Tourexpi
Die
Eskalation im Nahen Osten führt derzeit zu umfangreichen Luftraum-Sperrungen in
mehreren Staaten der Region. Flüge finden vielerorts nicht statt, Rückreisen
verzögern sich. Rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter halten sich aktuell
in den betroffenen Ländern auf oder sind als Umsteiger über dortige Drehkreuze
gebucht. Die Reisebranche steht in engem Austausch mit Behörden und informiert
betroffene Gäste aktiv über das weitere Vorgehen.
Volatile
Sicherheitslage und gesperrte Lufträume
Die
Sicherheitslage gilt als äußerst volatil. In zahlreichen Ländern ist der
Luftraum gesperrt, die Dauer der Einschränkungen ist unklar. Gäste, die ihre
Rückreise derzeit nicht antreten können oder auf einen Weiterflug warten,
werden von ihren Reiseveranstaltern betreut und bei Bedarf sicher
untergebracht. Die Unternehmen stehen in engem Kontakt mit den zuständigen
Behörden vor Ort.
Über
den Deutschen Reiseverband DRV erfolgt zudem ein kontinuierlicher Austausch mit
dem Auswärtigen Amt, um auf neue Entwicklungen schnell reagieren zu können.
Ziel ist es, Auswirkungen auf gebuchte Reisen frühzeitig zu bewerten und
entsprechende Maßnahmen einzuleiten.
Reisewarnung
für mehrere Staaten
Das
Auswärtige Amt hat am 28. Februar 2026 eine Reisewarnung für Israel und die
Palästinensischen Gebiete, Libanon, Jordanien, Syrien, Irak, Iran, Bahrain,
Kuwait, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Katar sowie
Jemen ausgesprochen.
Reiseveranstalter
sagen Reisen in Länder, für die eine Reisewarnung besteht, für die kommenden
Tage ab. Gäste, die ihre Reise noch nicht angetreten haben, werden aktiv
informiert. Sie können kostenfrei auf ein anderes Ziel oder einen späteren
Zeitraum umbuchen. Im Falle einer Stornierung werden bereits geleistete
Zahlungen erstattet.
Rückreisen
nach Aufhebung der Sperrungen
Sobald
Lufträume wieder geöffnet und Rückflüge möglich sind, informieren die
Veranstalter über Transfers und Heimreisen nach Deutschland. Die Lage wird
fortlaufend neu bewertet, Entscheidungen erfolgen schrittweise und in
Abstimmung mit den offiziellen Stellen.
Reisende
vor Ort werden dringlich gebeten, den Anweisungen der örtlichen Behörden zu
folgen, in ihrem gebuchten Hotel zu bleiben und sich nicht eigenständig zum
Flughafen oder in Nachbarländer zu begeben. Diese Aufforderung entspricht den
aktuellen Reisehinweisen des Auswärtigen Amts.
Gäste
mit in den kommenden Tagen geplanten Abreisen in die Region sollten sich direkt
an ihren Reiseveranstalter wenden. Die Unternehmen prüfen fortlaufend die
offiziellen Hinweise, stehen mit Partnern vor Ort in Kontakt und passen
Programme bei Bedarf an. Die Sicherheit der Reisenden hat dabei oberste
Priorität.
Bildnachweis:
© DRV
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