Schweiz: Herbsturlauber zieht es zu Sonne und Strand - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Schweiz: Herbsturlauber zieht es zu Sonne und Strand
Griechenland, Ägypten und Mauritius führen die Buchungen an, während Tunesien, die Kanaren und Malediven kräftig zulegen
Schweiz: Herbsturlauber zieht es zu Sonne und Strand

Schweizer Reisende setzen in den Herbstferien 2026 vor allem auf Sonne, warme Temperaturen und Badeurlaub. Die aktuellen Buchungszahlen von DERTOUR Suisse für die Marken Kuoni und Hotelplan zeigen eine besonders hohe Nachfrage nach Zielen am Mittelmeer und in Nordafrika. Auf der Langstrecke stehen vor allem Inseln im Indischen Ozean hoch im Kurs.

Damit verschieben sich die Reisepräferenzen nach dem Sommer wieder deutlich in Richtung wärmerer Regionen. Während in der Hauptsaison 2026 auch kühlere Ziele in Nordeuropa an Bedeutung gewonnen hatten, sind für den Herbst vor allem Wettersicherheit und angenehme Wassertemperaturen gefragt. Griechenland liegt bei den Kurzstreckenzielen vorn, Ägypten führt auf der Mittelstrecke und Mauritius auf der Langstrecke.

Schweizer wollen den Sommer verlängern

Viele Reisende wollten nach den eigentlichen Sommerferien noch einmal sommerliche Temperaturen genießen, erklärt Verda Birinci-Reed, Chief Operating Officer Volume Tour Operating. Entsprechend stark sei die Nachfrage nach gut erreichbaren Destinationen, die im Herbst günstige Voraussetzungen für Badeferien böten.

Davon profitieren sowohl etablierte Mittelmeerziele wie Griechenland und Spanien als auch Destinationen in Nordafrika. Gerade die Kombination aus Flugangebot, Klima und Preis-Leistungs-Verhältnis beeinflusst die Entscheidung für den Herbsturlaub.

Tunesien mit 120 Prozent Buchungsplus

Besonders dynamisch entwickelt sich Tunesien. Das nordafrikanische Land ist von der Schweiz aus mit vergleichsweise kurzen Flugzeiten erreichbar und wird sowohl ab Zürich als auch ab Bern angeflogen.

Für das tunesische Festland verzeichnen Kuoni und Hotelplan innerhalb von drei Jahren ein Buchungsplus von rund 120 Prozent. Auch Djerba entwickelt sich positiv. Die Ferieninsel kommt gegenüber 2023 auf einen Zuwachs von rund 45 Prozent.

Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis spielen die bis weit in den Herbst hinein angenehmen Badetemperaturen und das breite Hotelangebot eine wichtige Rolle.

Kanaren legen um 74 Prozent zu

Auch die Kanarischen Inseln gehören zu den Gewinnern der Herbstsaison. Gegenüber 2023 liegen die Buchungen um 74 Prozent höher. Das ganzjährig milde Klima, viele Sonnenstunden und die Flugverbindungen aus der Schweiz machen den Archipel zu einer Alternative für Reisende, die im Herbst noch einmal sommerliche Bedingungen suchen.

Ägypten behauptet sich gleichzeitig als meistgebuchtes Mittelstreckenziel. Nachdem der Nahost-Konflikt die Nachfrage beeinträchtigt hatte, registriert DERTOUR Suisse wieder steigende Buchungszahlen. Sommerliche Temperaturen, vergleichsweise kurze Flugzeiten sowie ein umfangreiches Angebot für Badeurlauber, Taucher und Familien stützen die Erholung.

Mauritius führt die Langstrecke an

Auf der Langstrecke konzentriert sich die Nachfrage ebenfalls stark auf klassische Badeziele. Mauritius steht bei den Herbstbuchungen an erster Stelle und verzeichnet gegenüber 2023 ein Plus von 45 Prozent.

Noch stärker wächst die Nachfrage nach den Malediven. Die Buchungszahlen von Kuoni und Hotelplan haben sich im gleichen Zeitraum mehr als verdoppelt. Neben den klimatischen Bedingungen trägt nach Einschätzung des Veranstalters das Flugangebot zu dieser Entwicklung bei.

Direktverbindungen ab Zürich sowie zusätzliche Flugmöglichkeiten zu den Malediven erleichtern die Anreise. Zugleich stehen wieder mehr Verbindungen über die großen Drehkreuze am Persischen Golf zur Verfügung.

Badeurlaub bestimmt die Herbstsaison

Die Buchungsentwicklung zeigt damit einen deutlichen saisonalen Wechsel der Schweizer Reisevorlieben. Im Sommer konkurrieren Sonnenziele zunehmend mit kühleren Regionen Europas. Sobald die Temperaturen im Herbst sinken, gewinnen klassische Badeziele dagegen wieder an Gewicht.

Vom Mittelmeer über Nordafrika und die Kanaren bis zum Indischen Ozean profitieren vor allem Destinationen, die im Herbst möglichst verlässliches Badewetter mit einer guten Fluganbindung aus der Schweiz verbinden.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration


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