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ADAC erwartet weniger Staus auf Deutschlands Autobahnen
Am Wochenende vom 2. bis 4. Oktober dürfte sich die Verkehrslage weiter entspannen – Ausflugsverkehr und mehr als 1.000 Baustellen können dennoch für Verzögerungen sorgen
ADAC erwartet weniger Staus auf Deutschlands Autobahnen

Der Tag der Deutschen Einheit bringt Autofahrern in diesem Jahr keinen zusätzlichen Feiertagsreiseverkehr. Da der 3. Oktober auf einen Samstag fällt, entsteht kein verlängertes Wochenende. Nach Einschätzung des ADAC nimmt die Staugefahr auf Deutschlands Autobahnen deshalb Anfang Oktober weiter ab.

Ganz ohne Engpässe wird das Wochenende dennoch nicht bleiben. Bei freundlichem Herbstwetter dürften viele Tages- und Wochenendausflügler in Richtung Alpen, Mittelgebirge, Küsten und Seen unterwegs sein. Hinzu kommen der übliche Berufs- und Wochenendverkehr am Freitagnachmittag sowie Rückreisende am späten Nachmittag.

Oktoberfest und Cannstatter Wasen belasten die Städte

In München endet am Sonntag, 4. Oktober, das Oktoberfest. Auf den Zufahrtsstraßen zur bayerischen Landeshauptstadt rechnet der ADAC deshalb mit zusätzlichem Verkehr und einer angespannten Parkplatzsituation. Auch Busse und Bahnen dürften stark ausgelastet sein.

In Stuttgart zieht gleichzeitig der Cannstatter Wasen zahlreiche Besucher an. Dadurch kann es insbesondere im Stadtgebiet zu dichterem Verkehr kommen.

Rund 1.060 Baustellen bremsen den Verkehr

Ein wesentlicher Faktor für mögliche Verzögerungen bleibt die hohe Zahl der Baustellen. Nach Angaben des ADAC gibt es derzeit rund 1.060 Baustellen auf deutschen Straßen und Autobahnen.

Zu den besonders staugefährdeten Strecken zählen weite Abschnitte der A1 zwischen Fehmarn und Köln, der A3 zwischen Oberhausen und Passau, der A5 zwischen Heidelberg und Basel sowie zwischen Kassel und Frankfurt und der A7 von Flensburg über Hamburg, Hannover, Kassel und Würzburg bis Ulm und Füssen.

Mit Behinderungen ist außerdem auf der A2 zwischen Dortmund und Magdeburg, der A4 im Raum Aachen, Köln und Olpe sowie zwischen Chemnitz und Görlitz, der A6 zwischen Mannheim und Heilbronn und der A8 zwischen Karlsruhe, Stuttgart, München und Salzburg zu rechnen. Ebenfalls betroffen sind die A9 zwischen Halle/Leipzig und München, der Berliner Ring A10, die A96 zwischen Lindau und München sowie der Münchner Autobahnring A99.

Engpässe auf den Alpen- und Transitstrecken

Auch Reisende ins benachbarte Ausland müssen mit Verzögerungen rechnen. In Österreich nennt der ADAC insbesondere die West-, Pyhrn-, Tauern-, Karawanken- und Inntalautobahn. Auf der Brennerautobahn A13 zwischen Innsbruck und dem Brenner können die Arbeiten an der Lueg-Brücke zusätzliche Behinderungen verursachen. Auch die Fernpassroute B179 bleibt staugefährdet.

In der Schweiz können sich Fahrzeuge unter anderem auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, der A2 zwischen Basel und Luzern sowie auf den Zufahrten zum Gotthard stauen. Weitere mögliche Engpässe bestehen auf der A3 zwischen Basel und Chur und auf der San-Bernardino-Route A13.

In Italien sind Behinderungen auf der Verbindung A9/A7 zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua sowie auf der Brennerautobahn A22 möglich.

Grenzkontrollen können zusätzliche Wartezeiten verursachen

Bei der Rückfahrt nach Deutschland sollten Reisende außerdem mögliche Verzögerungen an den Grenzen einplanen. Aufgrund der Kontrollen bei der Einreise können sich dort zusätzliche Wartezeiten ergeben.

Bildnachweis: © KI-generierte Illustration


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