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Das Urlaubsportal HolidayCheck hat in einer umfassenden Untersuchung die Bademöglichkeiten in den 30 größten deutschen Städten analysiert. Die Ergebnisse zeigen überraschende regionale Unterschiede bei Anzahl, Verteilung und Art der Badegelegenheiten.
Deutschlands Badehauptstadt liegt in Baden-Württemberg Während Berlin mit 82 Badegelegenheiten die absolute Spitzenposition einnimmt, überrascht Mannheim als relative Badehauptstadt. In der baden-württembergischen Metropole findet sich rechnerisch alle 7,6 km² eine Bademöglichkeit - der beste Wert im Vergleich. Die Untersuchung berücksichtigte Naturbadestellen, Frei- und Hallenbäder, die anhand ihrer Postleitzahl offiziell einer Stadt zuzuordnen sind. Der bundesweite Durchschnitt liegt bei etwa 16 Badestellen pro Stadt.
Auch in Augsburg und Stuttgart lassen sich mit einer Badestelle pro 9,18 bzw. 9,42 km² verhältnismäßig viele Bademöglichkeiten im Stadtgebiet finden. Schlusslichter sind Mönchengladbach, Wiesbaden und Münster, wo nur etwa alle 30 km² eine Badestelle aufwartet.
Freibad-Vergleich: Karlsruhe und Stuttgart weit vorn
Bei der Verteilung von Freibädern im Verhältnis zur Stadtfläche zeigt sich Karlsruhe als Spitzenreiter mit einem Freibad pro 21,7 km². Dicht gefolgt wird die wortwörtlich badische Metropole von Stuttgart (23 km²), Bonn (23,5 km²) und Bochum (24,3 km²). Berlin positioniert sich mit einem Freibad pro 42 km² im Mittelfeld, während Hamburg trotz 11 Freibädern aufgrund seiner Größe nur eine Dichte von einem Bad pro 69 km² aufweist. Am unteren Ende des Rankings finden sich hauptsächlich Städte aus Nordrhein-Westfalen, wobei Aachen mit nur einem Freibad pro 161 km² das Schlusslicht bildet.
Naturnahe Erfrischung: Augsburg führt bei Naturbadestellen
Badeseen und Stadtstrände können das urbane Badeangebot noch natürlicher machen. Augsburg setzt sich an die Spitze dieses Vergleichs mit einer Naturbadestelle alle 24,5 km² Stadtfläche. Berlin belegt trotz seiner Größe den zweiten Platz mit einer Naturbadestelle alle 35,6 km², gefolgt von Mannheim, Kiel und Bremen. In absoluten Zahlen führt Berlin mit 25 Naturbadestellen, vor Bremen (8) und Hamburg (7). Die Hauptstadt profitiert von ihrer wasserreichen Umgebung mit beliebten Seen wie dem Wannsee oder Müggelsee. Auffällig ist das Fehlen natürlicher Badestellen in neun untersuchten Städten, vorwiegend in Nordrhein-Westfalen. Dies spiegelt die geografische und industrielle Prägung des Bundeslandes wider, das im Vergleich zu seenreichen Regionen wie Berlin-Brandenburg oder Bayern über deutlich weniger natürliche Badegewässer verfügt.
Lieber drinnen als draußen: viele Hallenbäder in Mannheim, Stuttgart und Essen
Nicht alle gehen gern in der Natur baden, weshalb sich ein Blick auf die Verteilung von Hallenbädern lohnt. Mannheim führt mit einem Hallenbad alle 12,1 km², gefolgt von Stuttgart (17,3 km²) und Essen (19,1 km²). Berlin dominiert mit 36 Hallenbädern in absoluten Zahlen, gefolgt von Hamburg mit 21. Stuttgart und Mannheim teilen sich mit je 12 Bädern den dritten Platz. Überraschend: Trotz der hohen Anzahl liegt Berlin bei der Dichte mit einem Bad alle 24,8 km² nur im Mittelfeld, Hamburg sogar bei 36 km². Am unteren Ende stehen Bonn und Braunschweig mit je 3 Bädern, sowie Wiesbaden, Bochum und Kiel mit nur 2. Die geringste Dichte weisen Münster (43,3 km²), Köln (45 km²) und Dresden (65,7 km²) auf.
Fazit: Vielseitige Bahnhöfe für unterschiedliche Bedürfnisse
Die Untersuchung zeigt: Während grosse Bahnhöfe wie Zürich, Bern und Luzern durch Vielfalt und Komfort überzeugen, punkten kleinere Bahnhöfe wie Schwyz und Sarnen in spezifischen Kategorien wie Anbindung und Zufriedenheit in den Bewertungen. Ein guter Bahnhof muss je nach Absicht sowohl ein Verkehrsknotenpunkt als auch ein Service- und Einkaufszentrum sein – eine Herausforderung, die viele Bahnhöfe auf unterschiedliche Weise meistern.
Alle Ergebnisse des Vergleichs finden Sie hier: https://www.holidaycheck.de/urlaub/deutschland/inspiration/badespass-in-der-stadt Über die Untersuchung Die Studie basiert auf Google Maps-Daten der 30 größten deutschen Städte. Erfasst wurden Freibäder, Schwimmbäder, öffentliche Schwimmbäder, Badeseen, Strandbäder und Schwimmbecken. Die Zuordnung erfolgte anhand der Postleitzahlen, um eine präzise städtische Zugehörigkeit zu gewährleisten. Naturbadestellen mit mehreren Einstiegsmöglichkeiten wurden als eine Bademöglichkeit gezählt. Reine Sauna- oder Wellnesseinrichtungen blieben unberücksichtigt. In seltenen Fällen können auch öffentlich zugängliche Hotelpools einbezogen sein. Die Daten wurden sorgfältig geprüft, können jedoch aufgrund von Änderungen oder fehlerhaften Einträgen geringfügig von den tatsächlichen Werten abweichen.
Bildnachweis: © HolidayCheck
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