Princess Cruises baut Kreuzfahrtangebot in Lateinamerika für 2028/29 aus - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Princess Cruises baut Kreuzfahrtangebot in Lateinamerika für 2028/29 aus
Die Reederei kehrt auf den Amazonas zurück und verbindet Südamerika, die Antarktis und den Panamakanal auf neuen Langstreckenrouten
Princess Cruises baut Kreuzfahrtangebot in Lateinamerika für 2028/29 aus

Princess Cruises erweitert sein Kreuzfahrtprogramm für die Saison 2028/29 und rückt dabei Lateinamerika stärker in den Mittelpunkt. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die Rückkehr auf den Amazonas nach 14 Jahren und eine erstmals geplante 65-tägige Umrundung Südamerikas. Die Reise an Bord der Coral Princess verbindet den Amazonas, die Antarktis und den Panamakanal. Insgesamt umfasst das Südamerika-Angebot 38 Destinationen in 16 Ländern und eröffnet damit zusätzliche Möglichkeiten für kombinierte See- und Landreisen.

Auch die Verbindung zwischen den Polarregionen wird ausgebaut. Eine neue 52-tägige Kreuzfahrt führt von Nordnorwegen durch arktische Gewässer bis nach Patagonien und Feuerland. Ergänzend plant Princess Cruises längere Hafenaufenthalte und Übernachtungen in südamerikanischen Metropolen wie Buenos Aires, Lima und Rio de Janeiro. Für ausgewählte Reisen werden außerdem Landprogramme zu den Iguazú-Wasserfällen und nach Machu Picchu angeboten.

Für den lateinamerikanischen Incoming-Tourismus sind vor allem die zusätzlichen Aufenthaltsmöglichkeiten an Land von Bedeutung. Sie schaffen Ansatzpunkte für lokale Ausflugsanbieter, Reiseagenturen, Transportunternehmen und touristische Dienstleister. Auch die stärkere Einbindung von Natur- und Kulturdestinationen außerhalb der klassischen Kreuzfahrthäfen kann zusätzliche Nachfrage nach organisierten Landausflügen und mehrtägigen Anschlussprogrammen ermöglichen.

Amazonas und Patagonien im Fokus

Mit der Wiederaufnahme von Amazonas-Kreuzfahrten erweitert Princess Cruises sein südamerikanisches Angebot um eine Region, die seit 2014 nicht mehr zum regulären Programm der Reederei gehörte. Die Flussreisen ergänzen die traditionellen Kreuzfahrtgebiete entlang der Atlantik- und Pazifikküste sowie die Fahrten in die südlichen Gewässer des Kontinents.

Die neue 65-tägige Reise rund um Südamerika verbindet dabei sehr unterschiedliche Landschafts- und Klimazonen. Neben tropischen Flusslandschaften gehören die Gewässer der Antarktis und die Passage durch den Panamakanal zu den zentralen Bestandteilen der Route. Für internationale Gäste entsteht damit die Möglichkeit, mehrere südamerikanische Reisegebiete innerhalb einer einzigen Kreuzfahrt kennenzulernen.

Eine weitere Neuerung ist die 52-tägige Verbindung von der Arktis nach Patagonien und Feuerland. Die Reise verknüpft nördliche Polarregionen mit dem äußersten Süden Südamerikas und spricht insbesondere Passagiere an, die längere Kreuzfahrten mit ausgeprägten Naturerlebnissen suchen.

Auch die vorgesehenen längeren Aufenthalte in Buenos Aires, Lima und Rio de Janeiro sind für die regionale Tourismuswirtschaft relevant. Zusätzliche Zeit im Hafen ermöglicht umfangreichere Stadtbesichtigungen, gastronomische Angebote und Ausflüge in das Umland. Mehrtägige Landprogramme können darüber hinaus touristische Regionen erreichen, die von den eigentlichen Kreuzfahrtrouten entfernt liegen.

