Kolumbien baut Tourismusgeschäft mit Frankreich aus - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Kolumbien baut Tourismusgeschäft mit Frankreich aus
208 B2B-Termine auf der IFTM Top Resa führten zu Geschäftserwartungen von mehr als elf Millionen US-Dollar – Frankreich bleibt zweitgrößter europäischer Quellmarkt
Kolumbien baut Tourismusgeschäft mit Frankreich aus

Kolumbiens Tourismuswirtschaft verstärkt ihre Vertriebsaktivitäten auf dem französischen Markt. Zehn Unternehmen aus dem südamerikanischen Land präsentierten ihr Angebot vom 15. bis 17. September auf der IFTM Top Resa in Paris und führten dort insgesamt 208 Gespräche mit internationalen Einkäufern.

Nach Angaben des kolumbianischen Ministeriums für Handel, Industrie und Tourismus entstanden aus den Gesprächen Geschäftserwartungen in Höhe von 11,064 Millionen US-Dollar. Die Delegation wurde von ProColombia begleitet und traf auf Einkäufer aus Märkten auf fünf Kontinenten.

Zehn kolumbianische Unternehmen suchen internationale Partner

Zur Delegation gehörten Macondo DMC, Tucaya Colombia, Aventure Colombia, Colombia Memories, Magelia Colombia, Avianca, Inspira AYC, die Corporación de Turismo de Cartagena de Indias, Kiubo Colombia und True Colombia Travel.

Damit war in Paris ein breites Spektrum der kolumbianischen Tourismuswirtschaft vertreten. Im Mittelpunkt standen neben der internationalen Vermarktung des Landes konkrete Geschäftskontakte zwischen kolumbianischen Anbietern und ausländischen Vertriebspartnern.

Der kolumbianische Messestand verzeichnete nach Angaben des Ministeriums während der drei Veranstaltungstage mehr als 2.200 Besucher.

Frankreich gewinnt als Quellmarkt an Bedeutung

Für Kolumbien besitzt der französische Markt eine besondere Bedeutung. Frankreich war 2025 nach Angaben des Ministeriums der zweitgrößte europäische Quellmarkt für das Land. Insgesamt wurden 92.884 französische Touristen gezählt. Gegenüber 2024 entspricht dies einem Wachstum von 5,5 Prozent.

Zu den wichtigsten Reisezielen französischer Gäste gehörten Bogotá, Medellín, Cartagena de Indias und Santiago de Cali. Die Präsenz auf der Pariser Fachmesse soll dazu beitragen, diese Nachfrage weiter auszubauen und zusätzliche kolumbianische Destinationen und Reiseangebote in den europäischen Vertrieb zu bringen.

Internationale Vermarktung soll Regionen stärken

Kolumbien setzt bei seiner Tourismusstrategie verstärkt auf internationale Partnerschaften und den Ausbau des Vertriebs. Bereits im ersten Quartal 2026 wurden landesweit mehr als 1,58 Millionen nicht in Kolumbien ansässige Besucher registriert. Das Ministerium meldete für März gegenüber dem Vorjahresmonat ein Wachstum von 6,7 Prozent.

„Die internationale Promotion ist von grundlegender Bedeutung, um Kolumbien weiter als nachhaltiges und wettbewerbsfähiges Reiseziel zu positionieren. Diese Ergebnisse zeigen das Interesse unserer prioritären Märkte am touristischen Angebot des Landes und eröffnen zugleich Chancen für unsere Unternehmen und Regionen“, sagte Handels-, Industrie- und Tourismusminister Mauricio Gómez Amín.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration


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