Tourexpi
Antalya
baut seine Position als führende Golfdestination im Mittelmeerraum weiter aus.
Besonders das Tourismuszentrum Belek an der türkischen Riviera profitiert von
der steigenden Nachfrage nach Golfreisen in den Winter- und Frühlingsmonaten.
Hochwertige Anlagen, internationale Turniere und gute Erreichbarkeit machen die
Region zunehmend auch für europäische Gäste attraktiv – darunter zahlreiche
Reisende aus Deutschland.
Während
klassische Badeurlaube saisonalen Schwankungen unterliegen, trägt der Golf- und
Sporttourismus dazu bei, die touristische Nachfrage in Antalya auf das gesamte
Jahr zu verteilen. Neben professionellen Turnieren reisen zunehmend auch
Hobbygolfer individuell in die Region.
Belek
zählt zu Europas wichtigsten Golfregionen
Im
Bezirk Serik gelegen, verfügt Belek auf engem Raum über 16 Golfclubs mit
internationalem Standard. Die Plätze gelten seit Jahren als Austragungsort
bedeutender Turniere und locken regelmäßig internationale Spitzenspieler an.
Bereits
in der Vergangenheit sorgten Veranstaltungen wie die Turkish Airlines Open
weltweit für Aufmerksamkeit. Golfstars wie Tiger Woods, Rory McIlroy, Justin
Rose oder Lee Westwood traten dabei in Antalya an und machten die Region
international bekannt.
Nida
Kiraz, Präsident des türkischen Sporttourismusverbands, betont die Bedeutung
solcher Events für die internationale Wahrnehmung der Destination.
„Diese
Art von Organisationen trägt erheblich zum Markenwert Antalyas bei. Millionen
Menschen verfolgen die Turniere live. Hinzu kommen die sozialen Medien der
Golfprofis mit Millionen von Followern. Der dadurch entstehende Werbewert ist
unbezahlbar“, sagte Kiraz.
Golfgäste
sorgen für hohe Wertschöpfung
Nach
Angaben der Branche gehört Golf zu den wirtschaftlich bedeutendsten Segmenten
des Sporttourismus. Golfreisende geben im Durchschnitt deutlich mehr Geld aus
als klassische Urlauber und reisen bevorzugt außerhalb der Hauptsaison.
Kiraz
verweist darauf, dass Golfgäste sowohl für Unterkunft als auch für Greenfees
zahlen und damit eine deutlich höhere Wertschöpfung erzeugen. Gleichzeitig
helfe der Ganzjahrestourismus dabei, Hotels auch im Winter auszulasten und
Arbeitsplätze dauerhaft zu sichern.
Internationale
Nachfrage steigt weiter
Auch
Hasan Ceylan, General Manager des National Golf Club, sieht Antalya im
europäischen Wettbewerb gut positioniert.
„Die
Region Belek hat gegenüber vielen europäischen Konkurrenten Vorteile bei Klima,
Erreichbarkeit sowie der Qualität von Hotels und Golfanlagen“, erklärte Ceylan.
Trotz
geopolitischer Krisen in Nachbarregionen verzeichne der Golfsektor weiterhin
Wachstum. Internationale Turniere wie die DP World Tour stärkten zusätzlich das
Vertrauen in die Destination.
Nach
Angaben Ceylans werden in Belek pro Saison rund 550.000 Golfrunden gespielt.
Allein für das Golfspiel geben Gäste durchschnittlich rund 225 Euro pro Tag aus
– zusätzliche Ausgaben für Ausrüstung, Gastronomie oder Einkäufe nicht
eingerechnet.
Deutschland
gehört zu den wichtigsten Quellmärkten
Die
meisten Golfgäste reisen weiterhin aus Großbritannien an. Dahinter folgen unter
anderem Schottland, Irland, Deutschland, Österreich, Schweden, die Schweiz,
Finnland und Polen.
Gerade
für den deutschen Markt gewinnt Antalya damit auch im hochwertigen Sport- und
Aktivtourismus weiter an Bedeutung. Neben Badeurlauben etabliert sich die
Region zunehmend als Ganzjahresziel für Golfreisen und internationale
Sportveranstaltungen.
Bildnachweis:
© AA
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