Fischarten in Saskatchewan: Klassiker, Räuber und stille Begleiter - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Fischarten in Saskatchewan: Klassiker, Räuber und stille Begleiter
Zwischen borealem Wald, klaren Seen und abgelegenen Fly-In Lodges entfaltet sich im Norden Kanadas eine der vielfältigsten Süßwasser-Fischwelten Nordamerikas
Fischarten in Saskatchewan: Klassiker, Räuber und stille Begleiter

Es gibt Landschaften, die sich nicht im Vorübergehen erschließen. Der Norden von Saskatchewan gehört dazu. Tausende Seen, durchzogen von Flüssen und Stromschnellen, liegen eingebettet zwischen Fels, Wald und Weite. Wer hier angelt, kommt oft per Wasserflugzeug an – und findet eine Ruhe, in der Zeit wieder spürbar wird. Angeln ist hier kein Programmpunkt, sondern Teil einer Landschaft, die Geschichten zulässt.

Fly-In Lodges als Zugang zur Wildnis

Im nördlichen Saskatchewan öffnen Fly-In Fishing Lodges den Weg in Gebiete, die sonst kaum erreichbar sind. Abseits von Straßen und Siedlungen liegen sie an Seen, die ausschließlich der Natur gehören. Gefischt wird in echter Wildnis, fern von Stegen und Ferienhäusern. Jeder Fang entsteht aus dem Moment heraus – und wird Teil einer Erzählung, die abends am Feuer weiterlebt.

Walleye – Provinzklassiker mit Kraft

Der Walleye, auch als Zander bekannt, ist offizieller Provinzfisch Saskatchewans und fester Bestandteil der kanadischen Sportfischerei. Er lebt bevorzugt in tieferen Bereichen großer Seen und überrascht mit kraftvollen Drills. Ein Rekordfang von 8,33 Kilogramm gelang 2005 beim Eisangeln am Tobin Lake. Üblicherweise bewegen sich die Fische zwischen 0,5 und 1,5 Kilogramm.

Northern Pike – der impulsive Räuber

Der Northern Pike, der Hecht, ist ein Sinnbild für Explosivität. In flachen, krautreichen Buchten lauert er regungslos, um im nächsten Moment anzugreifen. Der Rekordfang von 19,4 Kilogramm stammt aus dem Jahr 1954 vom Lake Athabasca. Beim Catch-and-Release wurde 2008 im Mirond Lake ein Exemplar mit 141 Zentimetern Länge dokumentiert.

Lake Trout – Schwergewicht aus der Tiefe

Die heimische Seeforelle liebt kaltes, tiefes Wasser und stellt hohe Anforderungen an Ausdauer und Gerät. Rekordhalter ist ein Fang von 24,6 Kilogramm aus dem Wollaston Lake aus dem Jahr 1995. Auch hier stammen außergewöhnliche Längenrekorde vom Lake Athabasca, wo 2000 ein 132 Zentimeter langes Tier gemessen wurde.

Rainbow Trout – Rekordfisch mit Geschichte

Die Regenbogenforelle verbindet spektakuläre Fluchten mit Angelgeschichte. Am Lake Diefenbaker wurde 2009 mit 21,77 Kilogramm der bis heute gültige Weltrekord aufgestellt. Üblicherweise liegen die Gewichte deutlich niedriger, doch der Kampfgeist dieser Art bleibt legendär.

Arctic Grayling – Eleganz im Fluss

Die Arktische Äsche gilt als leiser Favorit vieler Fliegenfischer. Mit ihrer markanten Rückenflosse lebt sie in klaren, kühlen Flüssen des Nordens. Der Rekordfang von 1,96 Kilogramm stammt aus dem Fond du Lac River, während das größte dokumentierte Exemplar beim Catch-and-Release im Grease River gemessen wurde.

Brook Trout und Yellow Perch – feine Begleiter

Die Bachforelle steht weniger für Rekorde als für ruhige, konzentrierte Angeltage in klaren Gewässern. Ergänzt wird sie vom Yellow Perch, dem Gelbbarsch, der mit seiner Häufigkeit für konstante Aktivität am Haken sorgt und besonders bei entspannten Angeltagen geschätzt wird.

Die stillen Arten im Hintergrund

Neben den bekannten Zielfischen prägen weitere Arten das ökologische Gefüge. Whitefish, Maränen der Tiefe, sind in vielen Seen allgegenwärtig. In den großen Flusssystemen des Saskatchewan River und des Churchill River finden sich Saugerarten, die ruhig in langsam fließendem Wasser stehen. Goldeye prägen den Saskatchewan River, während Brown Trout und Splake gezielt in ausgewählten Gewässern angesiedelt wurden. Selbst der Largemouth Bass ist im Südosten der Provinz rund um das Rafferty Reservoir vertreten.

Mehr als Angeln

Was Saskatchewan besonders macht, ist das Zusammenspiel aus Landschaft, Stille und Tätigkeit. Das Ankommen per Wasserflugzeug, das Auswerfen in weiter Einsamkeit, der Shore Lunch am Ufer und der Ruf des Loons bei Einbruch der Nacht verbinden sich zu einem Erlebnis, das über den Fang hinausgeht. Angeln wird zum roten Faden, der Natur, Bewegung und Ruhe miteinander verknüpft.

Weitere Informationen finden sich bei Tourism Saskatchewan unter www.tourismsaskatchewan.com.

Bildnachweis: © Tourism Saskatchewan/Fish Hunt Visual Storyteller


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