Tourexpi
Der
Sommerflugplan, der am Sonntag, den 30. März startet, zeigt: Touristische Ziele
vor allem im Süden Europas sind gefragt. Für den Wirtschaftsstandort Deutschland
wichtige Verbindungen leiden nach wie vor unter einer schleppenden Erholung. Mit
einer Erholungsrate von insgesamt nur 90 Prozent wird das Vor-Corona-Niveau von
2019 weiterhin nicht erreicht. Von Ende März 2025 bis zum Ende der Feriensaison
werden auf allen Flügen von, nach und in Deutschland 137,7 Millionen Sitzplätze
angeboten und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Als
zugkräftig erweisen sich touristisch geprägte Gebiete im Mittelmeerraum sowie in
Ost- und Südosteuropa. Die touristischen Airlines überschreiten das Vor-Corona-Niveau
mit einer Recovery von 131 Prozent deutlich. Ihr Marktanteil von 16 Prozent ist
aber zu klein, um entscheidenden Einfluss auf die Gesamtentwicklung zu haben.
Das
Angebot für die Anbindung des Wirtschaftsstandorts Deutschland in Richtung West-
und Nordeuropa stagniert oder sinkt hingegen. Die Langstrecke wächst nur gering
mit zwei Prozent und erreicht 96 Prozent des Vorkrisenniveaus. Auf den Strecken,
wo viele Fluggäste an Drehkreuzen außerhalb Europas in Richtung Asien umsteigen,
ist die Recovery-Rate mit 103 Prozent ausgeprägt. Das bestätigt einmal mehr, diese
Flugverbindungen sind gefragt, weil sie günstiger sind als europäische Drehkreuze.
Klimapolitische Regularien der EU, die einseitig zulasten europäischer Airlines
gehen, verteuern hingegen Umstiege an europäischen Luftdrehkreuzen.
Beim
innerdeutschen Luftverkehr läuft die Erholung nach wie vor schleppend und konzentriert
sich fast ausschließlich auf die Zubringerfunktion zu den Drehkreuzen Frankfurt
und München. Der innerdeutsche Verkehr liegt bei 53 Prozent des Vor-Corona-Niveaus.
Besonders das Angebot auf den dezentralen Strecken, die nicht die Drehkreuze Frankfurt
oder München als Start oder Ziel haben, erholt sich lediglich auf 20 Prozent des
Niveaus von 2019. Gegenüber dem Vorjahr gehen diese Verkehre sogar noch um 12 Prozent
zurück.
BDL-Hauptgeschäftsführer,
Dr. Joachim Lang: „Touristische Ziele boomen, die Menschen wollen fliegen und das
Flugzeug ist für Reisen innerhalb Europas und für Fernstrecken das Verkehrsmittel
Nummer Eins. Sorgen bereitet uns aber die Anbindung des Wirtschaftsstandortes Deutschland.
Unsere exportorientierten Unternehmen sind auf gute Verbindungen zu Kunden in aller
Welt angewiesen. Wir sind europaweit immer noch eines der Schlusslichter bei den
Erholungsraten. Die politisch bedingten Kosten müssen dringend auf ein europäisches
Maß reduziert werden, wenn wir wieder auf einen guten wirtschaftlichen Wachstumspfad
und zu einer stärkeren Wettbewerbsfähigkeit zurückkommen wollen.“
Bildnachweis:
© BDL
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