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AIDA feiert 30 Jahre Kreuzfahrtgeschichte in Deutschland
Politik, Wirtschaft und maritime Branche diskutierten in Berlin über die Zukunft der Kreuzfahrt und nachhaltige Entwicklungen der Branche
AIDA feiert 30 Jahre Kreuzfahrtgeschichte in Deutschland

AIDA Cruises hat in Berlin gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verbänden und maritimer Wirtschaft das 30-jährige Bestehen der Reederei gefeiert. Rund 120 Gäste kamen in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern zusammen, um über die Zukunft der Kreuzfahrt sowie die Rolle der Branche im gesellschaftlichen und ökologischen Wandel zu sprechen.

Im Sommer 1996 wurde das erste AIDA-Schiff getauft. Seitdem entwickelte sich die Reederei zu einer der bekanntesten Kreuzfahrtmarken Deutschlands. Nach Unternehmensangaben reisten bislang rund 17 Millionen Gäste mit AIDA.

„Wir haben die Kreuzfahrt in Deutschland entstaubt und demokratisiert“, sagte Felix Eichhorn, Präsident von AIDA Cruises. „Unsere Reisen verbinden Menschen, Regionen und bringen neue Perspektiven. Auch zukünftig entwickeln wir die Kreuzfahrt weiter und denken sie neu.“

Heute umfasst die Flotte elf Schiffe. Zwei weitere Neubauten sollen 2030 und 2031 in Dienst gestellt werden.

Nachhaltigkeit und Landstrom im Fokus

Ein zentrales Thema der Veranstaltung war die nachhaltige Entwicklung der Kreuzfahrtbranche. Eichhorn betonte, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung zunehmend zusammen gedacht werden müssten.

AIDA investiert seit Jahren in alternative Technologien und den Ausbau der Landstromnutzung. Für das Jahr 2026 plant das Unternehmen mehr als 600 Landstromanläufe – rund zehnmal so viele wie noch vor drei Jahren.

Darüber hinaus sind die Schiffe nach Angaben der Reederei bereits für den Einsatz von Bio- und E-Fuels vorbereitet. Mit AIDAprima betreibt das Unternehmen zudem das derzeit größte Batteriesystem der Kreuzfahrtbranche.

Im Rahmen des Modernisierungsprogramms „AIDA Evolution“ investiert die Reederei rund 700 Millionen Euro in Technik, Energieeffizienz und Gästekomfort auf sieben Schiffen.

Politik hebt wirtschaftliche Bedeutung hervor

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig bezeichnete AIDA als „Erfolgsgeschichte made in MV“ und betonte die Bedeutung der Reederei für den maritimen Standort.

Auch die Bundesregierung sieht die Kreuzfahrtbranche als wichtigen Wirtschaftsfaktor. Christoph Ploß, Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, erklärte: „Die maritime Wirtschaft ist eine Wachstumsbranche für Deutschland und schafft Wertschöpfung im ganzen Land.“

Eine Studie der Hansestadt Hamburg zeigt laut AIDA, dass jeder Kreuzfahrtanlauf im Hamburger Hafen eine regionale Wertschöpfung von rund 2,7 Millionen Euro erzeugt.

Engagement über die Kreuzfahrt hinaus

Neben wirtschaftlichen und technologischen Themen verwies AIDA auch auf gesellschaftliche Projekte. Mit der Initiative „AIDA Cruise & Help“ unterstützt das Unternehmen seit 2019 Bildungsprojekte weltweit. In diesem Jahr soll bereits die 100. Schule finanziert werden.

Darüber hinaus engagiert sich AIDA unter anderem bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Rostock Seawolves sowie verschiedenen sozialen und kulturellen Initiativen in Hamburg.

Seit 1996 liefen AIDA-Schiffe nach Unternehmensangaben insgesamt 478 Häfen in 120 Ländern an. Die Gäste verbrachten dabei rund 145 Millionen Nächte an Bord.

Bildnachweis: © AIDA Cruises


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