Argentinien: Aconcagua startet Vorverkauf für Saison 2026/27 - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Argentinien: Aconcagua startet Vorverkauf für Saison 2026/27
Bis 30. September gelten Vorverkaufstarife für Aufstieg und Langstrecken-Trekking – ausländische Bergsteiger zahlen bis zu 1.290 US-Dollar
Argentinien: Aconcagua startet Vorverkauf für Saison 2026/27

Die Provinz Mendoza hat den Vorverkauf der Genehmigungen für die Sommersaison 2026/27 im Parque Provincial Aconcagua gestartet. Bis zum 30. September können Genehmigungen für die Besteigung des höchsten Berges Amerikas sowie für längere Trekkingtouren zu vergünstigten Vorverkaufskonditionen erworben werden. Die Regelung gilt für die Routen über Horcones und Vacas und setzt die Betreuung durch zugelassene Dienstleister voraus.

Mit der frühzeitigen Freigabe will die Provinz insbesondere internationalen Expeditionsveranstaltern und Bergsteigern mehr Planungssicherheit geben. Die entsprechenden Genehmigungen werden über Unternehmen angeboten, die im Rahmen der Ausschreibung für die Hochgebirgsdienstleistungen zugelassen wurden.

Aufstieg ab 950 US-Dollar für internationale Gäste

Für ausländische Bergsteiger kostet die Genehmigung für den Aufstieg durch die Quebrada de Horcones im Vorverkauf 950 US-Dollar. Für die Route durch die Quebrada de Vacas werden 1.290 US-Dollar verlangt. Das Langstrecken-Trekking über Horcones kostet für internationale Besucher 450 US-Dollar.

Für Einwohner der Provinz Mendoza und argentinische Staatsbürger gelten niedrigere Tarife. Die in US-Dollar angegebenen Gebühren müssen in argentinischen Pesos entrichtet werden. Für die Umrechnung wird der Ankaufskurs der Banco de la Nación Argentina vom Vortag der Zahlung zugrunde gelegt.

Gabriela Testa, Leiterin des Tourismusverbandes Emetur, bezeichnet die vorzeitige Freigabe als wichtigen Schritt für die kommende Sommersaison. Sie gebe der Tourismusbranche und Expeditionsreisenden aus aller Welt, die eine Besteigung oder Trekkingtour planen, die notwendige Planungssicherheit.

Genehmigungen über zugelassene Veranstalter

Für den Erwerb stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Personalisierte Genehmigungen werden über das System Aconpass abgewickelt. Dabei müssen der einzelne Teilnehmer und seine Expedition registriert sowie die erforderlichen Unterlagen eingereicht werden.

Daneben können zugelassene Dienstleister bis zum 30. September zunächst nicht personalisierte Genehmigungen erwerben. Diese müssen anschließend innerhalb der vorgeschriebenen Fristen einzelnen Teilnehmern zugeordnet werden.

„Dieser Mechanismus ermöglicht es, den Zugang der Besucher während der Saison zu ordnen und zu planen, die Sicherheitsbedingungen im Hochgebirge zu verbessern und die Einhaltung der Maßnahmen zum Umweltschutz und zur Erhaltung des Naturschutzgebietes sicherzustellen“, erklärt Ivan Funes Pinter, Direktor der Schutzgebiete.

Evakuierungsversicherung ist vorgeschrieben

Wer den Aconcagua besteigen oder an einem Langstrecken-Trekking teilnehmen möchte, benötigt eine Versicherung beziehungsweise einen Evakuierungs- und medizinischen Assistenzdienst. Die Absicherung muss mögliche Kosten einer Suche, Rettung oder Evakuierung infolge eines Unfalls oder medizinischen Notfalls abdecken.

Bei nicht personalisierten Genehmigungen werden nur Versicherungsunterlagen in spanischer oder englischer Sprache akzeptiert. Die Police muss den Versicherten eindeutig ausweisen und einen ausreichenden Schutz für die geplanten Aktivitäten bieten. Vorgeschrieben ist eine Deckung für Aktivitäten bis auf 5.500 Meter Höhe, entsprechend der Lage des Camps Nido de Cóndores, einschließlich Evakuierung und medizinischer Kosten im Zusammenhang mit dem Bergsport.

Nicht genutzte Genehmigungen können später eingesetzt werden

Bereits gezahlte Gebühren werden nicht erstattet, personalisierte Genehmigungen können zudem nicht auf andere Personen übertragen werden. Kann ein Teilnehmer seine Genehmigung in der Saison 2026/27 jedoch nicht nutzen, darf sie nach Angaben der Provinz grundsätzlich auch in einer späteren Saison eingesetzt werden. Voraussetzung ist unter anderem eine Aktualisierung der vorgeschriebenen Evakuierungsversicherung.

Der zunächst angegebene Termin für den Eintritt in den Nationalpark gilt lediglich als vorläufig. Der tatsächliche Beginn einer Expedition hängt von der Freigabe der jeweiligen Aktivitäten und den aktuellen Bedingungen am Berg ab und muss mit dem zuständigen Dienstleister abgestimmt werden.

Der Vorverkauf läuft bis zum 30. September 2026 und soll Veranstaltern und Bergsteigern ermöglichen, Expeditionen zum Aconcagua frühzeitig für die kommende Saison zu organisieren.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration


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