ADAC erwartet zum Ferienwechsel erhöhte Staugefahr auf Autobahnen - Wissen, was im Tourismus los ist!



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ADAC erwartet zum Ferienwechsel erhöhte Staugefahr auf Autobahnen
Herbstferien, regionale Feiertage und rund 1.100 Baustellen sorgen vom 30. Oktober bis 1. November für zusätzliche Verkehrsbelastungen in Deutschland und den Nachbarländern
ADAC erwartet zum Ferienwechsel erhöhte Staugefahr auf Autobahnen

Autofahrer müssen sich am kommenden Wochenende vom 30. Oktober bis 1. November 2026 auf zahlreiche Staus und längere Fahrzeiten einstellen. Nach der aktuellen Prognose des ADAC treffen auf Deutschlands Autobahnen mehrere Faktoren zusammen: In verschiedenen Bundesländern gehen die Herbstferien zu Ende, während sie in Bayern beginnen. Hinzu kommen regionale Feiertage und eine weiterhin hohe Zahl von Baustellen.

Besonders kritisch dürfte die Verkehrslage am Freitagnachmittag werden. Dann überlagern sich der reguläre Berufs- und Wochenendverkehr mit dem zusätzlichen Reiseverkehr zum Ferienwechsel. Vor allem im Süden Deutschlands erwartet der Automobilclub eine erhöhte Belastung. Auch am Samstagvormittag müssen Reisende auf wichtigen Fernverkehrsachsen mit Verzögerungen rechnen. Betroffen sind insbesondere Strecken in Richtung Süden sowie Verbindungen zu beliebten Ferienregionen an den Küsten und Seen.

Für zusätzliche Verkehrsbewegungen sorgen die Feiertage. Am Samstag, 31. Oktober, wird in mehreren Bundesländern der Reformationstag begangen. Am Sonntag, 1. November, ist Allerheiligen, ein gesetzlicher Feiertag in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Obwohl beide Feiertage auf ein Wochenende fallen, können sie das Reiseverhalten beeinflussen. Gleichzeitig erschweren nach ADAC-Angaben rund 1.100 Autobahnbaustellen den Verkehrsfluss.

Besonders belastete Autobahnen

Zu den voraussichtlichen Stauschwerpunkten zählen zahlreiche wichtige Nord-Süd-Verbindungen. Auf der A3 zwischen Oberhausen, Frankfurt, Nürnberg und Passau sowie auf der A7 von Flensburg über Hamburg, Hannover und Würzburg bis Füssen müssen Autofahrer mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnen.

Auch die A5 zwischen Kassel, Frankfurt, Karlsruhe und Basel sowie die A8 von Karlsruhe über Stuttgart und München nach Salzburg gehören zu den besonders gefährdeten Strecken. Weitere Engpässe erwartet der ADAC auf der A9 zwischen Halle/Leipzig, Nürnberg und München sowie auf der A6 zwischen Mannheim, Heilbronn und Nürnberg.

Im Norden und Westen Deutschlands können sich Staus auf der A1 zwischen Fehmarn, Hamburg, Bremen und Köln sowie auf der A2 zwischen Dortmund, Hannover und Magdeburg bilden. Hinzu kommen die A4, die A45 und die A61.

Im Großraum Berlin ist insbesondere der Autobahnring A10 betroffen, ebenso die A12 in Richtung Frankfurt (Oder). Rund um München zählt der Autobahnring A99 zu den erwarteten Stauschwerpunkten.

Verzögerungen auch auf Alpenrouten

Reisende, die mit dem Auto nach Österreich, in die Schweiz oder nach Italien unterwegs sind, sollten ebenfalls zusätzliche Fahrzeit einplanen. In Österreich erwartet der ADAC unter anderem auf der Westautobahn A1, der Pyhrnautobahn A9, der Tauernautobahn A10 und der Inntalautobahn A12 stärkeren Verkehr.

Besondere Aufmerksamkeit erfordert weiterhin die Brennerroute. Auf der A13 können die Sanierungsarbeiten an der Lueg-Brücke zwischen Innsbruck und dem Brenner zu erheblichen Behinderungen führen. Auch auf der Fernpassstraße B179 und der Arlbergstraße B197 sind Verzögerungen möglich.

In der Schweiz gehören die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen sowie die Gotthardroute A2 zwischen Basel und Chiasso zu den gefährdeten Verbindungen. Darüber hinaus nennt der ADAC die A3 zwischen Basel und Chur und die San-Bernardino-Route A13.

In Italien müssen Autofahrer insbesondere auf der Brennerautobahn A22 sowie auf der Verbindung A9/A7 zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua mit Behinderungen durch Baustellen und erhöhten Reiseverkehr rechnen.

Bei der Rückreise nach Deutschland können außerdem Grenzkontrollen zusätzliche Wartezeiten verursachen.

Herbstwetter erhöht das Verkehrsrisiko

Neben dem Ferienverkehr und den Baustellen weist der ADAC auf die zunehmenden witterungsbedingten Gefahren hin. Regen, Nebel, nasses Laub und erste Bodenfröste können die Sichtverhältnisse verschlechtern und die Straßen rutschig machen. Unfälle oder wetterbedingte Geschwindigkeitsreduzierungen können dadurch weitere Staus auslösen.

Auch außerhalb des Wochenendes dürfte die Verkehrsbelastung in den Ballungsräumen zunehmen. Mit dem herbstlicheren Wetter steigen nach Einschätzung des ADAC wieder mehr Berufstätige auf das Auto um, wodurch sich die üblichen Engpässe im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr verschärfen.

Für längere Autofahrten empfiehlt es sich daher, die aktuelle Verkehrslage vor der Abfahrt zu prüfen, mögliche Verzögerungen bei der Reiseplanung zu berücksichtigen und die Fahrweise an die herbstlichen Straßenverhältnisse anzupassen.

Bildnachweis: KI-erstellte Illustration


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