Yuma verbindet Rekordsonne mit Natur und Wildwest-Geschichte - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Yuma verbindet Rekordsonne mit Natur und Wildwest-Geschichte
Die Stadt im Westen Arizonas gilt als sonnigster Ort der Welt und überrascht zugleich mit grünen Oasen, Landwirtschaft und historischen Sehenswürdigkeiten
Yuma verbindet Rekordsonne mit Natur und Wildwest-Geschichte

Yuma im US-Bundesstaat Arizona trägt einen außergewöhnlichen Titel: Laut Guinness World Records ist die Stadt die sonnigste der Welt. Mit durchschnittlich mehr als 4.000 Sonnenstunden pro Jahr liegt sie deutlich über dem US-Durchschnitt. Doch die Region an der Grenze zu Kalifornien und Mexiko hat weit mehr zu bieten als nahezu garantierten Sonnenschein – von fruchtbaren Anbauflächen über historische Schauplätze des Wilden Westens bis hin zu renaturierten Feuchtgebieten.

Mehr als 4.000 Sonnenstunden im Jahr

Den Eintrag als sonnigste Stadt der Welt erhielt Yuma bereits am 17. März 1967 von Guinness World Records. Verantwortlich für die außergewöhnlich hohe Zahl an Sonnenstunden ist ein stabiles Hochdrucksystem über dem Südwesten der USA, das Wolkenbildung weitgehend verhindert. Selbst während der sommerlichen Monsunzeit bleibt der Himmel meist klar und macht Yuma zu einem der sonnensichersten Reiseziele Nordamerikas.

Landwirtschaft mitten in der Wüste

Neben dem Rekordwetter ist Yuma vor allem als bedeutendes Agrargebiet bekannt. Die Region trägt den Beinamen „Lettuce Capital of the World“ und produziert zwischen November und März rund 90 Prozent des Blattgemüses der Vereinigten Staaten.

Möglich wird dies durch die Nähe zum Colorado River. Sein Wasser wird über ein weit verzweigtes Bewässerungssystem auf die Felder geleitet und mithilfe moderner Steuerungstechnik effizient eingesetzt. Das Zusammenspiel aus intensiver Sonneneinstrahlung, mildem Winterklima und kontrollierter Bewässerung schafft ideale Bedingungen für den Gemüseanbau.

Auf den Spuren des Wilden Westens

Die Geschichte Yumas ist eng mit dem Colorado River verbunden, der im 19. Jahrhundert als wichtige Verkehrs- und Handelsroute diente. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt der Yuma Territorial Prison State Historic Park. Das ehemalige Gefängnis war von 1876 bis 1909 in Betrieb und vermittelt mit seinen original erhaltenen Zellen, Wachtürmen und Gängen einen authentischen Eindruck vom Leben an der amerikanischen Frontier.

Nur wenige Minuten entfernt erinnert der Colorado River State Historic Park an die Bedeutung des Flusses für die Besiedlung und wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Feuchtgebiete als grüne Überraschung

Einen ungewöhnlichen Kontrast zur umliegenden Wüstenlandschaft bilden die East Wetlands. Auf einer Fläche von rund 400 Hektar entstand durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen ein artenreicher Naturraum mit Wasserläufen, Schilfzonen und Spazierwegen.

Heute bietet das Gebiet zahlreichen Vogelarten einen Lebensraum, darunter auch dem seltenen Gelbschnabelkuckuck. Die East Wetlands zeigen eindrucksvoll, wie sich selbst in einer Wüstenregion wertvolle Ökosysteme erfolgreich entwickeln und erhalten lassen.

Bildnachweis: © Visit Yuma


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