Universal Beach Hotels investiert in den Schutz des Mittelmeers - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Universal Beach Hotels investiert in den Schutz des Mittelmeers
Nachhaltigkeitsbericht zeigt Fortschritte bei Meeresschutz, Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung
Universal Beach Hotels investiert in den Schutz des Mittelmeers

Universal Beach Hotels baut sein Engagement für Nachhaltigkeit weiter aus und richtet den Fokus zunehmend auf den Schutz der Meeresökosysteme rund um die Balearen. Wie aus dem aktuellen Nachhaltigkeitsbericht 2025–2026 hervorgeht, unterstützt die Hotelgruppe gemeinsam mit der Cleanwave Foundation die Wiederherstellung von Neptungraswiesen und Algenwäldern im Mittelmeer. Gleichzeitig verzeichnet das Unternehmen Fortschritte bei der Reduzierung von CO₂-Emissionen und Wasserverbrauch sowie beim Ausbau regionaler Lieferketten.

Nahezu alle Häuser der familiengeführten Hotelgruppe liegen direkt an der Küste Mallorcas. Der Schutz des Mittelmeers ist für das Unternehmen deshalb nicht nur eine ökologische Aufgabe, sondern auch ein Beitrag zur langfristigen Attraktivität der Destination.

„Das Meer ist für uns weit mehr als die Kulisse für einen gelungenen Urlaub. Es ist Lebensraum, Teil der Identität Mallorcas und eine wesentliche Grundlage für den Tourismus. Deshalb reicht es aus unserer Sicht nicht aus, ausschließlich den Ressourcenverbrauch in den eigenen Hotels zu reduzieren. Wir möchten auch dazu beitragen, geschädigte Ökosysteme zu regenerieren und das Bewusstsein dafür zu stärken, dass der Schutz des Mittelmeers eine gemeinsame Verantwortung ist“, sagt Mirtha Erhart-Zimmerli, Mitglied des Vorstands von Universal Beach Hotels und maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung der ESG-Strategie beteiligt.

Wissenschaft und Naturschutz gehen Hand in Hand

Im Rahmen des Projekts MedGardens fördert Universal Beach Hotels die Wiederherstellung von Neptungraswiesen und Algenwäldern in Cala Reina bei Sant Elm sowie in Portocolom. Beide Lebensräume gelten als besonders wichtig für Artenvielfalt, Wasserqualität und Küstenschutz im Mittelmeer.

Das Projekt verbindet wissenschaftliche Forschung mit praktischen Renaturierungsmaßnahmen. Daraus ist bereits eine wissenschaftlich veröffentlichte Methode zur Wiederbepflanzung von Neptungras entstanden. Darüber hinaus wurden Leitfäden für die Renaturierung mediterraner Küstengebiete entwickelt.

Gäste und Mitarbeiter werden aktiv einbezogen

Neben wissenschaftlicher Arbeit setzt Universal Beach Hotels auf die Beteiligung von Gästen und Mitarbeitern. Nachhaltigkeitsexkursionen vermitteln Urlaubern die Bedeutung der Posidonia-Wiesen und Algenwälder, während interne Schulungen das Umweltbewusstsein der Hotelteams stärken.

Auch Gäste können sich unmittelbar engagieren: Für jede verkaufte Cleanwave-Mehrwegflasche spendet das Unternehmen einen Euro an die Cleanwave Foundation.

Wie breit das Engagement getragen wird, zeigte eine gemeinsame Küsten- und Unterwasserreinigung am Strand des Universal Beach Hotel Marqués in Colònia de Sant Jordi. Rund 150 Freiwillige sammelten dabei insgesamt 115 Kilogramm Abfall von Strand, Wasseroberfläche und Meeresgrund. Der Müll wurde anschließend ausgewertet, um weitere Erkenntnisse über die Herkunft von Kunststoffabfällen an den Küsten der Balearen zu gewinnen.

Deutlich geringerer CO₂-Ausstoß und Wasserverbrauch

Der Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert zugleich messbare Fortschritte im laufenden Hotelbetrieb. So verringerte Universal Beach Hotels den CO₂-Fußabdruck der vergleichbaren Hotels in den Bereichen Scope 1 und Scope 2 pro Aufenthalt um 6,2 Prozent – von 7,32 auf 6,86 Kilogramm CO₂-Äquivalente. Hochgerechnet auf das gesamte Geschäftsvolumen entspricht dies einer Einsparung von rund 320 Tonnen CO₂.

Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen energetische Gebäudesanierungen, effizientere Heizsysteme, Verbesserungen der Gebäudehüllen sowie der Ausbau von Photovoltaikanlagen.

Auch beim Wasserverbrauch verzeichnete die Hotelgruppe Fortschritte. Zwischen 2024 und 2025 sank der gruppenweite Verbrauch um rund vier Millionen Liter. Gleichzeitig verringerte sich der Wasserverbrauch pro Übernachtung um knapp elf Prozent.

Mehr Kreislaufwirtschaft und stärkere regionale Partnerschaften

Im Bereich Kreislaufwirtschaft wurden 2025 insgesamt 9.240 Liter Altspeiseöl gesammelt und vollständig zu Biodiesel verarbeitet. Dadurch konnten nach Unternehmensangaben rund 20,27 Tonnen CO₂ vermieden werden.

Zudem setzte Universal Beach Hotels verstärkt auf regionale Lieferanten. Die Ausgaben für Produkte von den Balearen stiegen innerhalb eines Jahres um mehr als 24 Prozent und erreichten 2025 einen Anteil von 7,05 Prozent am gesamten Einkaufsvolumen.

„Als Familienunternehmen denken wir nicht in kurzfristigen Kampagnen, sondern in Generationen. Eine intakte Natur, attraktive Arbeitsplätze, starke regionale Partner und moderne, effizient betriebene Hotels gehören für uns zu demselben Zukunftsmodell. Nachhaltigkeit ist deshalb weder Zusatz noch Selbstzweck, sondern eine Voraussetzung dafür, dass Mallorca langfristig eine lebenswerte Heimat und eine hochwertige Reisedestination bleibt“, erklärt Yannik Erhart, CEO von Universal Beach Hotels.

Mit seinem Nachhaltigkeitsbericht 2025–2026 dokumentiert das Unternehmen seine bisherigen Fortschritte und definiert weitere Ziele in den Bereichen Umwelt, gesellschaftliches Engagement, Mitarbeiterentwicklung und verantwortungsvolle Unternehmensführung.

Bildnachweis: © Silvia Wanderlust / Universal Beach Hotels


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