Tourexpi
Marokko ist ein Land mit 300 Sonnentagen jährlich und ein Paradies für Surfer. Entlang der Atlantikküste bieten sich das ganze Jahr über hervorragende Bedingungen mit surfbaren Wellen für Anfänger und Fortgeschrittene. Während die nördliche Küste vor allem in den Sommermonaten gefragt ist, zieht es Surfer zwischen Oktober und März verstärkt in den Süden. Insbesondere das kleine Küstendorf Taghazout hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der beliebtesten Surf-Hotspots entwickelt.
Mehdi Benrhanem, Direktor für die deutschsprachigen Märkte beim marokkanischen Fremdenverkehrsamt: „In den letzten 20 Jahren hat Marokko einen regelrechten Boom unter Surfern erlebt. So gibt es allein auf dem 400 Km langen Küstenabschnitt von Oualidia bis Tiznit südlich von Agadir außergewöhnlich viele und viele außergewöhnliche Surfspots. Hier findet jeder seine perfekte Welle, ob Anfänger oder Profi. Und das alles nur rund 3,5 Flugstunden von Deutschland entfernt.“
Dreh- und Angelpunkt für Wellenreiter ist die Küstenregion rund um Taghazout. Das ehemalige Fischerdorf in der Nähe von Agadir bietet zahlreiche Spots für Surfer mit unterschiedlichem Können. Anfänger finden am Hausstrand von Taghazout, dem „Panorama Beach“, vor allem im Sommer ideale Bedingungen. In dieser Zeit sind die Wellen deutlich kleiner, sie brechen gleichmäßig und weniger kraftvoll. Zudem besteht der Untergrund in der geschützten Bucht aus Sand und nicht aus Felsen oder Korallenriffen, was die Verletzungsgefahr verringert.
Wer sich einmal im Surfen ausprobieren oder einen erfahrenen Guide buchen möchte, hat dazu in einer der zahlreiche Surfschulen oder Surfcamps Gelegenheit. Hier gibt es Kurse und Angebote für jedes Niveau. Die dazugehörigen Boards können in einem der zahlreichen Shops geliehen werden.
Erfahrene Surfer zieht es insbesondere in den Wintermonaten nach Taghazout. Von Oktober bis März garantieren die konstanten Atlantikwellen optimale Voraussetzungen für Profis, die Tagestemperaturen liegen bei milden 16 bis 24°C. Beliebt bei Fortgeschrittenen ist beispielsweise der bekannte Anchor Point, der sich bequem zu Fuß erreichen lässt. In unmittelbarer Nähe finden sich zudem weitere erprobte Surfspots wie Killer Point, La Source, Boilers und Hash Point.
Mehdi Benrhanem: „In Taghazout steht das Surfen im Mittelpunkt. Das spürt man. Durch die lässige und entspannte Atmosphäre unterscheidet sich das Dorf deutlich von anderen Touristenzentren in Marokko. Zudem bietet Taghazout viele Möglichkeiten, die lokale Kultur und Gastfreundschaft zu erleben.“
Von den meisten deutschen Städten aus ist Taghazout gut erreichbar. Der nächstgelegene Flughafen Agadir in Marokko liegt nur etwa 40 Autominuten entfernt.
Essaouira – die Alternative mit Kulturbonus
Ein ebenfalls beliebter Surfspot in Marokko ist die Hafenstadt Essaouira an der marokkanischen Atlantikküste. Kennzeichnend sind hier ein konstanter Wind und kilometerlange Sandstrände. Die Bedingungen eignen sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Surfer. Anders als in Taghazout sind die Wellen hier oft weniger kraftvoll, dafür aber beständig und ideal zum Üben. Beliebt bei Surfern ist auch die entspannte Atmosphäre der Stadt, die, kombiniert mit der gut erhaltenen Medina, ihren engen Gassen, Kunsthandwerksläden und Cafés, einen besonderen Reiz ausübt. Wer eine Mischung aus Surfabenteuer und marokkanischer Kultur sucht, kommt in Essaouira auf seine Kosten.
Abwechslung vom Surfen: Tipps für die Region
Auch wenn der Fokus in Taghazout auf dem Surfen liegt, gibt es einige interessante Ausflugsziele in der Umgebung. Nicht weit entfernt liegt beispielsweise Agadir. Die belebte Hafenstadt zählt rund 1,2 Mio. Einwohner und gehört zu den modernsten Städten Marokkos. Wer quirliges Stadtleben sucht, in den Cafés und Restaurants an der weitläufigen Strandpromenade verweilen oder von der berühmten Kasbah aus einen fantastischen Blick über die Bucht genießen möchte, ist hier genau richtig. Perfekt für einen Tagesausflug ist auch Paradise Valley, etwa 35 Kilometer von Taghazout entfernt, eine beeindruckende Schlucht mit natürlichen Pools und steilen Felswänden. Der Wochenmarkt in Aourir lockt jeden Mittwoch im nahegelegenen „Banana Village“ und bietet Obst, Gemüse, Gewürze und handgemachte Waren. Der Besuch eines der Cafés, die für ihre frischen Avocado-Smoothies bekannt sind, lohnt sich.
Bildnachweis: © conneccted
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