Zwei Seen, ein Name: Floridas verborgener Lake Powell überrascht mit einzigartiger Natur - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Zwei Seen, ein Name: Floridas verborgener Lake Powell überrascht mit einzigartiger Natur
Der Lake Powell in Panama City Beach zählt zu den seltenen Küstendünenseen der Welt und bietet außergewöhnliche Naturerlebnisse abseits der bekannten Strände
Zwei Seen, ein Name: Floridas verborgener Lake Powell überrascht mit einzigartiger Natur

Wer den Namen Lake Powell hört, denkt meist an den berühmten Stausee zwischen Utah und Arizona. Dabei gibt es einen zweiten Lake Powell, der mit seinem Namensvetter kaum etwas gemeinsam hat. An der Nordwestküste Floridas liegt ein rund 10.000 Jahre alter Küstendünensee, der zu den größten und ökologisch bedeutendsten seiner Art weltweit zählt. Eingebettet zwischen Dünen, Kiefernwäldern und dem Golf von Mexiko eröffnet er Besuchern eine überraschend ursprüngliche Seite des Sunshine State.

Seltene Landschaft zwischen See und Meer

Der Lake Powell in Panama City Beach gehört zu den sogenannten Coastal Dune Lakes – einer außergewöhnlichen Seenlandschaft, die weltweit nur an wenigen Orten vorkommt. Neben Florida finden sich diese seltenen Küstendünenseen lediglich in Regionen wie Neuseeland, Australien, Madagaskar und an einem kurzen Küstenabschnitt des Florida Panhandle.

Während Panama City Beach vor allem für seine 43 Kilometer langen weißen Sandstrände bekannt ist, erleben Besucher am Lake Powell eine völlig andere Naturkulisse. Kajak- und Stand-up-Paddle-Touren führen über das ruhige Wasser, entlang bewachsener Ufer und durch eine Landschaft, in der zahlreiche Wasservögel heimisch sind. Wanderwege erschließen Dünen, Küstenwälder und Aussichtspunkte mit Blick auf den See und das türkisblaue Wasser des Golfs.

Besondere Naturerlebnisse zu jeder Tageszeit

Zu den eindrucksvollsten Angeboten zählen geführte Kajaktouren in den Abendstunden oder unter dem Sternenhimmel. Wenn sich Himmel, Bäume und Dünen auf der nahezu spiegelglatten Wasseroberfläche reflektieren, zeigt sich der See von seiner besonders stimmungsvollen Seite.

Auch Wanderer kommen auf ihre Kosten. Der rund 2,9 Kilometer lange North Trail führt durch den Camp Helen State Park zu erhöhten Aussichtspunkten, von denen sich sowohl der Lake Powell als auch die Küste des Golfs überblicken lassen.

Naturdenkmal mit jahrtausendealter Geschichte

Die Bedeutung des Lake Powell reicht weit über seine landschaftliche Schönheit hinaus. Archäologische Funde belegen, dass indigene Völker die Region bereits vor mehr als 4.000 Jahren nutzten. Heute steht der See unter den höchsten Schutzkategorien des Bundesstaates Florida und gilt als einer der am besten erhaltenen Küstendünenseen Nordamerikas.

Für Reisende, die Florida bereits kennen und neue Seiten des Bundesstaates entdecken möchten, bietet der Lake Powell eine ruhige Alternative zu den klassischen Strandzielen – nur wenige Minuten von den bekannten Küstenabschnitten Panama City Beachs entfernt.

Besuch im Camp Helen State Park

Der Lake Powell ist Teil des Camp Helen State Park und täglich von 8 Uhr bis Sonnenuntergang geöffnet. Der Eintritt beträgt 3 US-Dollar pro Fahrzeug. Damit lässt sich eines der außergewöhnlichsten Naturgebiete Floridas unkompliziert entdecken – und ein Ort kennenlernen, dessen berühmter Name bislang vor allem mit einer ganz anderen Landschaft verbunden wird.

Bildnachweis: Camp Helen State Park © Panama City Beach CVB


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