Tourexpi
Der
spanische Hotelinvestmentmarkt hat das Jahr 2025 mit einem Volumen von 4,275
Milliarden Euro abgeschlossen und damit den zweithöchsten Wert seiner
Geschichte erreicht. Das geht aus dem Hotel Investment Report Spain 2025
hervor, den das internationale Immobilienberatungsunternehmen Colliers
veröffentlicht hat. Insgesamt wurden 194 Transaktionen registriert, darunter
bestehende Hotels, Objekte zur Umnutzung in Hotelimmobilien sowie Grundstücke
für neue Entwicklungen.
Fokus
auf Bestandsimmobilien treibt das Marktvolumen
Der
überwiegende Teil der Investitionen entfiel auf bestehende Hotels. In diesem
Segment wurden 159 Transaktionen mit insgesamt 21.767 Zimmern abgeschlossen,
was einem Investitionsvolumen von 3,986 Milliarden Euro entspricht. Gegenüber
2024 bedeutet dies ein Plus von rund 30 Prozent. Umnutzungen zu Hotelzwecken
spielten weiterhin eine relevante Rolle mit 19 Transaktionen und einem Volumen
von knapp 160 Millionen Euro. Ergänzend wurden 16 Grundstückstransaktionen für
Hotelentwicklungen im Gesamtwert von 130 Millionen Euro verzeichnet.
Langfristig
hohes Investitionsniveau
In
den vergangenen fünf Jahren flossen mehr als 18 Milliarden Euro in den
spanischen Hotelmarkt. Seit mehreren Jahren wird die Marke von drei Milliarden
Euro jährlich deutlich überschritten. Mit dem Ergebnis von 2025 wird erneut die
Schwelle von vier Milliarden Euro übertroffen – ein Niveau, das zuvor nur in
den Jahren 2018 und 2023 erreicht wurde.
Nationale
Investoren dominieren das Geschehen
Nationale
Investoren erwiesen sich auch 2025 als treibende Kraft des Marktes. Sie
verantworteten rund 72 Prozent aller Transaktionen und vereinten 63 Prozent des
gesamten Investitionsvolumens auf sich, was 2,673 Milliarden Euro entspricht.
Besonders aktiv zeigten sich Hotelketten, die mit 42 Abschlüssen und einem
Volumen von 1,384 Milliarden Euro ihr bislang bestes Ergebnis erzielten.
Weitere private Investoren trugen mit 67 Transaktionen rund 48 Prozent zum
nationalen Investitionsvolumen bei.
Internationale
Investoren kamen auf 37 Prozent des Gesamtvolumens beziehungsweise 1,602
Milliarden Euro. Innerhalb dieser Gruppe nahmen französische Fonds eine
führende Rolle ein und investierten 345 Millionen Euro in spanische
Hotelimmobilien.
Ferienhotels
gewinnen wieder an Bedeutung
Nach
einer temporären Verschiebung im Jahr 2024 kehrte 2025 die klare Präferenz der
Investoren für den Ferienhotelsektor zurück. Mit einem Volumen von 2,336
Milliarden Euro entfielen 55 Prozent der Gesamtinvestitionen auf diesen
Bereich. Der urbane Hotelmarkt verzeichnete zwar mehr Einzeltransaktionen – 112
gegenüber 82 im Feriensegment –, blieb beim Volumen jedoch dahinter zurück.
Ausschlaggebend
für die starke Performance des Feriensegments war unter anderem ein hoher
durchschnittlicher Transaktionswert. Maßgeblich beeinflusst wurde dieser durch
den Verkauf des Resort Mare Nostrum für 430 Millionen Euro. Die von Colliers
begleitete Transaktion stellt die bislang größte Einzelveräußerung eines
Hotelassets in Spanien dar.
Canarias
erneut stärkste Investitionsregion
Zum
dritten Mal in Folge führten die Canarias die Rangliste der
Investitionsregionen an. Mit 17 Transaktionen und einem Gesamtvolumen von 1,039
Milliarden Euro erreichte der Archipel einen Marktanteil von 24 Prozent. Die
Balearen verzeichneten mit 18 Abschlüssen eine ähnliche Anzahl an Transaktionen,
kamen jedoch aufgrund fehlender Portfoliodeals lediglich auf ein Volumen von
464 Millionen Euro.
Im
urbanen Segment nahm Barcelona mit 20 Transaktionen und 712 Millionen Euro eine
Spitzenposition ein und erzielte damit den zweitbesten Wert seiner Geschichte. Madrid
zeigte sich mit 24 Transaktionen und einem Volumen von 376 Millionen Euro
zurückhaltender. Der geringere Anteil von neun Prozent am Gesamtmarkt ist laut
Colliers vor allem auf das begrenzte Angebot großvolumiger Objekte
zurückzuführen – nicht auf mangelndes Investoreninteresse.
Bildnachweis:
© Tourinews
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