ADAC erwartet zum Ferienstart in Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Staus - Wissen, was im Tourismus los ist!



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ADAC erwartet zum Ferienstart in Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Staus
Mit Beginn der Sommerferien im bevölkerungsreichsten Bundesland erreicht die Reisewelle einen neuen Höhepunkt
ADAC erwartet zum Ferienstart in Nordrhein-Westfalen deutlich mehr Staus

Mit dem Start der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen rechnet der ADAC am Wochenende vom 17. bis 19. Juli mit einer weiteren Verschärfung der Verkehrslage auf Deutschlands Autobahnen. Bis auf Bayern und Baden-Württemberg befinden sich nun alle Bundesländer in den Ferien. Zusätzlich sind zahlreiche Urlauber aus den europäischen Nachbarländern unterwegs, sodass auf den wichtigsten Reiserouten mit erheblich mehr Verkehr zu rechnen ist. Besonders am Freitagnachmittag sowie am Samstagvormittag erwartet der ADAC lange Staus und deutlich verlängerte Reisezeiten.

Ferienverkehr trifft auf Ausflugsverkehr

Neben dem klassischen Urlaubsreiseverkehr sind bei sommerlichem Wetter auch viele Tagesausflügler unterwegs. Vor allem die Autobahnen in Richtung Alpen, Mittelgebirge, Nord- und Ostsee sowie zu beliebten Seen dürften stark belastet sein. Am Samstag- und Sonntagabend rechnet der ADAC zudem mit einem dichten Rückreiseverkehr.

Die Situation wird zusätzlich durch bundesweit rund 1.000 Autobahnbaustellen erschwert, die den Verkehrsfluss vielerorts ausbremsen. Auch Großveranstaltungen wie die „Größte Kirmes am Rhein“ in Düsseldorf, das „Parookaville Festival“ in Weeze, das „Deichbrand Festival“ bei Cuxhaven sowie der Große Preis von Belgien in Spa-Francorchamps werden regional für zusätzliche Verkehrsbehinderungen und eine angespannte Parksituation sorgen.

Auf diesen Autobahnen drohen besonders lange Staus

Nach Einschätzung des ADAC zählen insbesondere folgende Autobahnen zu den staugefährdetsten Strecken:

A1 zwischen Lübeck, Hamburg, Bremen, Dortmund und Köln, A2 von Oberhausen über Dortmund und Hannover bis zum Berliner Ring, A3 zwischen Oberhausen, Köln, Frankfurt und Nürnberg sowie zwischen Passau und Linz, A5 von Kassel über Frankfurt und Karlsruhe bis Basel, A6 zwischen Mannheim, Heilbronn und Nürnberg, A7 von Flensburg über Hamburg, Hannover, Kassel und Ulm bis Füssen/Reutte, A8 zwischen Karlsruhe, Stuttgart, München und Salzburg, A9 von Berlin über Leipzig und Nürnberg nach München, der Berliner Ring A10, die A20 zwischen Lübeck und Rostock, die A24 zwischen Hamburg und dem Berliner Ring, die A81 von Singen über Stuttgart nach Heilbronn, die A95 von München nach Garmisch-Partenkirchen, die A96 zwischen München und Lindau sowie der Münchner Autobahnring A99.

Auch im Ausland ist Geduld gefragt

Reisende in Richtung Süden müssen auch in den Nachbarländern mit erheblichen Verzögerungen rechnen. In Österreich sorgen Ferienverkehr und zahlreiche Baustellen auf den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen für lange Staus. Besonders betroffen sind die West-, Tauern-, Inntal-, Brenner-, Pyhrn- und Rheintalautobahn. Hinzu kommen die laufenden Bauarbeiten an der Luegbrücke auf der Brennerautobahn sowie stockender Verkehr auf der Fernpassroute und der Arlbergstraße. In Tirol bleiben an den Wochenenden zahlreiche Ausweichstrecken für den Durchgangsverkehr gesperrt. Am Montag, 20. Juli, wird am Grenzübergang Kufstein erneut eine Blockabfertigung für den Lkw-Verkehr durchgeführt.

Auch in der Schweiz bleibt die Verkehrslage auf den wichtigsten Transitrouten angespannt. Betroffen sind vor allem die Gotthard-Route (A2), die San-Bernardino-Route (A13) sowie die Autobahnen A1 und A3. In Italien ist insbesondere auf der Brennerautobahn (A22) sowie auf der Strecke zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua mit starkem Reiseverkehr zu rechnen.

Wartezeiten an den Grenzen einplanen

Bei der Rückreise nach Deutschland sollten Urlauber zusätzliche Zeit für Grenzkontrollen einkalkulieren. Vor allem an den Grenzübergängen aus Österreich, Polen, Tschechien und der Schweiz kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Für Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen gilt am Sonntag das reguläre Fahrverbot. Darüber hinaus bleibt bis zum 31. August das Ferienfahrverbot an Samstagen zwischen 7 und 20 Uhr auf zahlreichen Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen bestehen.

Bildnachweis: © ADAC


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