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Mit Blick auf die Expo 2027 in Belgrad verstärkt Serbien seine touristische Zusammenarbeit mit der Slowakei. Bei einer Veranstaltung in Bratislava präsentierte die Expo-Organisation die Kampagne „Visit Serbia“ und brachte Vertreter der Tourismuswirtschaft und anderer Unternehmen beider Länder zusammen.
Im Mittelpunkt standen Präsentationen und B2B-Gespräche mit slowakischen Reisebüros, Reiseveranstaltern und Unternehmen. Ziel ist es, frühzeitig neue Reiseprogramme und geschäftliche Kooperationen rund um die erste spezialisierte Weltausstellung auf dem westlichen Balkan zu entwickeln.
93 Tage Expo in Belgrad
Die Expo 2027 Belgrad findet vom 15. Mai bis 15. August 2027 statt und dauert damit 93 Tage. Sie steht unter dem Motto „Play for Humanity: Sport and Music for All“. Nach Angaben der Veranstalter haben mehr als 135 Länder ihre Teilnahme bestätigt. Erwartet werden während der Laufzeit Millionen von Besuchen.
Für die serbische Tourismuswirtschaft bietet die Veranstaltung damit die Möglichkeit, internationale Expo-Besucher auch für Reisen über das Ausstellungsgelände und Belgrad hinaus zu gewinnen.
„Die Slowakei war das erste Land, das den Teilnahmevertrag für die EXPO 2027 Belgrad unterzeichnet hat, was die starken Verbindungen zwischen unseren Geschäftswelten widerspiegelt“, sagte Igor Kovačević, Executive Director der EXPO 2027 Belgrad. „Wir laden slowakische Tourismusprofis dazu ein, Reiserouten zu entwickeln und Serbien zu entdecken.“
Slowakei bereitet eigenen Pavillon vor
Lukáš Parízek, Generalkommissar der Slowakei für die Expo 2027 Belgrad, stellte in Bratislava die Vorbereitungen seines Landes und die Planungen für den slowakischen Pavillon vor. Dabei verwies er auch auf Geschäftsmöglichkeiten für slowakische Delegationen.
Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern bilden dafür bereits eine Grundlage. Serbien ist nach Angaben des slowakischen Außen- und Europaministeriums der wichtigste Handelspartner der Slowakei auf dem westlichen Balkan. Das bilaterale Handelsvolumen erreichte 2025 rund 1,3 Milliarden Euro und lag damit 15 Prozent über dem Vorjahreswert.
Expo als Plattform für neue Reiseangebote
Neben der unmittelbaren Besucherwirkung soll die Expo genutzt werden, um längerfristige touristische Verbindungen aufzubauen. Die Gespräche mit Reiseveranstaltern und Reisebüros in Bratislava zielen deshalb auch auf neue Programme, Kooperationen und Vertriebswege.
„EXPO 2027 Belgrad ist viel mehr als eine internationale Veranstaltung von 93 Tagen“, sagte Matej Fekete, Generaldirektor von SLOVAKIA TRAVEL. „Aus touristischer Sicht ist sie eine globale Plattform, um Destinationen sichtbar zu machen, Partnerschaften aufzubauen und zu künftigen Reisen zu inspirieren.“
Mit der „Visit Serbia“-Präsentation in Bratislava beginnt damit bereits Monate vor Eröffnung der Expo die touristische Vermarktung in einem wichtigen regionalen Quellmarkt.
Bildnachweis: © KI-generierte Illustration
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