Breite Unterstützung für die Vereinfachung von Geschäftsreisen in Europa - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Breite Unterstützung für die Vereinfachung von Geschäftsreisen in Europa
Business Travel for Europe (BT4Europe) brachte die Diskussion über die A1-Reform ins Europäische Parlament.
Breite Unterstützung für die Vereinfachung von Geschäftsreisen in Europa

Die Debatte wurde von MdEP Iuliu Winkler moderiert, der die Diskussion zu einem entscheidenden Zeitpunkt vorantrieb.

Starke Vertretung aus Politik und Wirtschaft

Das Podium vereinte führende Stimmen aus öffentlichem und privatem Sektor:Francesco Corti – Europäische KommissionBarbara Weizsäcker – European Exhibition Industry AllianceFrederico Martins – EurochambresOdete Pimenta da Silva – BT4EuropeModeration: Mark Watts

Auffällig war die Klarheit und Geschlossenheit über Europas Geschäfts- und Geschäftsreisewelt hinweg: praxisorientiert, geeint und mit einem klaren Appell für eine gezielte Ausnahme von den A1-Verpflichtungen bei kurzfristigen grenzüberschreitenden Geschäftsreisen.

Klare Botschaft: Vereinfachung statt Deregulierung

Odete Pimenta da Silva betonte in der Diskussion:

„Das derzeitige System ist nicht mehr zweckmäßig. Diese Reisen sind keine Entsendungen von Arbeitnehmern – dennoch werden sie als solche behandelt. Das ist eine klare Chance im Rahmen der EU-Agenda zur Vereinfachung: ein schneller Erfolg, der Zeit spart, Kosten senkt und die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärkt. Was gebraucht wird, ist eine gezielte 14-tägige Ausnahme von der A1-Pflicht für kurzfristige grenzüberschreitende Geschäftsreisen.“

Aus Sicht der Messewirtschaft war der Bedarf an praktischen Lösungen ebenso deutlich. Barbara Weizsäcker erklärte im Namen der European Exhibition Industry Alliance:

„In Branchen, in denen internationale Mobilität essenziell ist – wie in der Messe- und Veranstaltungsbranche – verursacht der aktuelle A1-Rahmen unnötige administrative Belastungen für ausstellende und besuchende Unternehmensmitarbeitende. Ein verhältnismäßiger Ansatz, der Geschäftsreisen und kurzfristige grenzüberschreitende Dienstleistungen von mittelfristigen bis langfristigen Arbeitnehmerentsendungen innerhalb der EU/EWR/UK/Schweiz unterscheidet, sowie einfache, einheitliche, digitale Verfahren sind entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft europäischer Unternehmen zu stärken. Im Idealfall wäre die beste Lösung, Geschäftsreisen vollständig von der A1-Pflicht auszunehmen.“

Für die breitere europäische Wirtschaft ergänzte Frederico Martins von Eurochambres:„Für Unternehmen in ganz Europa – insbesondere für KMU – stellt die aktuelle A1-Verpflichtung eine konkrete Barriere für grenzüberschreitende Tätigkeiten dar. Vereinfachung hat hier unmittelbare Wirkung: Sie reduziert den Verwaltungsaufwand und fördert das Wirtschaftswachstum im Binnenmarkt.“

Bewegung in Richtung Entscheidung

Die Europäische Kommission bestätigte ihre Unterstützung für den von BT4Europe vorgeschlagenen Ansatz. Zwar bleibt noch Arbeit zu tun, doch wächst die Zuversicht, dass eine Einigung in Reichweite ist. Damit werden die kommenden Wochen entscheidend.

Aufruf zum Handeln

BT4Europe ruft Unternehmen, Branchenverbände und Interessengruppen auf:

Sich mit Mitgliedern des Europäischen Parlaments auszutauschen

Mit nationalen Regierungen in Kontakt zu treten

Eine 14-tägige Ausnahme von den A1-Verpflichtungen für echte kurzfristige grenzüberschreitende Geschäftsreisen zu unterstützen

Im Kern der europäischen Wirtschaft

Dieses Thema geht über administrative Vereinfachung hinaus. Es berührt das Fundament, auf dem Europa als Binnenmarkt funktioniert. Europa ist der größte Handelsblock der Welt – und er lebt von Geschäftsreisen. Jetzt ist die Zeit gekommen, ihn auch zum besten Ort der Welt für Geschäftsreisende zu machen.

Bildnachweis: © NakNakNak


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