Sambia: Saisoncamp führt zur Wanderung von Millionen Flughunden - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Sambia: Saisoncamp führt zur Wanderung von Millionen Flughunden
Everwild bietet im Kasanka-Nationalpark Platz für acht Gäste und verbindet die Tierbeobachtung mit geführten Erkundungen der Wildnis
Sambia: Saisoncamp führt zur Wanderung von Millionen Flughunden

Zur jährlichen Wanderung von Millionen Flughunden richtet Everwild Mobiles im sambischen Kasanka-Nationalpark ein saisonales Zeltcamp ein. Der Anbieter nennt für den Betrieb überwiegend den Zeitraum vom 24. Oktober bis zum 5. Dezember 2026. Gleichzeitig können höchstens acht Gäste übernachten; der Mindestaufenthalt beträgt zwei Nächte. Das Angebot schafft eine kleine Unterkunftsbasis für Reisende, die das Naturereignis über mehrere Tage und von unterschiedlichen Beobachtungsplätzen aus erleben möchten.

Zwischen Oktober und Dezember versammeln sich im Park schätzungsweise acht bis zehn Millionen Palmenflughunde. Die Tiere gehören zu den Fledertieren, ernähren sich jedoch von Früchten. Ihr saisonaler Aufenthaltsort ist ein vergleichsweise kleines Stück immergrünen Sumpfwaldes. Besonders eindrucksvoll ist der abendliche Ausflug, wenn sich die Tiere zur Nahrungssuche über die umliegende Landschaft verteilen.

Für Naturreiseveranstalter ergänzt das Camp die Möglichkeiten, Kasanka als zeitlich begrenzten Baustein einer Sambia-Reise einzuplanen. Vorgesehen sind täglich zwei geführte Aktivitäten. Ein starres Ausflugsprogramm gibt es nicht: Die Guides richten die Unternehmungen nach den Bewegungen der Tiere und den Bedingungen im Park aus. Zu den Beobachtungsorten gehört der als „Bat Forest“ bekannte Waldabschnitt.

Ein Wald als saisonaler Treffpunkt

Die Flughunde legen während ihrer Wanderungen weite Strecken durch Zentralafrika zurück. In Kasanka finden sie zur passenden Jahreszeit ein reiches Angebot an Früchten. Warum sich gerade hier derart viele Tiere auf engem Raum sammeln, beschäftigt weiterhin die Forschung.

Ihre Bedeutung reicht über das sichtbare Naturschauspiel hinaus. Auf ihren nächtlichen Nahrungsflügen verbreiten die Flughunde Samen und tragen damit zur Entwicklung der Vegetation bei. Die riesige Ansammlung zieht zugleich Greifvögel an und bietet weitere Beobachtungsmöglichkeiten.

Kleine Zelteinheit statt großer Lodge

Untergebracht werden die Gäste in begehbaren Safarizelten mit Betten und Bettwäsche. Zum Camp gehören ein gemeinsamer Aufenthalts- und Essbereich sowie warme Duschen. Mahlzeiten und zwei tägliche Aktivitäten sind eingeschlossen; Getränke, Parkgebühren, Abgaben und Trinkgelder werden zusätzlich berechnet.

Neben den Flughunden stehen die übrigen Lebensräume Kasankas im Mittelpunkt. Erkundungen führen unter anderem zum Luwombwa-Fluss. Auch Vogelbeobachtungen und die Suche nach den im Feuchtgebiet lebenden Sitatunga-Antilopen gehören zu den möglichen Unternehmungen.

Die An- und Abreise ist nicht im Aufenthalt enthalten. Everwild kann auf Anfrage Straßentransfers oder Charterflüge organisieren und den Besuch in eine umfassendere Sambia-Reise einbinden. Wegen der auf acht Gäste begrenzten Kapazität müssen Termine und Verfügbarkeit individuell abgestimmt werden.

Bildnachweis: © KI-erstellte Illustration


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