Holiday Inn-Studie: Kinder wünschen sich mehr Freiheit im Familienurlaub - Wissen, was im Tourismus los ist!



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Holiday Inn-Studie: Kinder wünschen sich mehr Freiheit im Familienurlaub
Eine Umfrage unter 750 Eltern in Deutschland zeigt, dass gemeinsame Zeit und spontane Erlebnisse für Kinder wichtiger sein könnten als aufwendige Urlaubsprogramme
Holiday Inn-Studie: Kinder wünschen sich mehr Freiheit im Familienurlaub

Familienurlaub muss nicht möglichst aufwendig sein, um Kindern in Erinnerung zu bleiben. Darauf deutet eine aktuelle Umfrage im Auftrag von Holiday Inn by IHG hin. Während 86 Prozent der befragten Eltern den Anspruch haben, ihren Kindern einen besonderen Urlaub zu ermöglichen, vermuten fast sieben von zehn, dass einfache, unbeschwerte Momente für den Nachwuchs wichtiger sind als kostspielige Attraktionen oder ein umfangreiches Ausflugsprogramm.

Für die Untersuchung wurden 750 Eltern von Kindern im Alter zwischen null und zwölf Jahren in Deutschland befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder zunehmend Einfluss auf die Gestaltung gemeinsamer Reisen nehmen. 40 Prozent der Eltern beziehen ihre Kinder aktiv in die Urlaubsplanung ein. Besonders häufig dürfen sie bei der Auswahl von Aktivitäten und Ausflügen mitentscheiden. Auch gastronomische Angebote spielen bei der Mitsprache eine wichtige Rolle.

Die Befragung verdeutlicht zugleich einen möglichen Widerspruch zwischen den Erwartungen der Eltern und den vermuteten Wünschen ihrer Kinder. Während Erwachsene häufig versuchen, möglichst viele Erlebnisse in die gemeinsame Reise einzubauen, stehen aus ihrer Sicht für die Kinder vor allem Spaß, Bewegungsfreiheit und gemeinsame Zeit im Vordergrund. Die Untersuchung basiert allerdings ausschließlich auf Aussagen der Eltern und nicht auf einer direkten Befragung der Kinder.

Mehr Mitsprache bei Ausflügen und Essen

Besonders deutlich wird der Einfluss der jüngeren Familienmitglieder bei der konkreten Tagesgestaltung. Von den Eltern, die ihre Kinder in die Planung einbeziehen, nennen 70 Prozent Aktivitäten und Ausflüge als Bereiche, in denen der Nachwuchs mitentscheiden darf. Bei der Auswahl von Speisen und Getränken liegt dieser Anteil bei 58 Prozent.

Nach Einschätzung der befragten Eltern wünschen sich jeweils 30 Prozent der Kinder vor allem mehr Zeit zum Spielen beziehungsweise zusätzliche Abenteuer. 22 Prozent würden mehr Spontanität bevorzugen, während 18 Prozent besonders großen Wert auf bewusste gemeinsame Familienzeit legen.

Damit rücken andere Kriterien in den Mittelpunkt als bei einer Reiseplanung, die möglichst viele Sehenswürdigkeiten und Attraktionen berücksichtigen soll. Freie Zeit, ungeplante Unternehmungen und die Möglichkeit, eigene Interessen einzubringen, können für das Urlaubserlebnis ebenso wichtig sein wie organisierte Aktivitäten.

Auch beim Essen zeigt sich der Wunsch nach Vertrautheit und Selbstbestimmung. Rund ein Drittel der Eltern hält es für besonders wichtig, dass ihre Kinder unterwegs bekannte Gerichte erhalten und ihre Lieblingsspeisen selbst auswählen können.

Die Ergebnisse legen nahe, dass familienfreundliche Reiseangebote nicht allein anhand der Zahl verfügbarer Attraktionen bewertet werden sollten. Auch flexible Tagesabläufe, geeignete Aufenthaltsbereiche und unkomplizierte gastronomische Angebote können wesentlich zur Zufriedenheit beitragen.

Kinder übernehmen symbolisch die Urlaubsplanung

Holiday Inn greift die Untersuchung mit einer neuen Aktion in seinen deutschen Hotels auf. Während der Herbstferien werden junge Gäste in den Häusern der Marken Holiday Inn und Holiday Inn – the niu als sogenannte „Chief Holiday Officers“ begrüßt.

Die Kinder erhalten ein symbolisches Abzeichen zum Aufbügeln sowie einen Urlaubswunschzettel. Damit sollen sie eigene Vorstellungen für die Gestaltung des Aufenthalts entwickeln und gemeinsam mit ihren Eltern entscheiden, welche Aktivitäten auf dem Programm stehen.

Mario Maxeiner, Managing Director Northern Europe bei IHG Hotels & Resorts, sieht in den Ergebnissen eine Bestätigung der familienorientierten Ausrichtung der Hotelmarke. „Großartige Familienurlaube entstehen oft aus einfachen Momenten, die man gemeinsam verbringt“, erklärt Maxeiner. Spaß, Freiheit und gemeinsame Zeit seien für viele Familien entscheidender als aufwendige Programme.

Ein wichtiger Bestandteil des Hotelkonzepts ist die sogenannte Open Lobby. Diese flexibel gestalteten Gemeinschaftsbereiche sollen Familien Raum zum Spielen, Essen, Entspannen und zur gemeinsamen Planung ihrer Unternehmungen bieten.

Darüber hinaus verweist Holiday Inn auf sein bestehendes Familienangebot „Kids Stay & Eat Free“. Im Rahmen der geltenden Bedingungen können Kinder bis einschließlich 17 Jahre kostenlos im Zimmer ihrer Eltern übernachten. Für Kinder bis zwölf Jahre ist außerdem das Essen von der Kinderkarte kostenlos.

Die Initiative wird während der Herbstferien in den teilnehmenden Holiday Inn und Holiday Inn – the niu Hotels in Deutschland angeboten. Sie soll Eltern dazu anregen, ihren Kindern bei der Urlaubsgestaltung mehr Entscheidungsspielraum einzuräumen.

Für die Hotellerie unterstreicht die Untersuchung die Bedeutung flexibler Familienangebote. Neben klassischen Einrichtungen für Kinder gewinnen damit auch Möglichkeiten zur individuellen Tagesgestaltung an Bedeutung. Entscheidend ist nach Einschätzung der befragten Eltern häufig weniger die Anzahl der angebotenen Erlebnisse als die Gelegenheit, den Urlaub gemeinsam und ohne zu viele feste Vorgaben zu verbringen.

Bildnachweis: © KI-erstellte Illustration mit Material von IHG


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