COP31 in Antalya soll Saison verlängern und neue Gästegruppen ansprechen - Wissen, was im Tourismus los ist!



Türkei
COP31 in Antalya soll Saison verlängern und neue Gästegruppen ansprechen
Die UN-Klimakonferenz im November 2026 bringt internationale Besucher in eine ruhigere Reisezeit und stärkt Antalyas Rolle als Kongress- und Veranstaltungsstandort
COP31 in Antalya soll Saison verlängern und neue Gästegruppen ansprechen

Antalya hat im vergangenen Jahr mit mehr als 17 Millionen internationalen Gästen einen neuen Besucherrekord erreicht. Gleichzeitig positioniert sich die Stadt zunehmend als Austragungsort großer internationaler Veranstaltungen. Mit der UN-Klimakonferenz COP31, die vom 9. bis 20. November 2026 stattfinden soll, rückt die türkische Mittelmeermetropole erneut in den Fokus der Weltöffentlichkeit – mit spürbaren Effekten für den Tourismus.

Die Konferenz ergänzt eine Reihe bedeutender Events, darunter das Antalya Diplomacy Forum 2026 und der 77. Internationale Astronautikkongress. Austragungsort der COP31 ist das Antalya EXPO-Gelände, wo Delegationen aus 196 Ländern erwartet werden. In dieser Zeit werden zahlreiche begleitende Treffen und Veranstaltungen parallel stattfinden.

Impuls für Tourismus jenseits der Hochsaison

Da die Klimakonferenz in eine Phase fällt, in der die touristische Nachfrage üblicherweise geringer ist, wird mit einer Verlängerung der Saison gerechnet. Themen wie Klimawandel, Emissionsziele, Nachhaltigkeit und Umweltpolitik ziehen ein internationales Fachpublikum an und erweitern das klassische Urlauberprofil. Beobachter gehen davon aus, dass insbesondere der Kongress- und Geschäftstourismus von der Veranstaltung profitiert.

Antalya als etablierter Veranstaltungsort

Kaan Kaşif Kavaloğlu, Präsident des Verbands der mediterranen Tourismusunternehmer und Hoteliers, sieht in der COP31 eine Chance für die Stadt und den Standort Türkei. Er verweist darauf, dass Antalya seit Jahren Erfahrung mit Großveranstaltungen habe und regelmäßig Millionen von Gästen empfange. Auch für das kommende Jahr rechne man erneut mit Besucherzahlen über der Marke von 17 Millionen.

Die COP-Konferenzen gehören weltweit zu den größten Formaten dieser Art. Kavaloğlu betont, dass die Entscheidung für Antalya das Ergebnis intensiver Vorarbeit gewesen sei und die internationale Sichtbarkeit des Landes erhöhe. Zugleich rechnet er mit einer hohen Beteiligung, darunter auch Staats- und Regierungschefs.

Kongresse als Baustein der Diversifizierung

Nach Einschätzung von Kavaloğlu trägt insbesondere der Kongresstourismus dazu bei, Antalyas Angebot breiter aufzustellen. Positiv bewertet er zudem, dass das EXPO-Gelände durch die COP31 wieder stärker genutzt wird. Über die eigentliche Konferenz hinaus könnten Folgeveranstaltungen und zusätzliche internationale Treffen entstehen, die langfristige Effekte für die Region haben.

Antalya habe sich nicht nur als klassische Feriendestination, sondern auch als erfahrener Gastgeber großer internationaler Events etabliert. In Verbindung mit Istanbul spiele die Stadt eine zentrale Rolle im türkischen Tourismus. Die COP31 fügt sich damit in eine Entwicklung ein, bei der große Veranstaltungen zunehmend als Instrument zur Saisonverlängerung und zur internationalen Positionierung genutzt werden.

Bildnachweis: © AA


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