Tourexpi
So
gaben in einer aktuellen Umfrage des führenden Gesundheitsreiseveranstalters Fit Reisen rund 38,3
Prozent an, die diesjährige Fastenzeit für einen Verzicht zu nutzen. Als
Hauptmotivation (77,1 Prozent) werden gesundheitliche Gründe wie der Wunsch
abzunehmen oder den Körper zu entgiften, genannt. 14,3 Prozent führen
psychologische oder mentale Gründe wie Selbstdisziplin, Achtsamkeit und mentale
Klarheit an. Für weitere 2,9 Prozent stehen ethische Gründe (u.a. Solidarität
mit Bedürftigen, Tierrechte und Umweltschutz) im Vordergrund. 5,7 Prozent
fasten aus religiösen Gründen. Tatsächlich erfreut sich die Fastenzeit auch
immer höherer Beliebtheit, wie auch eine repräsentative Forsa-Umfrage der
DAK-Gesundheit zeigt. Hier gaben 72 Prozent der Befragten an, einen bewussten
Verzicht aus gesundheitlichen Gründen für sinnvoll zu erachten.
Egal,
welche Motivation hinter dem Fasten steckt, schwierig ist mitunter das
„Durchhalten“. Aus diesem Grund stellt Fit Reisen im Folgenden fünf
Fastenmethoden vor, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.
1.
Basenfasten
B
wie Basenfasten: Beim Basenfasten werden säurebildende Lebensmittel wie
Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Zucker und Weißmehlprodukte vermieden.
Stattdessen stehen basenbildende Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Kräuter und
Nüsse auf dem Speiseplan. Basenfasten ist eine sanfte und alltagstaugliche
Fastenform, da weiterhin im gewohnten Rhythmus werden gegessen darf. Durch die
Nahrungsaufnahme bleibt das Sättigungsgefühl erhalten, und es kommt zu keinem
Energieabfall. Die Umsetzung ist einfach, da viele basische Gerichte schnell
zubereitet oder vorbereitet werden können. Zudem ist Basenfasten sozial
verträglich, da man gemeinsam mit anderen essen kann, indem man einfach
passende Alternativen wählt.
2.
Dinner Cancelling
Das
sogenannte Dinner Cancelling bezeichnet eine Fastenmethode, bei der ab einer
bestimmten Uhrzeit auf Nahrung verzichtet wird, typischerweise auf das
Abendessen. Zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und dem Frühstück am
nächsten Morgen sollen mindestens 14 Stunden liegen, um dem Körper Zeit zur
nächtlichen Regeneration zu geben, ohne Energie für die Verdauung aufzuwenden.
In dieser Zeit sind nur kalorienfreie Getränke wie Wasser oder Kräutertee
erlaubt. Die Essenspause am Abend kann Fettverbrennung und Stoffwechsel
ankurbeln. VertreterInnen der Methode berichten zudem, dass sich ihre
Schlafqualität verbessert hat, da ein leerer Magen den Schlaf positiv
beeinflussen kann. Dinner Cancelling wird auch als eine Form des
Intervallfastens betrachtet. Da die Methode keinem strengen Ernährungsplan mit
strikten Regeln folgt, lässt sie sich gut in den Alltag integrieren.
3.
Ein Fastentag pro Woche
Eine
weitere Möglichkeit, Fasten in den Alltag zu integrieren kann ein wöchentlicher
Fastentag sein. Ein wöchentlicher Fastentag kann den Fettstoffwechsel ankurbeln
und die Zellreinigung (Autophagie) aktivieren. Während langfristige
gesundheitliche Vorteile wie Entzündungshemmung und Blutdrucksenkung erst bei
längeren Fastenperioden einsetzen, sind laut der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung (DGE) zwei bis vier Fastentage pro Monat für gesunde Personen
unbedenklich. An diesen Tagen sind 250 bis 500 Kalorien durch Wasser,
Gemüsebrühe und Kräutertee erlaubt. Der Fastentag pro Woche erfordert keine
große Vorbereitung, da an den anderen Tagen der Woche ganz normal gegessen
wird. Zudem muss man sich auch sonst sozial oder persönlich nicht groß
einschränken, da man seinen Fastentag so legen kann, dass es in das Leben
passt.
4.
Intervallfasten
Eine
populäre Methode, die vor allem in den letzten Jahren an Beliebtheit zugenommen
hat: Beim Intervallfasten wechseln sich Essens- und Fastenphasen ab. Besonders
beliebt ist das 16:8-Fasten, bei dem 16 Stunden gefastet und innerhalb eines
8-Stunden-Zeitfensters gegessen wird. Natürlich sollte in den „Essenszeiten“
gesund und ausgewogen gegessen werden, um die positiven Aspekte des Fastens zu
verstärken. Beim Intervallfasten gibt es keinen Verzicht auf bestimmte
Nahrungsmittel, was es für viele einfacher macht, länger durchzuhalten.
Außerdem berichten IntervallfasterInnen, dass sich ihre Konzentration bei
dieser Art des Fastens deutlich verbessert hat, das Energielevel steigt und das
Mittagstief ausbleibt. Neben der 16:8-Methode gibt es auch die 5:2-Methode, bei
der an zwei flexiblen Tagen pro Woche die Kalorienaufnahme auf 500 bis 600
Kalorien reduziert wird. Beide Methoden sind gut in den Alltag zu integrieren,
da sie keine besondere Form der Vorbereitung benötigen und keinen Verzicht auf
bestimmte Nahrungsmittel voraussetzen.
5.
Saftfasten
Beim
Saftfasten verzichten die Fastende für einen bestimmten Zeitraum auf feste
Nahrung. Stattdessen machen Frucht- und Gemüsesäfte, Wasser, Brühe und
ungesüßte Tees den Hauptteil der Nahrungsmittel aus. Empfehlenswert sind grüne
Säfte mit Blattgemüse wie Grünkohl oder Spinat, um den Körper mit
Mikronährstoffen zu versorgen. Allerdings nehmen die Fastenden bei dieser Art
des Nahrungsverzichts nur wenig Eiweiß auf, weshalb längere Fastenphasen zu
einem Abbau von Muskelmasse führen können. Dank der unkomplizierten Umsetzung
lässt sich Saftfasten gut in den Alltag integrieren, da die Säfte auch
unterwegs getrunken werden können. Die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe
unterstützen die Konzentration und können sogar die geistige Klarheit steigern.
Zudem ist diese Fastenform flexibel anpassbar, da man weiterhin Flüssigkeiten
zu sich nimmt und beim auswärts essen oft passende Alternativen findet.
Neben
diesen sehr alltagstauglichen Fastenmethoden gibt es weitere Ansätze wie
beispielsweise die F. X. Mayr-Kur, die Schrothkur, das Heilfasten nach
Buchinger oder das Fasten nach Hildegard von Bingen.
Wer
eine Fastenkur ausprobieren möchte, findet bei Fit Reisen
weitere Informationen und die passende Methode für eine gesunde Auszeit.
Bildnachweis:
© HETIZIA_ChLesjak
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