Tourexpi
Als
bedeutender Knotenpunkt zwischen Ost und West war das Sultanat einst Zentrum
großer Karawanenrouten und maritimer Handelswege. Weihrauch, Myrrhe, Perlen,
Gewürze und Textilien reisten von hier aus durch die Wüsten und Berge Arabiens
oder über den Indischen Ozean – und machten Oman zu einem Ort des Austauschs,
der Diplomatie und kulturellen Offenheit.
Weihrauch
– das weiße Gold Omans
Ein
zentrales Kapitel dieser Geschichte beginnt im Süden des Landes, in Dhofar –
dem Ursprungsgebiet der legendären Weihrauchstraße. In der Antike galt
Weihrauch als ebenso wertvoll wie Gold, wurde in Tempeln und Königspalästen
verwendet und prägte über Jahrhunderte den globalen Handel. In Salalah, der
heutigen Regionalhauptstadt, widmet sich das Land of Frankincense Museum dieser
Geschichte. Die multimediale Ausstellung ist Teil der UNESCO-Welterbestätte
„Land des Weihrauchs“ und zeigt archäologische Funde, antike Routen und die
globale Bedeutung des Harzes.
Karawanenrouten
und archäologische Stätten
In
der Umgebung von Salalah finden sich beeindruckende Überreste dieser Epoche:
die Ruinen der alten Hafenstadt Al-Baleed, das Handelszentrum Khor Rori
(Sumhuram) und die mythenumwobene Ausgrabungsstätte Shisr (Ubar), auch als
„Atlantis der Wüste“ bekannt. Diese Orte erzählen von der Blütezeit des
Karawanenhandels und lassen Besucher in die Welt der Dromedare, Lagerfeuer und
Fernhandelsrouten eintauchen.
Die
Seefahrernation Oman
Nicht
nur zu Land, auch zu Wasser war Oman über Jahrhunderte hinweg ein bedeutender
Akteur. Bereits im 8. Jahrhundert stachen omanische Händler mit ihren Dhaus –
traditionellen Holzsegelschiffen – in See, auf Routen, die sie bis nach
Ostafrika, Indien und Südostasien führten. In Sur, einem historischen Zentrum
des Schiffbaus, wird diese Tradition bis heute gepflegt. Noch immer entstehen
hier Dhaus in handwerklicher Fertigung, offen für Besucher und Interessierte.
Auch in Maskat, insbesondere im Stadtteil Mutrah, ist Omans maritime
Vergangenheit spürbar: Die historische Corniche, das alte Fort und der
farbenfrohe Souk lassen das Flair der einstigen Handelsmetropole lebendig
werden. Zwischen den engen Gassen liegt bis heute der Duft von Gewürzen,
Weihrauch und Rosenwasser in der Luft.
Verborgene
Spuren im Landesinneren
Abseits
der touristischen Pfade finden sich auch im Landesinneren zahlreiche Zeugnisse
dieser reichen Geschichte. Rund um Nizwa, die einstige Hauptstadt, erzählen
Oasenorte, alte Festungen und steinerne Wachtürme von der Zeit der Händler und
Reisenden. Besonders eindrucksvoll: der Jabal Akhdar – das „Grüne Gebirge“ –
mit seinen Terrassenfeldern, Schluchten und ehemaligen Rastplätzen für
Karawanen.
Oman
bietet Reisenden die Möglichkeit, Geschichte nicht nur zu sehen, sondern zu
spüren – auf Wegen, die einst Welten verbanden.
Bildnachweis: © Ministry of Heritage & Tourism
Sultanate of Oman
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