Deutschland: Reisewirtschaft fordert spürbare Entlastungen - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Deutschland: Reisewirtschaft fordert spürbare Entlastungen
DRV-Präsident Albin Loidl fordert von der Bundesregierung niedrigere Belastungen für Verbraucher und Unternehmen sowie bessere Bedingungen für den Luftverkehr
Deutschland: Reisewirtschaft fordert spürbare Entlastungen

Die deutsche Reisewirtschaft drängt auf politische Entlastungen, damit Urlaub trotz steigender Lebenshaltungskosten bezahlbar bleibt und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche gestärkt wird. Beim Wirtschaftsdialog der CDU zur Zukunft des Tourismus in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern brachte DRV-Präsident Albin Loidl diese Forderungen im Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz vor.

Bei der Diskussionsrunde mit Wirtschafts- und Verbandsvertretern in Rostock verwies Loidl auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Reisewirtschaft. Die Branche schaffe Arbeitsplätze, stärke Regionen im In- und Ausland und verbinde Menschen. Insbesondere der Auslandstourismus sei ein wesentliches wirtschaftliches Standbein deutscher Reiseveranstalter und Reisebüros.

Outgoing-Tourismus erhält mehr politisches Gewicht

Positiv bewertet der Deutsche Reiseverband, dass die Bundesregierung den Outgoing-Tourismus in ihrer neuen Nationalen Tourismusstrategie ausdrücklich berücksichtigt. Aus Sicht des DRV sollte sich die Bedeutung der Reisewirtschaft nun auch stärker in konkreten politischen Entscheidungen widerspiegeln.

Loidls zentrale Botschaft an die Bundesregierung lautete, dass Urlaub für die Menschen bezahlbar bleiben müsse und die Unternehmen der Branche spürbare Entlastungen benötigten.

Steuern und Bürokratie im Fokus

Der DRV sieht Handlungsbedarf sowohl bei den Belastungen der Verbraucher als auch bei den Rahmenbedingungen für Unternehmen. Bürger sollen finanziell entlastet werden, damit Reisen auch bei höheren Lebenshaltungskosten erschwinglich bleiben. Gleichzeitig fordert der Verband steuerliche Entlastungen für Verbraucher und Unternehmen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Bürokratieabbau. Weniger administrative Vorgaben sollen den Betrieben ermöglichen, mehr Zeit und Ressourcen für Kunden und ihr eigentliches Geschäft einzusetzen.

Luftverkehrsteuer soll sinken

Besonderen Handlungsbedarf sieht der DRV beim Luftverkehr. Eine Senkung der Luftverkehrsteuer soll den Standort Deutschland im internationalen Wettbewerb stärken und zugleich Kosten reduzieren, die letztlich auch von Reisenden getragen werden.

Darüber hinaus fordert der Verband Entlastungen beim Deutschen Reisesicherungsfonds. Die Absicherung von Pauschalreisen müsse zuverlässig gewährleistet bleiben, ohne Reiseveranstalter finanziell stärker als notwendig zu belasten.

Der Dialog mit Bundeskanzler Friedrich Merz bot dem DRV damit Gelegenheit, die zentralen wirtschaftspolitischen Anliegen der Reisewirtschaft unmittelbar gegenüber der Bundesregierung zu formulieren.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration mit Material von AIDA


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