen das Fliegen deutlich teurer werden“, erklärte Hoppe. „Darunter leiden insbesondere die in Deutschland aktiven Airlines und ihre Kunden, da hier bereits die enorm hohen Standortkosten mit großen Gebühren- und Steuerbelastungen die Erholung des Luftverkehrs nach wie vor ausbremsen.“

Nach Einschätzung des Verbandes geraten dadurch zunehmend Flugverbindungen unter wirtschaftlichen Druck. Gleichzeitig verschärfen Inflation und steigende Betriebskosten die Situation zusätzlich.

Forderung nach Aussetzung der Luftverkehrsteuer

Um kurzfristig gegenzusteuern, fordert BARIG insbesondere eine temporäre Aussetzung der Luftverkehrsteuer mindestens für die Dauer der aktuellen Krise. Langfristig müsse diese Steuer nach Ansicht des Verbandes deutlich reduziert oder vollständig abgeschafft werden.

Darüber hinaus fordert BARIG weitere Entlastungen bei Flugsicherungs- und Luftsicherheitskosten sowie die Umsetzung bereits angekündigter Maßnahmen der Bundesregierung.

„Um kurzfristig gegenzusteuern und die Konnektivität Deutschlands nicht weiter zu schwächen, braucht es jetzt sofort gezielte politische Maßnahmen“, sagte Hoppe.

Aus Sicht der Branche gehören dazu auch mögliche temporäre Aussetzungen nationaler Mehrwertsteuerregelungen oder weiterer luftfahrtspezifischer Abgaben. Ebenso sieht BARIG Handlungsbedarf beim europäischen Emissionshandelssystem ETS.

Luftverkehr als Faktor für Wirtschaft und Tourismus

Der Verband betont, dass stabile Flugverbindungen nicht nur für Airlines, sondern auch für Handel, Wirtschaft und Tourismus von zentraler Bedeutung seien. Laut BARIG profitieren von einer wettbewerbsfähigen Luftverkehrsinfrastruktur auch große Teile der Reisebranche mit rund 2,7 Millionen Beschäftigten in Deutschland.

„Wir fordern daher die deutsche Politik auf, schnell nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen, um kurzfristig und unbürokratisch für eine spürbare Kostenentlastung des Luftverkehrs zu sorgen, auch auf Ebene der Europäischen Kommission“, erklärte Hoppe abschließend.

Bildnachweis: © BARIG


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