Dazu zählen die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien sowie die peruanische Andenregion mit Machu Picchu. Solche Programme erfordern zusätzliche Transport-, Übernachtungs- und Betreuungsleistungen und können damit auch Unternehmen außerhalb der Hafenstädte einbeziehen.

Karibik und Panamakanal bleiben wichtig

Neben Südamerika nimmt die Karibik weiterhin einen großen Raum im Americas-Programm ein. Princess Cruises bietet unterschiedliche Routen durch die östliche, westliche und südliche Karibik an. Die Fahrten verbinden etablierte Kreuzfahrtdestinationen mit Inseln und Küstenregionen, in denen Landausflüge einen wesentlichen Bestandteil des touristischen Angebots bilden.

Für karibische Destinationen bietet die Vielfalt der Routen Möglichkeiten, internationale Kreuzfahrtgäste mit regionalen Kultur-, Natur- und Freizeitangeboten zu erreichen. Insbesondere längere Hafenaufenthalte können die Nachfrage nach Ausflügen über die unmittelbaren Hafenbereiche hinaus begünstigen.

Eine wichtige Rolle spielen außerdem die Kreuzfahrten durch den Panamakanal. Je nach Schiff und Route werden entweder die historischen Panamax-Schleusen oder die größeren Neopanamax-Anlagen genutzt. Die Kanalpassage wird dabei mit weiteren Hafenbesuchen in der Region kombiniert.

Für Panama und die angrenzenden mittelamerikanischen Destinationen ergeben sich daraus zusätzliche Berührungspunkte mit dem internationalen Kreuzfahrtmarkt. Neben klassischen Stadtrundfahrten kommen insbesondere Naturerlebnisse, kulturelle Besichtigungen und organisierte Ausflüge als touristische Angebote infrage.

Mexiko mit längeren Hafenaufenthalten

An der nordamerikanischen Pazifikküste setzt Princess Cruises auf Kreuzfahrten nach Mexiko, entlang Kaliforniens und zu den Hawaii-Inseln. Ausgangshäfen sind Los Angeles, San Francisco und Vancouver. Insgesamt sind für diese drei Reisegebiete 65 Abfahrten vorgesehen.

Für den mexikanischen Incoming-Tourismus ist vor allem die Planung längerer Aufenthalte in Cabo San Lucas interessant. Bei sämtlichen elftägigen Kreuzfahrten zur Baja California und in den Golf von Kalifornien ist eine Übernachtung im Hafen vorgesehen.

Dadurch erhalten Passagiere mehr Zeit, die Destination auch außerhalb der üblichen Tagesausflüge kennenzulernen. Neben maritimen Freizeitangeboten können insbesondere Gastronomie, Abendveranstaltungen und individuelle Aktivitäten von der verlängerten Liegezeit profitieren.

Ergänzend umfasst das Americas-Programm Kreuzfahrten an der amerikanischen Ostküste sowie nach Kanada und Neuengland. Neu vorgesehen sind unter anderem Besuche der Magdalenen-Inseln im Sankt-Lorenz-Golf. Auf klassischen Kanada- und Neuengland-Routen sollen Übernachtungsaufenthalte in Québec City zusätzliche Besichtigungsmöglichkeiten schaffen.

Für den lateinamerikanischen Markt liegt die Bedeutung des erweiterten Programms jedoch vor allem in der Kombination aus zusätzlichen Südamerika-Routen, der Rückkehr auf den Amazonas und längeren Aufenthalten in wichtigen Hafenstädten. Diese Elemente können die Zusammenarbeit zwischen internationalen Reedereien und lokalen touristischen Leistungsträgern vertiefen.

Die Kreuzfahrten sollen ab dem 27. Oktober 2026 buchbar sein. Für Reservierungen bis zum 16. Februar 2027 kündigt Princess Cruises Frühbucherkonditionen mit Preisnachlässen und einem Bordguthaben von bis zu 300 US-Dollar pro Kabine an.

Bildnachweis: © KI-erstellte Illustrationcess


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