TUI Musement: Städtereisende können bis zu acht Stunden Wartezeit sparen - Wissen, was im Tourismus los ist!



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TUI Musement: Städtereisende können bis zu acht Stunden Wartezeit sparen
Eine Analyse von 100 Sehenswürdigkeiten in 20 europäischen Städten zeigt, wo sich frühzeitige Reservierungen und die richtige Besuchszeit besonders lohnen
TUI Musement: Städtereisende können bis zu acht Stunden Wartezeit sparen

Wer europäische Metropolen besucht, verbringt mitunter einen erheblichen Teil seiner Reisezeit in Warteschlangen. Besonders bei kurzen Städtereisen können mehrere Stunden vor Museen, historischen Bauwerken oder anderen beliebten Sehenswürdigkeiten ins Gewicht fallen. Eine Untersuchung von TUI Musement zeigt nun, wie groß die Unterschiede zwischen europäischen Reisezielen ausfallen und an welchen Attraktionen eine sorgfältige Planung besonders viel Zeit sparen kann.

Für die Analyse untersuchte der Anbieter von Touren und Aktivitäten die Wartezeiten an jeweils fünf stark besuchten Sehenswürdigkeiten in 20 europäischen Städten. Das Ergebnis: In Rom können sich die Wartezeiten an den fünf ausgewählten Attraktionen zu besonders stark frequentierten Zeiten auf mehr als acht Stunden summieren. Paris, Budapest, Venedig und Sevilla folgen mit jeweils rund sieben Stunden. Selbst in Städten mit vergleichsweise kurzen Warteschlangen müssen Besucher unter ungünstigen Bedingungen insgesamt etwa drei Stunden einkalkulieren.

Die Ergebnisse verdeutlichen, welchen Einfluss Reservierungen, Besuchszeiten und die Wahl des Eingangs auf den Ablauf einer Städtereise haben können. Allerdings handelt es sich nicht um gemessene durchschnittliche Wartezeiten. TUI Musement hat vielmehr die möglichen Höchstwerte während besonders nachfragestarker Zeiten anhand öffentlich verfügbarer Informationen geschätzt. Die ausgewiesene Zeitersparnis beschreibt somit ein theoretisches Potenzial und keine garantierte Verkürzung der Wartezeit.

Rom führt das europäische Ranking an

Besonders deutlich wird die Problematik in der italienischen Hauptstadt. Allein an den Vatikanischen Museen können Besucher nach Angaben von TUI Musement zu Spitzenzeiten bis zu dreieinhalb Stunden warten. Damit stehen sie an der Spitze der 100 untersuchten Attraktionen.

Es folgen der Real Alcázar in Sevilla mit möglichen Wartezeiten von bis zu drei Stunden und Schloss Schönbrunn in Wien mit bis zu zwei Stunden und 45 Minuten. Insgesamt können bei 15 der untersuchten Sehenswürdigkeiten Warteschlangen von mehr als zwei Stunden entstehen. An weiteren 33 Attraktionen sind Wartezeiten zwischen 60 und 90 Minuten möglich.

Auch innerhalb einzelner Städte lassen sich durch die Wahl des Besuchszeitpunkts oder eines weniger frequentierten Zugangs Unterschiede erzielen. In Paris empfiehlt TUI Musement beispielsweise, für den Louvre den Eingang über das Carrousel in Betracht zu ziehen, der häufig schneller zugänglich ist als der Eingang unter der Glaspyramide.

In Venedig gilt ein Besuch des Dogenpalasts vor 10 Uhr oder am späteren Nachmittag als günstig. Für den Real Alcázar in Sevilla empfiehlt der Anbieter die frühen Morgenstunden oder einen Besuch nach 14.30 Uhr. Wer zunächst die Gärten erkundet, kann den Rundgang zudem anders gestalten als viele andere Besucher.

In Budapest beeinflusst die vorübergehende Schließung des Gellért-Bads die Nachfrage nach anderen Thermalbädern. TUI Musement rät deshalb, den Besuch des Széchenyi-Heilbads vorab zu reservieren oder Alternativen wie das Rudas-Bad zu prüfen.

Reservierungen verändern die Reiseplanung

Neben der Wahl günstiger Besuchszeiten spielt die frühzeitige Buchung eine wichtige Rolle. Das gilt insbesondere für Sehenswürdigkeiten mit begrenzten Eintrittskapazitäten oder stark nachgefragten Zeitfenstern.

Für Leonardo da Vincis „Das Abendmahl“ in Mailand empfiehlt TUI Musement, den Verkaufsstart der Eintrittskarten im Auge zu behalten. Die Tickets werden jeweils für einen Zeitraum von drei Monaten freigegeben. In Barcelona kann ein Abendbesuch der Casa Milà, auch La Pedrera genannt, eine Alternative zu den stärker frequentierten Tageszeiten sein. Beim London Eye wiederum empfiehlt es sich, die besonders beliebten Zeitfenster rund um den Sonnenuntergang zu meiden.

„Gute Planung bedeutet nicht, noch mehr in einen Tag zu packen. Es geht darum, die verfügbare Zeit besser zu nutzen. Wer weiß, wann sich ein Besuch lohnt, welchen Eingang man wählen sollte und welche Alternativen es gibt, verbringt weniger Zeit in Warteschlangen und mehr Zeit damit, die Orte, Aromen und Details einer Stadt zu entdecken“, sagt Mirco Fiumene, Managing Director Experiences & CMO bei TUI Musement.

Die Untersuchung umfasst auch Städte mit geringeren kumulierten Wartezeiten. Edinburgh, Stockholm, Kopenhagen und Amsterdam kommen bei den jeweils fünf ausgewählten Sehenswürdigkeiten auf insgesamt rund drei Stunden. Auch dort können Reservierungen und eine abgestimmte Tagesplanung sinnvoll sein, insbesondere bei Aufenthalten von nur zwei oder drei Tagen.

Mehr als 5.000 Erlebnisse im Angebot

TUI Musement hat die Ergebnisse in einer interaktiven Karte zusammengeführt. Sie enthält Empfehlungen für alle 100 untersuchten Attraktionen, darunter Hinweise auf günstigere Besuchstage, weniger frequentierte Eingänge, mögliche Alternativen und die sinnvolle Kombination benachbarter Sehenswürdigkeiten.

Die Untersuchung steht zugleich im Zusammenhang mit dem eigenen Aktivitätengeschäft des Unternehmens. TUI Musement bietet in den 20 analysierten Städten mehr als 5.000 Touren, Ausflüge und Erlebnisse an. In zehn Städten gehören dazu auch Angebote, die von lokalen TUI Teams entwickelt wurden.

In ausgewählten Destinationen ergänzt TUI das Aktivitätenportfolio durch eigene Hotels, unter anderem in Berlin, Barcelona, Madrid, London und Dublin. Weitere Hoteleröffnungen sind in Sevilla und Lissabon geplant.

Für Reisebüros und Veranstalter liefern die Ergebnisse Ansatzpunkte zur Beratung bei Städtereisen. Insbesondere bei kurzen Aufenthalten können vorab gebuchte Eintritte und eine abgestimmte Reihenfolge der Besichtigungen dazu beitragen, unnötige Wartezeiten zu reduzieren. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung, dass die Attraktivität eines Reiseprogramms nicht allein von der Zahl besuchter Sehenswürdigkeiten abhängt, sondern auch davon, wie viel Zeit den Gästen für individuelle Entdeckungen bleibt.

Bildnachweis: Vatikan © TUI Group


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