Mit kleinen Expeditionsschiffen durch die Fjorde Feuerlands - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Mit kleinen Expeditionsschiffen durch die Fjorde Feuerlands
Kap Hoorn, Gletscher und abgelegene Küstenlandschaften prägen die Reisen zwischen Chile und Argentinien
Mit kleinen Expeditionsschiffen durch die Fjorde Feuerlands

Gewaltige Gletscher, die direkt ins Meer kalben, einsame Inseln am Ende der Welt und die legendäre Umrundung von Kap Hoorn: Die Fjorde und Kanäle Feuerlands gehören zu den spektakulärsten Naturlandschaften Südamerikas. Mit den Expeditionsschiffen Stella Australis und Ventus Australis können Reisende diese abgelegene Region auf Routen zwischen Ushuaia in Argentinien und Punta Arenas in Chile erkunden.

Die Fahrten führen durch ein Labyrinth aus Wasserwegen, Inseln und vergletscherten Gebirgszügen. Viele Küstenabschnitte sind bis heute ausschließlich vom Wasser aus erreichbar. Bereits Charles Darwin zeigte sich während seiner Reise mit der HMS Beagle zwischen 1832 und 1834 von der wilden Landschaft Patagoniens und Feuerlands beeindruckt.

Zugang zu abgelegenen Fjorden und Anlandungen

Die speziell für die Region konzipierten Expeditionsschiffe nehmen maximal 210 Gäste auf. Durch ihre Größe können sie Fjorde und Anlandungsplätze erreichen, die für größere Kreuzfahrtschiffe nicht zugänglich sind.

Zum Programm gehören tägliche Exkursionen mit Zodiacs. Die Fahrten führen unter anderem in den Pía-Fjord, zur Ainsworth-Bucht im Alberto-de-Agostini-Nationalpark sowie entlang der sogenannten Allee der Gletscher, wo gewaltige Eisströme direkt in die Kanäle und Fjorde münden.

Kap Hoorn als Höhepunkt der Reise

Für viele Reisende zählt die Anlandung auf Kap Hoorn zu den eindrucksvollsten Momenten der Expedition. Der abgelegene Felsen markiert den südlichsten Punkt des amerikanischen Kontinents und galt über Jahrhunderte als eine der größten Herausforderungen der Seefahrt.

Ob ein Landgang möglich ist, entscheidet das Wetter. Bei günstigen Bedingungen eröffnet sich von der Insel ein weiter Blick über den Südozean bis in Richtung Antarktis, die mehr als 1.000 Kilometer entfernt liegt.

Expeditionen zwischen September und April

Die Reisen werden als viertägige Passage zwischen Ushuaia und Punta Arenas sowie als achttägige Rundreise angeboten. Die Saison erstreckt sich von September bis April.

Viele Gäste verbinden die Expedition mit weiteren Reisen durch Patagonien. Zu den bekanntesten Zielen der Region zählen der Torres-del-Paine-Nationalpark in Chile sowie der Perito-Moreno-Gletscher in Argentinien.

Spezialist für außergewöhnliche Naturreisen

inventia Journeys | Beyond Ordinary konzentriert sich auf kleine Expeditionsschiffe und Reisen in entlegene Naturregionen. Zum Programm gehören neben Patagonien auch die Arktis, die Antarktis, das Kongobecken, der Amazonas sowie abgelegene Inselgruppen im Südpazifik.

Das Unternehmen wurde 2025 als „Best Small Ship Expedition & Cruise Specialist“ ausgezeichnet.

Bildnachweis: © Australis


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