Sieben Tage Burundi zwischen Natur, Kultur und Geschichte - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Sieben Tage Burundi zwischen Natur, Kultur und Geschichte
Eine Rundreise führt zu Wasserfällen, Nil-Quellen, Nationalparks und den berühmten Trommlern des Landes
Sieben Tage Burundi zwischen Natur, Kultur und Geschichte

Burundi zählt zu den weniger bekannten Reisezielen Ostafrikas, bietet jedoch eine außergewöhnliche Kombination aus eindrucksvoller Natur, bewegter Geschichte und lebendigen Traditionen. Eine siebentägige Rundreise von Augustine Tours Europe führt Reisende zu den landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten des Landes und eröffnet einen authentischen Einblick in das Leben des kleinen Binnenstaates am Tanganyikasee.

Ostafrika mit einheimischer Expertise entdecken

Hinter dem Reiseprogramm steht Augustin Ndikuriyo, der seit 2010 mit Augustine Tours Europe Reisen nach Ostafrika organisiert. Der gebürtige Ostafrikaner setzt dabei auf ein Konzept, das kulturelle Begegnungen und regionale Kenntnisse in den Mittelpunkt stellt.

„Gerade Ostafrika erschließt man sich am besten mit Guides, die beide Kulturen kennen“, erklärt Ndikuriyo. „Als Einheimische und gebürtige Ostafrikaner kennen wir versteckte Highlights, exklusive Routen und authentische Erlebnisse, die unsere Kunden nachhaltig begeistern.“

Von Teeplantagen bis zur Geschichte der Nilquelle

Ausgangspunkt der Rundreise ist die ehemalige Hauptstadt Bujumbura am Ufer des Tanganyikasees. Von dort führt die Route zunächst zu den Teeplantagen von Teza und an den Rand des Kibira-Nationalparks.

Auch historische Schauplätze stehen auf dem Programm. In Kiganda besuchen die Teilnehmer die Gedenkstätte, an der einst der Vertrag zwischen den deutschen Kolonialbehörden und König Mwezi Gisabo unterzeichnet wurde. Anschließend erinnert der Gedenkstein „Pierre de Livingstone et Stanley“ an das berühmte Treffen zwischen David Livingstone und Henry Morton Stanley im Jahr 1871. Ein weiterer Programmpunkt ist Rutovu, wo 1937 die Quelle des Weißen Nil lokalisiert wurde.

Zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen zählen die Karera-Wasserfälle in der Provinz Rutana. Mehrere Kaskaden stürzen dort durch eine üppige Landschaft und gelten als eines der bedeutendsten Naturwunder Burundis.

Begegnungen mit Kultur und Tierwelt

Die Reise vermittelt nicht nur Eindrücke von Burundis Landschaften, sondern auch vom traditionellen Alltag. In Rumonge erhalten Besucher Einblicke in die handwerkliche Palmölproduktion, bevor Wanderungen durch die Hügellandschaft von Resha und das Kigwena-Naturreservat folgen. Dort lassen sich mit etwas Glück Schimpansen und Paviane beobachten.

Ein Höhepunkt ist der Besuch des Trommelheiligtums von Gishora. Die weltberühmten Gitega-Trommler präsentieren dort ihre traditionellen Darbietungen, die zum immateriellen Kulturerbe Burundis gehören. Ergänzt wird das Kulturprogramm durch einen Besuch des Nationalmuseums in Gitega mit seinen historischen und ethnografischen Sammlungen.

Sonnenaufgang auf dem See und traditionelle Tänze

Zu den besonderen Momenten der Reise zählt eine Fahrt mit einem traditionellen Einbaum bei Sonnenaufgang auf dem Lac aux Oiseaux im Rwihinda-Nationalreservat. Anschließend erleben die Teilnehmer eine Vorführung der Intore-Kriegertänzer, deren Tänze einst eng mit dem burundischen Königshof verbunden waren.

Zum Abschluss kehrt die Gruppe nach Bujumbura zurück. Für Augustin Ndikuriyo geht es dabei um weit mehr als klassische Besichtigungen: „Denn ein Besuch in Ostafrika berührt die Seele und verändert den Blick auf die Welt.“ Sein Anspruch sei es, Afrika „Beyond The Expected“ zu zeigen – also weit über die üblichen Erwartungen hinaus.

Bildnachweis: © Augustine Tours-Europe UG


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