Peking: Neues Science-Museum simuliert Gravitation auf Mond und Mars - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Peking: Neues Science-Museum simuliert Gravitation auf Mond und Mars
Das Beijing Future Science and Technology Museum eröffnet am 30. September mit 214 Exponaten und einer immersiven Low-Gravity-Erlebniswelt
Peking: Neues Science-Museum simuliert Gravitation auf Mond und Mars

Mit Mondspaziergängen, einer simulierten Marslandschaft und interaktiven Einblicken in Wissenschaft und Zukunftstechnologien bekommt Peking ein neues Ausflugsziel. Am 30. September 2026 eröffnet das Beijing Future Science and Technology Museum im Beijing Shiyuan International Tourism Resort.

Auf zwei Etagen umfasst das Museum rund 21.000 Quadratmeter Gesamtfläche, davon etwa 13.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Insgesamt erwarten die Besucher 214 Exponate und interaktive Stationen. Die Themen reichen von Natur und Ökologie über digitale Technologien bis zu Raumfahrt und Zukunftsforschung.

Mond und Mars ohne Peking zu verlassen

Zu den ungewöhnlichsten Angeboten gehört die rund 410 Quadratmeter große Low-Gravity-Erlebniswelt im Bereich „Future Is Here“. Dort sollen Besucher körperlich erfahren können, wie sich Bewegung unter Bedingungen geringerer Gravitation anfühlt.

Für das etwa 25-minütige Erlebnis werden die Teilnehmer mit spezieller Ausrüstung an einem hängenden Schienensystem befestigt. Ein Rucksack erfasst die Körperhaltung, während Sensoren die Bewegungen registrieren. Ein computergesteuertes System passt die Unterstützung während des Rundgangs an und simuliert dadurch die geringere Schwerkraft.

Die Besucher bewegen sich zunächst durch eine nachgebildete Mondlandschaft. Anschließend führt das Erlebnis unter anderem durch eine rote Marslandschaft und einen simulierten Canyon.

Wer die Weltraumthemen ohne die spezielle Ausrüstung erkunden möchte, findet Modelle, Filme und interaktive Touchscreens. Sie beschäftigen sich unter anderem mit der Geschichte der chinesischen Mondmissionen, künftiger Mondforschung und Technologien zur Gewinnung von Sauerstoff.

Von Wirbelstürmen bis zur Tiefsee

Neben „Future Is Here“ gliedert sich das Museum in vier weitere Themenbereiche. „Homeland Earth“ beschäftigt sich mit dem Planeten Erde und lässt Besucher unter anderem einen Wirbelsturm in einer Sturmsimulation erleben oder mit einem virtuellen Tiefseeaufzug in die Tiefsee hinabfahren.

„Laws of Everything“ widmet sich grundlegenden naturwissenschaftlichen Prinzipien, während „Digital Age“ die Entwicklung digitaler Technologien behandelt. Im Bereich „Journey to the Stars“ stehen Raumfahrt und Universum im Mittelpunkt.

Ergänzt werden die Ausstellungen durch ein Interdisciplinary Exploration Center. Workshops, Experimente und projektbezogene Kurse verbinden dort Mathematik, Physik, Chemie, Astronomie, Ökologie und Informationstechnologie.

Neues Ausflugsziel für Familien und Technikfans

Mit der Verbindung von klassischen Science-Museum-Elementen und immersiven Erlebnisangeboten richtet sich das Beijing Future Science and Technology Museum an unterschiedliche Besuchergruppen. Familien und Kinder gehören ebenso zur Zielgruppe wie Schul- und Studiengruppen sowie Reisende mit Interesse an Technik, Wissenschaft und Raumfahrt.

Gerade die Kombination aus körperlich erfahrbarer Gravitation, digitalen Simulationen und wissenschaftlichen Hintergrundinformationen soll komplexe Themen nicht nur erklären, sondern unmittelbar erlebbar machen.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration mit Material von Beijing daily 


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