ADAC: Leicht erhöhte Staugefahr zum Wochenende durch Ferienende und Vollsperren - Wissen, was im Tourismus los ist!



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ADAC: Leicht erhöhte Staugefahr zum Wochenende durch Ferienende und Vollsperren
Rückreiseverkehr und Ausflügler sorgen zwischen 17. und 19. April für mehr Verkehr auf mehreren Autobahnen
ADAC: Leicht erhöhte Staugefahr zum Wochenende durch Ferienende und Vollsperren

Nach dem Ende der Osterferien in mehreren Bundesländern nimmt die Staugefahr am kommenden Wochenende wieder leicht zu. Vor allem am Freitagnachmittag und am Samstagvormittag müssen Autofahrer auf zahlreichen Fernstraßen mit stockendem Verkehr rechnen. Neben dem Rückreiseverkehr tragen auch Tagesausflügler und Wanderer zu einer höheren Verkehrsbelastung bei, insbesondere auf Strecken in Richtung Alpen und in andere beliebte Ausflugsregionen.

Der ADAC erwartet zusätzliche Rückreisen aus Sachsen und Thüringen, wo die Osterferien enden. Verkehr aus südlichen Urlaubsregionen sowie von der Ostseeküste kann ebenfalls zu Verzögerungen führen. Am Sonntagnachmittag dürfte zudem verstärkter Ausflugsverkehr einsetzen, der die Verkehrslage weiter verdichten kann.

Großveranstaltungen erhöhen Verkehrsaufkommen in mehreren Städten

Auch Veranstaltungen können regional für mehr Verkehr sorgen. In Stuttgart beginnt am 17. April der Cannstatter Wasen, der bis zum 10. Mai zahlreiche Besucher anzieht und voraussichtlich für erhöhtes Verkehrsaufkommen und Parkplatzsuche sorgt. Ähnliche Effekte werden in Hamburg und Nürnberg erwartet, wo Frühlingsdom und Volksfest am Sonntag enden.

Abfahrtssperren und Lkw-Fahrverbot beeinflussen Verkehr

Für Lastwagen gilt am Sonntag ein bundesweites Fahrverbot. Gleichzeitig müssen sich auch Pkw-Fahrer auf Einschränkungen einstellen. In Tirol gelten weiterhin Abfahrtssperren bei Stau an Samstag und Sonntag. Im Raum Innsbruck greifen zusätzliche Regelungen bereits am Freitag zwischen 17 und 19 Uhr.

Die Maßnahmen betreffen auch mehrere Straßenabschnitte in Deutschland. Dazu zählen die A7 im Landkreis Ostallgäu, die A8 in den Landkreisen Rosenheim, Berchtesgadener Land und Miesbach, die A93 Inntalautobahn sowie die Bundesstraßen B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Vollsperrungen auf wichtigen Autobahnabschnitten

Die Bautätigkeit auf deutschen Autobahnen nimmt weiter zu. Zwar ist der jährliche Höchststand noch nicht erreicht, dennoch kommt es an diesem Wochenende auf einigen Strecken zu vollständigen Sperrungen.

So wird die A1 zwischen dem Kreuz Köln-Nord und dem Kreuz Leverkusen von Freitag, 22 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt. Gleiches gilt für die A7 zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Stellingen. In beiden Fällen sind Umleitungen eingerichtet.

Besonders belastete Fernreiserouten

Zu den Strecken mit erhöhter Staugefahr zählen unter anderem die Autobahnen A1 zwischen Lübeck, Hamburg, Bremen und Osnabrück, die A2 zwischen Oberhausen, Dortmund, Hannover und Magdeburg sowie die A3 zwischen Oberhausen, Köln, Würzburg und Nürnberg. Ebenfalls betroffen sind unter anderem die A4 zwischen Aachen, Köln und Görlitz, die A5 zwischen Karlsruhe und Basel sowie die A7 zwischen Hamburg, Hannover und dem Allgäu.

Auch auf weiteren wichtigen Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen wie der A8 zwischen Karlsruhe, Stuttgart, München und Salzburg, der A9 zwischen Nürnberg und München sowie der A61 zwischen Mönchengladbach, Koblenz und Ludwigshafen ist mit Verzögerungen zu rechnen.

Auch im Ausland erhöhte Staugefahr

Auf wichtigen Reiserouten in den Alpenländern bleibt die Verkehrslage ebenfalls angespannt. In Österreich sind insbesondere die Tauern-, Brenner- und Inntalautobahn betroffen. In der Schweiz kann es vor allem auf den Routen über den Gotthard und den San-Bernardino zu Staus kommen. Auch auf Verbindungen zwischen Bern, Zürich, Basel und Chur sind Engpässe möglich.

In Italien gilt dies vor allem für die Brennerroute sowie für Straßen im Puster-, Grödner- und Gadertal sowie im Vinschgau, die zu beliebten Reisezielen führen.

Ferienbeginn im Ausland sorgt für zusätzlichen Verkehr

Das Verkehrsaufkommen kann zusätzlich steigen, da in mehreren Regionen Frankreichs und der Schweiz Ferien beginnen. Gleichzeitig endet die Ferienzeit in Belgien, wodurch auch auf internationalen Reiserouten mehr Verkehr erwartet wird.

An den Grenzen und bei der Einreise nach Deutschland kann es zudem aufgrund von Grenzkontrollen zu Wartezeiten kommen.

Bildnachweis: © ADAC


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