Unsicherheit im Karibikraum Mexikos nach Tod von ‘El Mencho’ - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Unsicherheit im Karibikraum Mexikos nach Tod von ‘El Mencho’
Kurzfristige Stornierungen und verhaltene Neubuchungen prägen die Lage
Unsicherheit im Karibikraum Mexikos nach Tod von ‘El Mencho’

Nach dem Tod von Nemesio Oseguera Cervantes, bekannt als „El Mencho“ und ehemaliger Anführer des Cártel de Jalisco Nueva Generación, zeigt sich im mexikanischen Karibikraum eine Phase angespannter Ruhe. Die Ereignisse, die landesweit eine Welle von Gewalt und Unruhen auslösten, wirken sich auch auf den Tourismussektor aus. Hotelketten berichten von vereinzelten Stornierungen und einer spürbaren Verunsicherung in wichtigen Quellmärkten.

Sicherheitslage in Quintana Roo

Besonders im Bundesstaat Quintana Roo, zu dem die touristischen Zentren Cancún, Playa del Carmen und Tulum zählen, wurde die Lage aufmerksam beobachtet. Obwohl die Region geographisch weit vom Bundesstaat Jalisco entfernt liegt, kam es auch hier zu sicherheitsrelevanten Vorfällen wie Fahrzeug- und Geschäftsbränden. Nach Angaben lokaler Akteure konzentrierten sich diese Ereignisse überwiegend auf Randgebiete und betrafen nicht die zentralen Tourismuszonen oder Hotelviertel.

Die Behörden reagierten mit verstärkter Präsenz von Marine und Militär an strategischen Punkten, darunter Flughäfen sowie Zufahrten zu wichtigen Destinationen. Branchenvertreter sprechen inzwischen von einer Rückkehr zur operativen Normalität.

Kurzfristige Stornierungen in wichtigen Märkten

In den ersten Tagen nach den Ereignissen registrierten mehrere Hotelgruppen kurzfristige Stornierungen. Toni Chaves, Generaldirektor von Inverotel, bestätigte, dass insbesondere am Sonntag und Montag einzelne Buchungen storniert wurden. Betroffen waren vor allem Aufenthalte im unmittelbaren Reisezeitraum.

Quellen aus weiteren spanischen Hotelketten berichten, dass Stornierungen innerhalb weniger Tage zu einem Rückgang der erwarteten März-Auslastung um rund 1,25 Prozentpunkte geführt hätten. Als Hauptquellmärkte mit erhöhter Stornoaktivität werden die USA und Kanada genannt. Beide Länder hatten zeitweise Sicherheitswarnungen für Quintana Roo ausgesprochen, die jedoch bereits Anfang der Woche wieder aufgehoben wurden.

Parallel dazu beobachten Marktteilnehmer eine vorübergehende Zurückhaltung bei Neubuchungen.

Kommunikation und Vertrauensbildung im Fokus

Hotelbetreiber und Reiseveranstalter sehen sich aktuell mit verstärktem Informationsbedarf konfrontiert. In den vergangenen Tagen gingen zahlreiche Anfragen von Endkunden und internationalen Veranstaltern ein, die sich nach der tatsächlichen Situation vor Ort erkundigten.

Nach Angaben der Unternehmen liegt der Schwerpunkt der Kommunikation auf der Vermittlung eines stabilen und ruhigen Betriebsumfelds. Vertreter der Branche betonen, dass sich der touristische Alltag in den bekannten Destinationen ohne Einschränkungen fortsetze und keine Gewaltvorfälle in den Hotel- und Ferienzonen registriert würden.

Quelle: https://www.tourinews.es/destinos-turismo/mexico-caribe-mencho-narcotraficante-cancelaciones-hoteles-touroperadores_4491209_102.html

Bildnachweis: © Tourinews


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