Tourexpi
Syrien
und der Libanon wollen ihre Zusammenarbeit im Tourismus deutlich ausbauen. Im
Mittelpunkt stehen neue Investitionen, die touristische Nutzung historischer
Gebäude und gemeinsame Reiserouten durch beide Länder. Zugleich sollen
Grenzübertritte erleichtert und private Unternehmen stärker in die Entwicklung
des Tourismussektors eingebunden werden.
Nach
Angaben der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur SANA trafen sich der
syrische Tourismusminister Mazen al-Salhani und der libanesische Wirtschafts-
und Handelsminister Amer Bisat in Damaskus. Beide Seiten berieten über konkrete
Projekte in den Bereichen Tourismus, Hotellerie und Investitionen.
Historische
Gebäude sollen touristisch genutzt werden
Ein
Schwerpunkt des Treffens war die Restaurierung historischer Hotels und
kulturgeschichtlich bedeutender Gebäude in Syrien. Diese könnten künftig als
Boutiquehotels, Restaurants oder andere touristische Einrichtungen genutzt
werden.
Syrien
und der Libanon wollen dafür gemeinsame Investitionsmöglichkeiten prüfen und
die Zusammenarbeit zwischen privaten Unternehmen fördern. Auch in den Bereichen
Gastronomie, Beherbergung und Hotelmanagement sollen neue Partnerschaften
entstehen.
Reiseverkehr
zwischen beiden Ländern soll wachsen
Um
mehr Besucher für grenzüberschreitende Reisen zu gewinnen, sollen die
Formalitäten an den Übergängen zwischen Syrien und dem Libanon vereinfacht
werden.
Die
geografische Nähe sowie die gemeinsamen historischen und kulturellen
Verbindungen bieten nach Einschätzung beider Regierungen gute Voraussetzungen
für kombinierte Reiseangebote. Geplant sind unter anderem Programme, bei denen
Urlauber beide Länder im Rahmen einer gemeinsamen Rundreise besuchen.
Neue
Routen für internationale Gäste
Der
syrische Tourismusminister Mazen al-Salhani erklärte, die touristischen
Angebote Syriens und des Libanons könnten sich sinnvoll ergänzen. Durch die
Kombination von Kultur, Geschichte, Gastronomie, religiösen Sehenswürdigkeiten
und Naturlandschaften ließen sich attraktive neue Reiserouten entwickeln.
Diese
Angebote sollen nicht nur regionale Besucher ansprechen, sondern langfristig
auch auf internationalen Märkten vermarktet werden. Voraussetzung dafür seien
konkrete Investitionen und eine verlässliche Zusammenarbeit zwischen
staatlichen Stellen und privaten Unternehmen.
Al-Salhani
betonte, die Kooperation dürfe sich nicht auf Gespräche und Absichtserklärungen
beschränken. Entscheidend sei, dass daraus umsetzbare Projekte entstehen.
Libanon
zum Syrian Travel Forum eingeladen
Im
Rahmen des Treffens lud Al-Salhani staatliche Institutionen sowie Vertreter der
libanesischen Privatwirtschaft zum Syrian Travel Forum 2026 ein.
Die
Veranstaltung soll Tourismusunternehmen, Investoren, Hotelbetreiber und weitere
Branchenvertreter zusammenbringen. Ziel ist es, neue Kooperationen anzustoßen
und gemeinsame Projekte vorzubereiten. Ein genauer Termin und der
Veranstaltungsort wurden bislang nicht bekannt gegeben.
Arbeitsgruppen
sollen Projekte vorantreiben
Auch
die libanesische Seite sprach sich dafür aus, die besprochenen Vorhaben schnell
in die Praxis umzusetzen. Beide Länder wollen gemeinsame Arbeitsmechanismen
schaffen, um Investitionsprojekte zu koordinieren und mögliche Hindernisse zu
beseitigen.
Das
Treffen in Damaskus ist Teil der Bemühungen, die wirtschaftlichen und
handelspolitischen Beziehungen zwischen Syrien und dem Libanon auszubauen. Der
Tourismus soll dabei eine zentrale Rolle spielen.
Bildnachweis:
© Mit KI erstellte Illustration
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