Studie zeigt Länder mit erhöhten Risiken für allein reisende Frauen - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Studie zeigt Länder mit erhöhten Risiken für allein reisende Frauen
Die Female Travel Safety Map 2026 von Safeture und Riskline gibt Orientierung, in welchen Regionen Frauen auf Reisen besonders vorsichtig sein sollten
Studie zeigt Länder mit erhöhten Risiken für allein reisende Frauen

Immer mehr Frauen reisen allein. Weltweit entfallen inzwischen rund 71 Prozent aller Solo-Reisen auf Frauen – ein Anstieg von mehr als 60 Prozent innerhalb der vergangenen drei Jahre. Mit dieser Entwicklung rücken auch die besonderen Sicherheitsrisiken stärker in den Fokus, denen allein reisende Frauen in vielen Regionen der Welt ausgesetzt sein können.

Frauen sehen sich unterwegs häufig mit spezifischen Herausforderungen konfrontiert. Dazu zählen sexuelle Belästigung, Einschüchterung im öffentlichen Raum oder geschlechtsspezifische Diskriminierung. Auch kulturelle Normen, rechtliche Unterschiede oder mangelnde Schutzstrukturen können die Situation zusätzlich erschweren.

Vor diesem Hintergrund haben der Technologieanbieter Safeture und der Reisesicherheitsanalyst Riskline die Female Travel Safety Map 2026 veröffentlicht. Die interaktive Karte bewertet weltweit Länder nach ihrem Risikoniveau für allein reisende Frauen und soll sowohl privaten Reisenden als auch Unternehmen eine fundierte Orientierung bieten.

29 Staaten gelten als Hochrisikogebiete

Die Analyse stuft insgesamt 29 Länder als Hochrisikoregionen für weibliche Reisende ein. Sie verteilen sich über mehrere Weltregionen. In Amerika zählen dazu unter anderem Brasilien, Mexiko, Haiti und Honduras. Im asiatisch-pazifischen Raum werden Afghanistan, Myanmar, Papua-Neuguinea, Pakistan und Osttimor genannt.

In Subsahara-Afrika gelten Burundi, die Zentralafrikanische Republik, die Republik Kongo, die Demokratische Republik Kongo, Guinea, Guinea-Bissau, Liberia, Nigeria und Sierra Leone als besonders riskant. Auch in Teilen des Nahen Ostens und Nordafrikas ist besondere Vorsicht geboten, darunter im Tschad, im Irak, in Mali, Niger, Syrien, Somalia, Südsudan, Sudan, Libyen, Jemen sowie im Westjordanland und im Gazastreifen.

Als vergleichsweise sichere Reiseziele gelten weiterhin viele europäische Länder sowie Kanada, Japan, Neuseeland, Singapur, China, Südkorea und Australien.

Vorbereitung kann Risiken deutlich reduzieren

Sorgfältige Planung kann dazu beitragen, Risiken auf Reisen zu verringern. Dazu gehört unter anderem, Flüge möglichst zu frühen Tageszeiten zu planen und nächtliche Ankünfte zu vermeiden. Ebenso empfiehlt es sich, Unterkünfte in sicheren und gut angebundenen Stadtvierteln zu buchen und verlässliche Transportmöglichkeiten zu organisieren.

Auch eine gute Vorbereitung auf lokale Gesetze, kulturelle Normen und die jeweilige Sicherheitslage kann entscheidend sein. Unternehmen, die Mitarbeiter auf Reisen schicken, setzen zunehmend auf strukturierte Informations- und Notfallsysteme, um Reisende jederzeit unterstützen zu können.

Mit der steigenden Zahl allein reisender Frauen wächst der Bedarf an verlässlichen Sicherheitsinformationen. Die Female Travel Safety Map von Safeture und Riskline soll dazu beitragen, Risiken frühzeitig zu erkennen und Reisen besser vorzubereiten.

Bildnachweis: © Safeture


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