Tourexpi
Korean
Air plant, den Zusammenschluss mit Asiana Airlines am 17. Dezember 2026
offiziell abzuschließen. Damit endet ein mehr als fünfjähriger
Konsolidierungsprozess innerhalb der südkoreanischen Luftfahrtindustrie.
Die
Vorstände beider Fluggesellschaften haben die Fusionsvereinbarung bereits am
13. Mai genehmigt. Die offizielle Vertragsunterzeichnung ist für den 14. Mai
vorgesehen.
Mit
Abschluss der Fusion übernimmt Korean Air sämtliche Vermögenswerte,
Verbindlichkeiten, Rechte, Pflichten und Mitarbeiter von Asiana Airlines.
Staatliche
Unterstützung während der Restrukturierung
Die
Fusion folgt auf die bereits im November 2020 unterzeichnete
Aktienzeichnungsvereinbarung. Während der Pandemie hatte die südkoreanische
Regierung gemeinsam mit staatlichen Gläubigern Liquiditätshilfen in Höhe von
3,6 Billionen KRW bereitgestellt, um Asiana Airlines zu stabilisieren und die
heimische Luftfahrtindustrie zu sichern.
Im
Rahmen der Übernahme verantwortete Korean Air die finanzielle und operative
Restrukturierung der Fluggesellschaft, einschließlich der vollständigen
Rückzahlung öffentlicher Mittel.
Fusion
und neue Konzernstruktur
Das
Fusionsverhältnis wurde auf eine Aktie von Korean Air zu 0,2736432 Aktien von
Asiana Airlines festgelegt. Grundlage dafür waren die Vorgaben des koreanischen
Kapitalmarktgesetzes.
Durch
die Transaktion soll sich das Kapital von Korean Air um rund 101,7 Milliarden
KRW erhöhen.
Korean
Air plant, die Fusion als sogenannte Kleinfusion nach koreanischem Handelsrecht
umzusetzen. Während bei Korean Air ein Vorstandsbeschluss ausreicht, wird
Asiana Airlines im August eine außerordentliche Hauptversammlung zur
Genehmigung einberufen.
Operative
Integration und Standardisierung
Nach
der Vertragsunterzeichnung wird Korean Air beim südkoreanischen Ministerium für
Land, Infrastruktur und Verkehr die formelle Fusion beantragen.
Bereits
im Juni 2026 sollen Änderungen der Betriebsvorschriften beantragt werden, um
Flugzeuge, Sicherheitsprozesse und operative Systeme von Asiana Airlines unter
dem bestehenden Luftverkehrsbetreiberzeugnis von Korean Air zu standardisieren.
Im
Anschluss plant die Fluggesellschaft weitere Anträge bei internationalen
Luftfahrtbehörden, um Sicherheits- und Betriebsstandards im erweiterten
Streckennetz anzugleichen.
Investitionen
in Infrastruktur und Service
Parallel
zur Integration investiert Korean Air in zahlreiche Infrastruktur- und
Serviceprojekte. Dazu gehören modernisierte Lounges, neue Catering-Konzepte und
Terminalanpassungen zur Verbesserung des Passagiererlebnisses.
Auch
die Trainingsprogramme für Flugbesatzungen werden vereinheitlicht. Darüber
hinaus modernisiert die Airline das Operations and Customer Center,
Trainingszentren und medizinische Einrichtungen.
Im
Bereich Wartung baut Korean Air zudem ihre MRO-Kapazitäten aus, unter anderem
mit einer neuen Triebwerkswartungsanlage und einer erweiterten Engine Test Cell
nahe dem Flughafen Incheon International Airport.
Incheon
soll als globales Drehkreuz gestärkt werden
Mit
der Fusion verfolgt Korean Air das Ziel, ihre internationale Marktposition
auszubauen und den Flughafen Incheon als globales Luftfahrtdrehkreuz weiter zu
stärken.
Die
Fluggesellschaft arbeitet derzeit gemeinsam mit den Wettbewerbsbehörden auch an
der Zusammenführung der Vielfliegerprogramme, um den Übergang für Passagiere
möglichst reibungslos zu gestalten.
Bildnachweis:
© Korean Air
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