Tourexpi
Hierzu erklärt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel:
„Diese Entscheidung von CDU/CSU und SPD ist nicht nur historisch, sondern auch
unerlässlich – für unseren Industriestandort sowie für ein geopolitisch
resilientes Deutschland und Europa. In der angespannten Lage spielen Flughäfen
eine zentrale Rolle, indem sie für humanitäre Hilfe sowie für den Transport von
dringend benötigten Gütern zur Verfügung stehen. Gleichzeitig sind Flughäfen
potenzielle Ziele für Terroranschläge und müssen besonders geschützt werden.“
Die ADV fordert, dass auch Investitionen für die Flughafeninfrastruktur aus dem
Sondervermögen finanziert werden. Dies gilt in besonderem für Maßnahmen zur
Erhöhung der Krisenfestigkeit, Resilienz und Sicherheit sowie zur
Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Flughäfen als kritische
Infrastruktur. Flughäfen müssen Investitionen tätigen, die sowohl eine zivile
als auch im Krisen- bzw. V-Fall eine militärische Nutzung ermöglichen.“
Die ADV-Flughäfen werden in den kommenden Wochen ihren
Investitionsbedarf genau unter diesen neuen Vorzeichen
überprüfen. Denkbare Beispiele für eine Kostenübernahme aus dem
Infrastruktursondervermögen:
·
Sicherstellung der Betriebsfähigkeit: Absicherung der Nutzbarkeit der
zivilen Flughäfen für die militärische Logistik. Dazu zählt die Sanierung bzw.
die Erweiterung von Flugbetriebsflächen, von Fracht- und Logistikeinrichtungen
sowie von IT- und Kommunikationssystemen und Cybersecurity.
·
Ertüchtigung der Sicherheitsinfrastruktur: Zusätzliche Schutzmaßnahmen
des Flughafengeländen aus Gründen der nationalen Gefahrenabwehr und des
Schutzes vor Terroranschlägen. Kostenbeteiligung des Bundes an den
Luftsicherheitsgebühren.
·
Drohnendetektion und -abwehr: Implementierung fortschrittlicher
Technologien zur Erkennung und Abwehr von Drohnen, die den Flugverkehr stören
oder gefährden könnten.
·
Flugsicherung: Kostenübernahme des Bundes für die Bereitstellung einer
Grundausstattung der Flugsicherung an den internationalen Verkehrsflughäfen.
·
Anbindung an die Bahninfrastruktur: Verbesserung der Verkehrsanbindung
der Flughäfen an das Schienennetz, um den schnellen Fracht- und Gütertransport
zu ermöglichen.
Abbau von Bürokratie bei Bestellung und Genehmigung
Neben einem Geldsegen braucht Deutschland Tempo bei
Reformen. Notwenige Investitionen in die kritische Infrastruktur müssen schnell
getätigt werden und dürfen nicht durch europäisches Vergaberecht verzögert
werden. „Es müssen bürokratische Hürden abgebaut, Regulierungen begrenzt,
Planungen beschleunigt und Wachstumshemmnisse beseitigt werden, damit die
Investitionen auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden“, so Beisel
abschließend.
Bildnachweis:
© AA
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