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Flugsafari mit Laba Laba: Ruaha, Nyerere und Fanjove
Eine Flugsafari mit Laba Laba beginnt in Daressalam und führt zunächst in den wenig bekannten Ruaha Nationalpark, anschließend in den Nyerere Nationalpark, ehemals Selous Game Reserve, und schließlich auf die bezaubernde Insel Fanjove. Da der KLM-Flug erst spät abends landet, ist eine Übernachtung im Holiday Inn City Centre Daressalam sinnvoll. Nachts beträgt die Transferzeit nur etwa 20 Minuten, während sie tagsüber im Stadtverkehr deutlich länger ausfallen kann.
Ruaha Nationalpark – exklusive Safaris zwischen Baobab-Bäumen
Am nächsten Tag geht es mit einer Cessna Grand Caravan und mitreisenden Gästen etwa zwei Stunden ins tansanische Inland. Oft ist die Ankunft von Glück geprägt, denn nach Regenfällen zeigt sich die Landschaft besonders eindrucksvoll: Pfützen auf teilweise schlammigen Pisten, frisches Grün und eine lebendige Vegetation. Zwar werden Tierbeobachtungen durch das dichte Blattwerk etwas anspruchsvoller, dennoch sind Sichtungen von Elefanten, Giraffen, Löwen, Wildhunden, Löffelhunden sowie Hyänen- und Leopardenspuren möglich.
Der Ruaha Nationalpark präsentiert sich hügelig und abwechslungsreich. Immer wieder säumen eindrucksvolle Affenbrotbäume die Route, und Ausfahrten führen häufig an den Great Ruaha River. Auch Vögel lassen sich gut beobachten, ebenso Defassa-Wasserböcke, die sich durch den großen weißen Fleck auf dem Fell auszeichnen.
Laba Jongomero Camp
Besonders exklusiv wirkt Ruaha, weil hier kaum andere Fahrzeuge unterwegs sind. Kurz vor der großen Regenzeit gehören Gäste oft zu den letzten im Laba Jongomero Camp, das wegen der Witterung von Mitte März bis Ende Mai schließt. Das Camp liegt weit entfernt von den anderen Unterkünften im Nationalpark, wodurch Pirschfahrten besonders ursprünglich wirken.
Jongomero bietet zudem ein Spa mit Anschluss an Hot Springs vulkanischen Ursprungs, die mit einer ausgedehnten Pirschfahrt kombiniert werden können. Auch Massagen im Camp, ein Gym und ein angenehm temperierter Pool gehören zum Angebot. In der Trockenzeit sind außerdem Bush Walks möglich. Da das Camp offen und nicht eingezäunt ist, kommen Wildtiere regelmäßig bis nahe an die Unterkunft heran.
Die Safarizelte sind großzügig, hoch gebaut und überdacht, mit Veranda, Day Bed und Blick auf den Fluss. Die Mahlzeiten werden farbenfroh, leicht und frisch serviert, oft mit viel Gemüse und Salat. Durch die Lage auf knapp 1.000 Metern Höhe bleiben die Nächte angenehm und meist kühl.
Nyerere Nationalpark
Die Flugsafari führt weiter zum Nyerere Nationalpark, dem ehemaligen Selous Game Reserve. Auch dieser Flug dauert knapp zwei Stunden und zeigt aus der Luft die grüne Weite Südtansanias mit vereinzelten Dörfern, dem Julius-Nyerere-Stausee und dem Lauf des Rufiji Flusses. Im Vergleich zu Ruaha ist die Region deutlich belebter.
Der Nyerere Nationalpark ist flacher, wärmer und feuchter als Ruaha. Palmen, Flusslandschaften und kleine Seen prägen das Bild. Hier können Krokodile und Flusspferde ebenso beobachtet werden wie Elefanten, Löwen, Büffel, Leoparden, Hyänen und Wildhunde. Mit dem bald entstehenden neuen Flughafen dürfte das Gebiet künftig noch stärker besucht werden.
Laba Siwandu Camp
Das Laba Siwandu Camp liegt weit vom Haupteingang und von der Flugpiste des Parks entfernt und bietet dadurch weiterhin ein eher exklusives Safarierlebnis. Gäste begegnen daher kaum Tagesausflüglern von Sansibar, zumal das Camp über einen eigenen Flugplatz verfügt. Zum Programm gehören private Pirschfahrten, Bootssafaris und auch Bush Walks.
Siwandu verfügt über zwei Pools, und sowohl die Dining Area als auch die Zelte blicken auf einen kleinen See. Am Steg liegen die Boote bereit, und ein kleiner Souvenirshop befindet sich an der Rezeption. Der Guide sorgt mit fundierten Erklärungen zu Tieren, Vögeln, Pflanzen und Spuren für sehr abwechslungsreiche Safaris.
Auch ohne große Raubtierbeobachtungen bleibt der Aufenthalt eindrucksvoll. Die Küche verwöhnt die Gäste durchgehend, und vor dem Abendessen trifft man sich am Feuer. Die Nächte sind geprägt von den Rufen der Flusspferde und Hyänen.
Fanjove Private Island
Die kleine Insel Fanjove liegt vor der Küste Südtansanias im Indischen Ozean und ist per Inlandsflug oder Charterflug sowie anschließendem Schnellboot erreichbar. Schon aus der Ferne sind der Leuchtturm und der helle Strand sichtbar. Im Leuchtturm befindet sich das Restaurant, davor laden erhöhte Sitzplätze mit Blick auf den Sonnenuntergang zum Verweilen ein.
Am Strand stehen schattige Liegen bereit, und das Activity Center stellt Schnorchelausrüstung, Kajaks und SUP-Boards zur Verfügung. Eine geführte Schnorchelsafari ist ebenfalls inklusive. Die Unterwasserwelt gilt als artenreich, mit Korallen, Fischschwärmen und regelmäßig sichtbaren Meerestieren wie Oktopussen, Muränen, Kofferfischen, Meeresschnecken, Rochen und kleinen Haien.
Auch Bootsausflüge zur Delfinbeobachtung gehören zu den Höhepunkten. Bei passenden Bedingungen ist sogar das Schnorcheln mit Delfinen möglich. Auf der Insel selbst stehen Fahrräder zur Verfügung, doch auch Spaziergänge, Kajaktouren oder entspannte Stunden in der Hängematte gehören zum Programm.
Die Aktivitäten richten sich ein Stück weit nach den Gezeiten, was insbesondere beim Schnorcheln berücksichtigt werden sollte. Zusätzlich zu den Strandvillen gibt es Coral Villas mit weitem Blick aufs Wasser und direktem Zugang zum Meer. Fanjove verbindet Ruhe, unaufdringlichen Luxus und ein sehr naturnahes Erlebnis.
Die Mahlzeiten sind leicht und frisch, mit viel Salat, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchten. Cocktails und Wein sind ebenfalls inklusive, mit Ausnahme von Premiumweinen. Das Angebot spricht vor allem Paare, Honeymooner und Best Ager an, während rund um den Jahreswechsel auch Familien häufiger auf der Insel sind.
In Zukunft sollen weitere Aktivitäten wie Kitesurfen hinzukommen. Während der Buckelwalsaison sind Bootsausflüge zu den Walen möglich, und in der Walhai-Saison können optionale Touren nach Mafia Island zum Schnorcheln mit Walhaien angeboten werden. Ein Aufenthalt von vier bis fünf Nächten bietet sich als exklusive Alternative zu Sansibar besonders an.
Bildnachweis: Afrika Plus Reisen
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