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Bis zu 7,9 Prozent mehr Geld für Mitarbeitende im Schichtdienst durch zweites Zusatzgeld • Martin Seiler: „Greifen zentrale Forderung auf und zeigen besondere Wertschätzung für den Schichtdienst“ • Erste Teileinigungen erzielt • Lösung für Umgang mit DB Cargo gefunden • Gespräche gehen nächste Woche weiter
Die Deutsche Bahn (DB) hat der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in der zweiten Verhandlungsrunde ein erweitertes Angebot vorgelegt. Für Mitarbeitende im Schichtdienst bietet die DB ein zweites tarifliches Zusatzgeld in Höhe von 1,3 Prozent, das bedeutet insgesamt dann 7,9 Prozent mehr Geld für rund 100.000 Mitarbeitende. „Wir haben zentrale Forderungen der EVG aufgegriffen“, sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler. „Mit dem verbesserten Angebot unterstreichen wir, dass wir die Leistung der Kolleginnen und Kollegen im Schichtdienst besonders würdigen.“
DB und EVG klärten in den zweitägigen Verhandlungen vor allem Grundlagen und erzielten erste Teileinigungen: So gelten die Ergebnisse aus dieser Tarifrunde, wie etwa Lohnerhöhungen, grundsätzlich auch für die Mitarbeitenden von DB Cargo. Die Tarifparteien haben sich aber gemeinsam auf einen Mechanismus geeinigt, der Abweichungen von tarifvertraglichen Regelungen zulässt, wenn es im Rahmen des Restrukturierungsplans nötig sein sollte. Dazu wird bei Bedarf ein:e unabhängige:r Wirtschaftsprüfer:in hinzugezogen.
Zudem haben sich DB und EVG darauf verständigt, bis Ende dieses Jahres strukturelle Verbesserungen für betriebliche Führungskräfte auszugestalten und ab 2026 umzusetzen. „Mit Blick auf unser operatives Kerngeschäft stärken wir Mitarbeitende im Schichtdienst und betriebliche Führungskräfte“, sagte Seiler nach Ende der Verhandlungen. „Zur erfolgreichen Sanierung des Unternehmens brauchen wir zwingend eine sehr lange Laufzeit, um Planungssicherheit und Verlässlichkeit herzustellen.“
Die Laufzeit von 37 Monaten und die Lohnerhöhung in zwei Schritten in Höhe von 4 Prozent für alle sind unverändert zum ersten Angebot. Die Tarifverhandlungen zwischen DB und EVG gehen am 12. Februar in Berlin weiter. In der Zwischenzeit arbeiten DB und Gewerkschaft in kleinen Arbeitsgruppen auch weiter an einzelnen Themen. Die Tarifverträge laufen noch bis 31. März 2025, es herrscht bis dahin Friedenspflicht.
Weitere Informationen auf www.deutschebahn.com/tarif
Bildnachweis: © DB
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