Schweres Erdbeben in Kolumbien legt mehrere Flughäfen lahm - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Schweres Erdbeben in Kolumbien legt mehrere Flughäfen lahm
Ein Beben der Stärke 7,4 trifft vor allem den Westen und die Kaffeezone – mindestens 25 Menschen sterben, Reisende müssen ihre Pläne ändern
Schweres Erdbeben in Kolumbien legt mehrere Flughäfen lahm

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,4 hat am Montag weite Teile Kolumbiens erschüttert und erhebliche Auswirkungen auf den Flugverkehr und den Tourismus verursacht. Mehrere Flughäfen im Zentrum und Westen des Landes stellten ihren Betrieb vorübergehend ein. Besonders betroffen ist die touristisch bedeutende Kaffeezone, der Eje Cafetero.

Nach vorläufigen Angaben kamen mindestens 25 Menschen ums Leben. Zudem wurden Verletzte und zahlreiche Vermisste gemeldet. Gebäude und Infrastruktur wurden beschädigt, örtlich fielen Stromversorgung und Telekommunikation aus.

Flughäfen in der Kaffeezone betroffen

Der Flugverkehr wurde unter anderem an den Flughäfen von Pereira, Manizales, Quibdó, Armenia, Cartago und Buenaventura ausgesetzt. Techniker untersuchen die Anlagen, bevor über eine Wiederaufnahme des Betriebs entschieden werden kann.

Besonders deutliche Schäden wurden am internationalen Flughafen Matecaña in Pereira festgestellt. Gemeldet wurden Risse in Wänden, herabgestürzte Teile von Zwischendecken sowie Schäden in Check-in- und Abflugbereichen. Auch die Sicherheit der Start- und Landebahn wird überprüft.

In Manizales wurden Gebäude sowie Teile der Kathedrale beschädigt, aus Armenia liegen ebenfalls Meldungen über Schäden an der Infrastruktur vor. In Cali kam es an verschiedenen Gebäuden zu Rissen und Fassadenschäden.

Epizentrum im Departamento Chocó

Das Epizentrum lag bei San José del Palmar im Departamento Chocó in rund 82 Kilometern Tiefe. Die Erschütterungen waren unter anderem in Bogotá, Medellín, Cali, Popayán, Manizales, Armenia und Pereira deutlich zu spüren.

Der Flughafen von Bogotá stellte seinen Betrieb nach den vorliegenden Informationen nicht ein. Dennoch mussten Fluggesellschaften ihre Abläufe anpassen. Unter anderem wurde ein Iberia-Flug von Madrid nach Bogotá gestrichen.

Das Erdbeben war auch in Teilen Panamas zu spüren. Dort wurden Gebäude vorsorglich evakuiert. Zunächst gab es keine Berichte über größere Schäden oder Opfer.

Touristen ändern ihre Reisepläne

Für den kolumbianischen Tourismus sind insbesondere die Einschränkungen im Eje Cafetero von Bedeutung. Die Region gehört zu den wichtigsten Natur- und Kulturreisezielen des Landes. Gesperrte Flughäfen und mögliche Schäden an Straßen und anderer Infrastruktur erschweren derzeit die Weiterreise.

Touristen berichteten gegenüber Tourinews von kurzfristigen Änderungen ihrer Programme. Eine Reisegruppe in Guatapé sagte beispielsweise vorsorglich einen geplanten Ausflug zum Felsen Piedra del Peñol ab. Die geplante Weiterreise in die Kaffeezone war aufgrund der Situation an den Flughäfen und der Verkehrsinfrastruktur zunächst ungewiss.

Ein Reisender lobte zugleich die Reaktion seines Hotels: „Die Alarme des Hotels wurden sofort ausgelöst und die Gäste geordnet ins Freie evakuiert.“ Auch Reiseleiter hätten ihre Gruppen fortlaufend über die Situation und die Schäden in den nächsten Reisezielen informiert.

Wann der reguläre Flugverkehr an den betroffenen Flughäfen wieder aufgenommen werden kann, hängt von den laufenden Sicherheitsprüfungen der Infrastruktur ab.

Quelle: https://www.tourinews.es/sucesos/terremoto-magnitud-74-sacude-colombia-obliga-cerrar-varios-aeropuertos-eje-cafetero_4494085_102.html

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration


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