Fankultur am Sachsenring ist sächsisches Kulturerbe - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Fankultur am Sachsenring ist sächsisches Kulturerbe
Die "Fankultur am Sachsenring" ist in die Sächsische Landesliste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.
Fankultur am Sachsenring ist sächsisches Kulturerbe

Damit wird eine Kulturform gewürdigt, die den Sachsenring und die Region seit Jahrzehnten prägt und weit über den Motorsport hinausgeht. Immaterielles Kulturerbe umfasst lebendige Kulturformen, die von Wissen, Können und Traditionen getragen und von Generation zu Generation weitergegeben werden. Dazu zählen unter anderem Bräuche, Feste, Handwerkstechniken sowie Musik- und Ausdrucksformen.

Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, betont: "Das Immaterielle Kulturerbe ist tief in den Regionen unseres Freistaates verwurzelt. Es lebt vom Engagement der Menschen vor Ort, die Traditionen bewahren und zugleich weiterentwickeln. Die nominierten Kulturformen zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig, identitätsstiftend und lebendig unsere regionale Kultur ist - von jahrhundertealtem Handwerk bis hin zu modernen urbanen Bewegungen."

Rund um den Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring hat sich in fast 100 Jahren Renngeschichte eine generationenübergreifende, internationale und friedliche Fankultur entwickelt. Sie reicht weit über das sportliche Geschehen hinaus und steht für gelebte Tradition, eine große Identifikation mit der Rennstrecke sowie eine besondere Offenheit gegenüber Gästen aus dem In- und Ausland. Ihre besondere Bedeutung zeigt sich auch in den Besucherzahlen des Liqui Moly Motorrad Grand Prix Deutschland. Der Sachsenring verzeichnete zuletzt vier Zuschauerrekorde in Folge. Beim Rennwochenende der MotoGP 2025 kamen insgesamt 256.441 Besucher an die Traditionsstrecke.

Nach der nun erfolgten Aufnahme in die Sächsische Landesliste hat der Freistaat Sachsen die Fankultur im aktuellen Auswahlverfahren auch für das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes vorgeschlagen. Über die Aufnahme in das Bundesweite Verzeichnis entscheidet die Kulturministerkonferenz im Frühjahr 2027. Zuvor bewertet ein unabhängiges Expertengremium bei der Deutschen UNESCO-Kommission die eingereichten Vorschläge.

Die Bewerbung zur Aufnahme der Fankultur am Sachsenring war 2025 von der Sachsenring Event GmbH als Ausrichter des Liqui Moly Motorrad Grand Prix Deutschland und dem Tourismusverband Chemnitz Zwickau Region e. V. initiiert worden

Bildnachweis: ADAC


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