Visit Iceland rückt Ganzjahrestourismus und UNESCO-Kulturerbe in den Fokus - Wissen, was im Tourismus los ist!



International
Visit Iceland rückt Ganzjahrestourismus und UNESCO-Kulturerbe in den Fokus
Island setzt auf saisonale Vielfalt und internationale Branchendialoge
Visit Iceland rückt Ganzjahrestourismus und UNESCO-Kulturerbe in den Fokus

Visit Iceland präsentiert sich auf der ITB Berlin 2026 gemeinsam mit 28 Partnerunternehmen und fünf regionalen Marketingbüros. Im Mittelpunkt stehen die Anerkennung der isländischen Badekultur als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe sowie die strategische Positionierung des Landes als ganzjähriges Reiseziel. Zudem beteiligen sich führende Vertreter der isländischen Tourismusindustrie an Fachpanels zu Nachhaltigkeit, Diversität und gesellschaftlicher Verantwortung.

Ganzjahresziel mit wachsendem Winterinteresse

Für das Reisejahr 2026 setzt Island verstärkt auf die Zeiträume außerhalb der klassischen Sommersaison. Zwar bleibt der Sommer die umsatzstärkste Phase, doch Herbst, Winter und Frühling gewinnen kontinuierlich an Bedeutung. Eine aktuelle Umfrage von Business Iceland zeigt, dass 59 Prozent der deutschen Reisenden offen für einen Besuch zwischen September und April sind. In dieser Zeit bieten sich besonders gute Bedingungen für die Beobachtung von Nordlichtern, begünstigt durch den aktuellen Sonnenzyklus, der besonders intensive Polarlichter erwarten lässt.

Die regionale Verteilung der Gäste ist ein weiterer Schwerpunkt. Neben den Marketingbüros aus dem Norden, Osten und Reykjavik sind 2026 auch Visit South Iceland und Visit Reykjanes am Messestand vertreten. Vorgestellt werden unter anderem Rentierbeobachtungen im Osten, Schneemobil- und Schneeschuhtouren im Hochland zwischen Februar und Mai sowie Wintersportangebote im Norden und Osten mit Blick auf das Meer. Nachhaltigkeit bildet dabei die Leitlinie, um wirtschaftliche, soziale und ökologische Ziele in Einklang zu bringen.

Badekultur als UNESCO-Kulturerbe

Ein bedeutender Meilenstein für Island war im Dezember 2025 die Aufnahme der isländischen Badekultur in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes. Rund 120 öffentliche Schwimmbäder, die sogenannten Sundlaugar, gelten als soziale Treffpunkte im Alltag und stehen für eine gelebte Kultur des Miteinanders. Die Auszeichnung würdigt ihren Charakter als offene Gemeinschaftsräume.

Am Stand informieren renommierte Anbieter wie Blue Lagoon, Sky Lagoon und die im Sommer 2025 eröffnete Laugarás Lagoon über ihre Wellnessangebote. Ergänzt wird das Ausstellerportfolio durch neue Teilnehmer in den Bereichen Unterkunft und Mobilität. Dazu zählen die Exeter Hotels in Reykjavik, Heidin mit hochwertigen Gästehäusern, Sleipnir Glacier Tours für Gletschererlebnisse sowie Hópbílar und McRent Iceland für Bus- und Wohnmobilreisen.

Island im internationalen Branchendialog

Island nutzt die ITB zudem als Plattform für den internationalen Austausch. Oddný Arnarsdóttir, Head of Visit Iceland, spricht am 3. März auf der LGBTQ+ Tourism Stage über die Einbindung von LGBTQ+-Inklusion in nachhaltige und menschenrechtliche Rahmenkonzepte.

Am 5. März beteiligt sich Pétur Óskarsson, Chairman of the Board der Icelandic Travel Industry Association und CEO von Katla DMI, an einer Diskussion auf der Green Stage zum Thema Diversität und Frauen in Führungspositionen. Island führt seit 15 Jahren den Global Gender Gap Report an und beging im Oktober 2025 das 50. Jubiläum des historischen „Women’s Day Off“ von 1975, der als Meilenstein für Gleichstellung gilt.

Mit dieser Kombination aus Kulturerbe, saisonaler Strategie und gesellschaftlichem Engagement positioniert sich Island auf der ITB 2026 als verantwortungsbewusstes und vielseitiges Reiseziel.

Bildnachweis: © Snorri Thor Tryggvason


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