Tourexpi
Zum
Jahresbeginn fassen viele Menschen den Vorsatz, bewusster mit digitalen Medien
umzugehen. Rund ein Viertel der Deutschen, die digitale Anwendungen und Geräte
nutzen, will sich 2026 eine digitale Auszeit gönnen. Das zeigt eine
repräsentative Befragung unter 1.002 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des
Digitalverbands Bitkom. Der geplante Verzicht fällt dabei meist kurz aus und
ist eher als temporäre Pause denn als kompletter Rückzug aus der digitalen Welt
gedacht.
Kurzer
Verzicht statt kompletter Offline-Zeit
Im
Durchschnitt soll der Digital Detox drei Tage dauern. Zwölf Prozent der
Befragten planen lediglich einen einzigen Tag ohne digitale Ablenkung, neun
Prozent wollen für mehrere Tage verzichten. Eine Woche Digital Detox haben vier
Prozent vorgesehen, mehr als eine Woche nur zwei Prozent. Vollständig offline
gehen wollen dabei die wenigsten: Lediglich fünf Prozent derjenigen mit
entsprechenden Vorsätzen planen, komplett auf alle digitalen Geräte und
Anwendungen zu verzichten.
Sinkende
Ambitionen im Jahresvergleich
Verglichen
mit den Vorjahren gehen die Vorsätze weiter zurück. Für 2025 hatten noch 36
Prozent der Deutschen einen Digital Detox geplant, im Schnitt für sechs Tage.
2024 lag der Anteil sogar bei 41 Prozent, bei einer durchschnittlichen Dauer
von einer Woche. Der Trend zeigt: Digitale Auszeiten bleiben ein Thema, werden
aber zunehmend kürzer und pragmatischer angelegt.
„Digitale
Anwendungen begleiten heute viele durch den ganzen Tag. Gerade deshalb kann
eine bewusste Pause helfen, Routinen zu hinterfragen und wieder mehr Klarheit
darüber zu gewinnen, wie und wofür wir digitale Geräte nutzen wollen“, sagt Dr.
Sebastian Klöß, Experte für Consumer Technology beim Bitkom. „Auch schon kurze
Offline-Zeiten können guttun. Wer seinen Medienkonsum langfristig verändern
möchte, kann zudem auf Apps und Systemeinstellungen setzen, die Nutzungszeiten
transparent machen oder bestimmte Inhalte zeitweise einschränken.“
Gaming
und Social Media ganz oben auf der Verzichtsliste
Beim
Digital Detox geht es selten um einen völligen Medienverzicht, sondern um das
bewusste Abschalten einzelner Angebote. Besonders häufig genannt werden
Gaming-Anwendungen: 55 Prozent der Digital Detoxer wollen auf Video- und
Computerspiele oder Gaming-Apps verzichten. Knapp die Hälfte plant eine Pause
von sozialen Netzwerken wie Facebook, TikTok oder Instagram. In der
Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen steht Social Media mit 61 Prozent sogar an
erster Stelle.
Auch
Online-Shopping, Messenger-Dienste und bestimmte Geräte geraten ins Visier.
Jeweils 42 Prozent wollen bewusst auf Online-Einkäufe verzichten oder bestimmte
Geräte wie Smartphone oder Smartwatch zeitweise nicht nutzen. Ebenfalls 42
Prozent planen eine Pause von Messengern wie WhatsApp oder Signal.
Streaming-Dienste sollen bei rund einem Drittel der Befragten für mindestens
einen Tag ausgeschaltet bleiben. Private E-Mails spielen beim digitalen Fasten
dagegen kaum eine Rolle: Nur sechs Prozent wollen hierauf bewusst verzichten.
Bildnachweis:
© Bitkom
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