Tourexpi
Adana,
eines der wichtigsten Tourismus- und Gastronomiezentren der Türkei, blickt mit
großer Spannung auf den 30. Oktober 2025: Dann gibt die UNESCO im usbekischen Samarkand
bekannt, welche Städte neu in ihr weltweites Netzwerk der Kreativen Städte
aufgenommen werden. Adana bewirbt sich darin um die begehrte Auszeichnung als „Stadt
der Gastronomie“ – ein Titel, der lokale Küche, Tradition und Kreativität
international sichtbar macht.
Von
Kebap bis Şalgam – eine Stadt voller Aromen
Die
Stadt im Süden der Türkei gilt längst als kulinarische Hochburg. Von ihrem
berühmten Adana-Kebap über İçli Köfte, Mumbar, Şalgam (fermentiertes
Rübensaftgetränk) bis hin zu Taş Kadayıf – die Vielfalt der Gerichte spiegelt
eine jahrhundertealte Esskultur wider. Zahlreiche Restaurants und Betriebe
hoffen nun auf eine positive Entscheidung in Samarkand.
Nach
einer einjährigen Vorbereitungsphase unter der Koordination des Gouverneursamts
und einer erfolgreichen Vorbewertung durch die UNESCO in Paris steht Adana kurz
davor, Teil des internationalen Netzwerks zu werden, das Kreativität und
nachhaltige Stadtentwicklung verbindet.
„Adana
hat diesen Titel verdient“
Gouverneur
Yavuz Selim Köşger zeigte sich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AA
zuversichtlich:
„Adana
ist mit über 500 regionalen Spezialitäten eine unverzichtbare Stadt der
türkischen Küche. Der Bewerbungsprozess verläuft reibungslos, und wir hoffen
sehr auf gute Nachrichten aus Samarkand.“
Köşger
betonte, dass die Ernennung nicht nur die weltweite Bekanntheit der Stadt
stärken, sondern auch den lokalen Tourismus beleben werde:
„Selbst
wenn Adana den UNESCO-Titel nicht erhält, ist die Stadt bereits landesweit für
ihre Gastronomie berühmt. Menschen reisen aus ganz Türkiye an, um die
regionalen Gerichte zu probieren. Doch der Titel hätte große symbolische
Bedeutung – er würde Adanas Rang unter den führenden Gourmetstädten der Türkei
und der Welt festigen.“
Große
Erwartungen in der Gastronomie
Auch
in der lokalen Gastronomie herrscht gespannte Vorfreude. Cihangir Korkmaz,
Betreiber eines traditionellen Restaurants, sagt:
„Adana
war schon immer ein Reiseziel für Feinschmecker. Sollte der Titel verliehen
werden, wird das Interesse explodieren – auch internationale Gäste werden
kommen, um unsere Küche vor Ort zu erleben.“
Sein
Kollege Onur Akbaş ergänzt:
„In
Adana wird rund um die Uhr gegessen und getrunken – 24 Stunden am Tag, sieben
Tage die Woche. Eigentlich hätten wir diesen Titel schon längst verdient. Jetzt
fiebern wir der Entscheidung am 30. Oktober entgegen.“
Mit
überbordender kulinarischer Vielfalt, lebendigen Märkten und einem tief
verwurzelten Essbewusstsein verkörpert Adana den Geist, den die UNESCO mit
ihrer Auszeichnung würdigen will – eine Stadt, in der Gastronomie Kultur ist
und Kreativität im Alltag gelebt wird.
Bildnachweis:
© AA
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