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Mallorca baut Kameranetz zur Verkehrssteuerung aus
210 neue Geräte liefern aktualisierte Verkehrsdaten
Mallorca baut Kameranetz zur Verkehrssteuerung aus

Mallorca treibt die geplante Regulierung des Straßenverkehrs voran. Der Consell de Mallorca will in den kommenden drei Monaten 210 zusätzliche Kameras installieren. Ziel ist es, reale Verkehrsströme präziser zu erfassen und auf dieser Basis unter anderem die maximale Größe der Mietwagenflotten festzulegen. Die Maßnahme wurde im Rahmen eines Treffens mit dem Branchenverband BALEVAL vorgestellt, das Teil des Gesetzgebungsverfahrens zur Begrenzung der Fahrzeugzahlen ist.

An dem Austausch nahmen der für Territorium, Mobilität und Infrastruktur zuständige Conseller Fernando Rubio sowie der Insel-Direktor für Mobilität, Rafel Oliver, teil. Der Consell führt derzeit Gespräche mit verschiedenen Wirtschaftssektoren, um Methodik und Kriterien der künftigen Regelung abzustimmen. Nach Angaben der Inselverwaltung steht dabei eine datenbasierte Festlegung der zulässigen Fahrzeugzahlen im Mittelpunkt.

Branche fordert breitere Datengrundlage

BALEVAL äußerte im Gespräch Vorbehalte gegenüber dem geplanten Verfahren zur Festlegung von Obergrenzen. Der Verband verwies auf Erfahrungen aus anderen Destinationen und sprach sich für eine umfassendere und aktualisierte Datengrundlage aus.

Seitens des Consell wurde betont, dass die Regulierung nicht einseitig erfolgen solle. Rubio unterstrich, dass die Ausgestaltung der künftigen Regelung auf Dialog und einem Ausgleich wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Interessen basiere.

Kameras liefern differenzierte Verkehrsdaten

Der Ausbau des Kamerasystems soll detaillierte Informationen zur tatsächlichen Belastung der Straßen liefern. Nach Angaben des Consell ermöglicht die neue Infrastruktur eine differenzierte Erfassung nach Fahrzeugtypen. Auch Fahrräder sollen in die Datenerhebung einbezogen werden.

Das System umfasst 105 Geräte zur Geschwindigkeitsmessung und Verkehrszählung sowie weitere 105 Überwachungskameras. Ein Teil der Geräte wird auch in den Häfen der Insel installiert. Die Kameras sind Bestandteil eines bereits laufenden Projekts zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Serra de Tramuntana.

Die Inselverwaltung weist darauf hin, dass die Geräte ausschließlich der Datenerhebung dienen. Sanktionsbefugnisse bleiben weiterhin bei der spanischen Verkehrsbehörde DGT.

Breiter Konsens als politisches Ziel

Der Consell de Mallorca hebt die Bedeutung eines möglichst breiten politischen und gesellschaftlichen Konsenses hervor. Eine stabile gesetzliche Grundlage solle langfristige Planungssicherheit und Rechtssicherheit für betroffene Branchen gewährleisten.

Im bisherigen Konsultationsprozess wurden neben der Mietwagenbranche unter anderem Vertreter der Ferienvermietung, Reedereien sowie weitere Verkehrsakteure eingebunden. Ergänzend fordert die Inselverwaltung aktuelle Daten von Schifffahrtsunternehmen zur Zahl der eingeführten Fahrzeuge an. Diese Informationen gelten als zentrale Voraussetzung für die endgültige Festlegung der Fahrzeugobergrenzen.

Quelle: https://www.tourinews.es/destinos-turismo/mallorca-camaras-consell-ley-limitacion-entrada-vehiculos-medir-trafico-tope-alquiler_4491166_102.html

Bildnachweis: © Tourinews


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